Ich habe Mitte Oktober im Garten gearbeitet und habe mit Komposterde das Gemüsebeet aufgefüllt. Dabei habe ich im Kompost eine riesige Camponotus Kolonie gefunden. Ich habe versucht, den Hauptteil des Nestes zu entfernen und habe die Tiere wegtransportiert. Mir sind auch einige Lasius Flavus Tiere untergekommen. Ich habe das Nest aber nicht gefunden, also habe ich die restliche Erde ins Beet getan. Dann habe ich zwei Wochen später nochmal nachgeschaut und habe eine einzelne Lasius Flavus Königin gefunden! Ich habe sie sofort in ein Reagenzglas getan und habe mit der Einwinterung begonnen. Ich habe leider keine Tiere der Lasius Kolonie gefunden. Jetzt stelle ich mir die Frage, ob ich die Königin im Frühling füttern soll, oder wie nach dem Schwarmflug nicht füttern. Sie kann ja nicht mehr von ihren Resten der Flügelmuskel zehren. (Ich gehe einfach mal davon aus, dass sie befruchtet ist.)
Hallo
Ich würde die empfehlen das du die in die Winterruhe schickst.Aber nicht füttern! Nur bis die ersten Arbeiterinnen da sind,dann kannst du die Füttern :)!
Und warum hast du die Camponotus (Königin) Nicht eingesammelt und weiter gezüchtet.Ich finde die toll die Art :)
Hoffe ich habe dir weiter geholfen
Mit freundlichen grüssen Pascal
Da man nicht weiß wie lange sie nicht gegessen hat bevor du sie gefunden hast, würde ich empfehlen, dass du ihr nach der Winterruhe einfach ein bisschen Futter gibst.
Sobald sie dann ihre Reserven ein bisschen aufgefrischt hat kannst du sie gründen lassen.
VG Thomas
Ich habe die Königin schon in die Winterruhe geschickt. Ich werde ihr einfach ein bisschen Honig und eine Spinne anbieten. Schaden kann es ja nicht. Ich habe die Camponotus Königin nicht eingesammelt, da es eine Kolonie mit mehreren tausend Tieren war. Ich hätte damit die gesamte Kolonie getötet. Ich habe auch mal gelesen, dass es manche Königinnen nicht überstehen, von einer riesigen Kolonie auf ein paar Arbeiterinnen zurückgesetzt zu werden.
Achso,habe gedacht das wären so 20 Arbeiterinnen :D Aber trotzdem viel glück mit deiner Lasius Flavus Königing
Mit freundlichen grüssen Pascal
In der Winterruhe zu füttern ist glaube ich nicht so eine gute Idee. [-X
Eigentlich meinte ich nach der Winterruhe.
Wenn du sie während der Winterruhe fütterst fängt ihr Körper wieder an zu arbeiten und sie verbraucht zu viel Energie. :(
VG Thomas
In der Winterruhe zu füttern ist glaube ich nicht so eine gute Idee. [-X
Eigentlich meinte ich nach der Winterruhe.
Wenn du sie während der Winterruhe fütterst fängt ihr Körper wieder an zu arbeiten und sie verbraucht zu viel Energie. :(
VG Thomas
Ich meinte auch, nach der Winterruhe, das habe ich nicht klar genug geschrieben.
Nachtrag: Ich habe darüber nachgedacht, diese Kolonie schon sehr alt sein muss, da so viele Tiere sich in dem Nest befanden. Jetzt, wenn ich darüber nachdenke, bin ich mir gar nicht mehr sicher, dass das Camponotus war. Die Arbeiterinnen hatten drei weiße Striche am Gaster und sehr lange Beine, dafür einen relativ schmächtigen Körperbau. Sie waren ca. 6-8mm groß und sahen wie große, dünnere Tapinoma erraticum aus. Außerdem war die Art sehr friedlich, sie ist teilweise unter meine Kleidung gekommen und sie haben mich nicht gebissen und Gift haben sie auch nicht versprüht. Kann mir jemand sagen, welche Art das sein könnte, oder ist das zu ungenau?
Ich bin darin zwar nicht so gut, aber es wäre für diejenigen die sich auskennen hilfreich wenn du ein paar Fotos machen könntest oder sagen könntest wo genau du sie gefunden hast.
VG Thomas
Wenn man die Größe mal außer acht lässt, könnte es sich deiner Beschreibung nach auch um Ameisen der Gattung Paratrechina handeln...
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Ich glaube, das es Formica fusca war, die nicht besonders viel Nahrung hatten. Ich kann ja nächstes Jahr Bilder machen, wenn die Kolonie den Winter überlebt hat und sie noch am gleichen Ort sind. Aber ich glaube, mit meiner Handykamera kann man da nicht all zuviel erkennen. Vielleicht kaufe ich mir im Winter eine guter Kamera, dann kann ich euch gerne welche zeigen. Und zum Standort, sie waren an einem freistehenden Komposthaufen, auf den konnte die Sonne direkt draufscheinen. Und in einem Komposthaufen sind auch noch viele Tiere, die als Nahrung dienen.
"Serviformica fusca ist eine häufig in Deutschland vertretene Ameisenart, die oft an sonnenexponierten und offenen Wiesenstandorten anzutreffen ist. Kämpferischen Auseinandersetzungen mit anderen Arten geht sie meist aus dem Weg. Sie gilt im Verhältnis zu vielen Camponotus-Arten als aktiver und ist sehr leicht zu halten, weshalb sie eine ideale Einsteigerart darstellt. Fehler in der Haltung werden leicht verziehen. Allgemein charakteristisch für Formica-Arten sind schnelle und "hektische" Bewegungen." Das würde auch ganz gut dazu passen. Nur das mit der Koloniegröße passt nicht, oder ich habe mich sehr verschätzt. Auch haben sie bei mir keine Säure eingesetzt und wie bereits erwänt, sogar beim duschen sind noch Ameisen von mir runtergefallen.