Der Kalk ist weniger schädlich als evtl Spritzmittelrückstände.
Das Leitungswasser ist aber generell eher kalkhaltig, da der pH wert
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Ich glaube wir müssen hier ein paar Dinge definieren:
@Pascal 1242: Stilles Wasser aus der Flasche ist Mineralwasser, nur halt ohne Kohlensäure. Das ändert aber nichts an der Härte bzw. dem Kalkgehalt.
@HarryAnt: siehe Nachteile bei Wiki: https://de.m.wikipedia.org/wiki/PET-Flasche
Ich will jetzt auch keine Diskussion lostreten über Grenzwerte etc. Fakt ist aber, je weniger potentiell gesundheitliche Stoffe man aufnimmt, desto besser. Und Flaschen wasser ist da höher belastet als Leitungswasser.
Was ich nicht verschweigen will ist, dass die Wasserwerke immer stärker mit Medikamenten und Hormonrückständen (z.B. aus der Antibabypille) kämpfen um diese aus dem Wasser zu entfernen.
Richtig schlimm sind übrigens selbstwiederbefüllte Einwegflaschen. Die sind halt nicht dazu ausgelegt länger zu leben und halten die Weichmacher etc. nich so lange.
Und zu den Zuleitungen: 99% der Leitungen in deutschen Haushalten sind aus Kupfer und damit antibakteriell. Mit der Zeit bildet sich eine Kupferpatina (CuO), die auch ein Eintrag von Kupfer im Wasser minimiert. Andere Stoffe können gar nicht ins Wasser gelangen, weil keine Möglichkeit dazu entsteht.
Bei Haushalten mit eigenen Brunnen wird einmL im Jahr eine Probe entnommen und auf Listerien etc. untersucht, da dort das Wasser nicht oder nur selten sterilisiert wird auf dem Weg zum Hahn. Hab ich u.a. bei meinem alten Arbeitgeber gemacht.
Leitungswasser vom Wasserwerk ist nicht keimfrei, aber nahezu.
@trailandstreet: Ich glaube da fehlt Text. Aber der pH Wert hat nix mit der Härte zu tun ;)
Wenn ihr schon "gutes" Wasser für eure Ameisen haben wollt, nehmt Leitungswasser und jagt es durch einen Britta Filter.Der Ionenaustauscher sorgt für kalkfreies Wasser und die Aktivkohle danach filtern andere Rückstände. Den Filter aber regelmäßig austauschen, sonst verkeimt er.
Gruss
Seb, dessen Messoren Leitungswasser bekommen.
Ja, da hats mir doch tatsächlich wegen eines SQLFehlers den Text abgesäbelt.
Natürlich nicht so rum, aber härteres Wasser hat generell einen höheren pH wert und das ist besser für die Rohrleitungen, vor allem, wenn diese aus Metall sind.
Ablagerungen werden hier also eher in Kauf genommen, als evtl Lochfrass.
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Ich kann mich nur wiederholen, die Wasserhärte hat nix mit dem pH Wert zu tun ;)
Das Leitungswasser in Deutschland muss allerdings mit pH 6,5-8,0 aus der Leitung kommen.
Das hab ich auch nicht gesagt, es ist nämlich umgekehrt. Der Härtegrad ist ein pH Puffer.
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Ok, war etwas komisch ausgedrückt. Aber auch dem ist nicht so ;)
Man muss hier aber auch zwischen Gesamthärte und Carbonhärte unterscheiden.
Die Gesamthärte ist die Summe der Calcium und Magnesiumionen ( in Spuren noch Barium und Strontium)
Die Carbonhärte ist das gelöste Hydrogencarbonat, welches als Puffer reagiert. Aber auch nicht sonderlich viel.