Ich habe derzeit ein Futterproblem. Man sollte es kaum glauben aber aus irgendeinem Grund verirrt sich diesen Sommer keine Spinne und keine Stubenfliege mehr in meine geheiligten Hallen. Letztes Jahr war dem nicht so. Also habe ich z.zt. ein Futterproblem bzw mir fehlt die Proteinquelle.
Auf meinem Streifzug durch den Baumarkt sind mir dann heute Fruchtfliegen und kleine Heimchen in die Hände gefallen. Wenn ich mir aber anschaue wieviele das sind (50+) übersteigt die Anzahl der Individuen des Futters die Anzahl der hungernden Meute bei weitem da mein Staat grade erst seinen ersten Sommer erlebt. ( Königin ist vom letzten Jahr )
also stelle ich mir grade die Frage wie ich nun das Futter möglichst lange frisch halten kann. Daher die Frage ob es ratsam wäre die Heimchen einfach abzubrühen und einzufrieren und bei Bedarf auftauen, halbieren und als Futter anbieten.
Wenn das geht steht noch die Frage im Raum ob ich irgendwas beachten muss bei der Lagerung im Gefrierfach. Damit sie nicht ungenießbar werden, austrocknen oder Gefrierbrand bekommen etc
mfg Mirco
Also ich koche alle ab, lege sie auf ein Tuch damit sie trocken sind, und dann mach ich sie alle in eine Box und ins gefrierfach. Geht wunderbar!
Beim rausnehmen kipp ich dann nochmal kurz warmes Wasser drüber aber nur damit sie schneller auftauen!
Genauso. Alle abgekocht, abgetropft und eingefroren. In warmen Wasser auftauen und es kann serviert werden.
also ich spar mir sogar das abkochen vor dem einfrieren. etwaige milben werden bei -18 grad allemal abgetötet. wie das in einem gefrierfach im kühlschrank ist weiß ich nicht, die sind ja unter umständen nicht ganz so kalt. und zum auftauen brauchen heimchen bei zimmertemperatur nicht mal 5 minuten (kleine heimchen).
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Somit erledigt.
mfg Mirco
Einige Milben, vor allem aber deren Eier, überstehen das Einfrieren problemlos. Die sicherste Methode ist und bleibt das Überbrühen.