Das Nest ist im Sand zwischen den Glasscheiben gebuddelt und so ungefähr 6 cm lang. Ich habe jetzt mit meinen Eltern vorsichtig ein Drainagerohr am Rand reingesetzt und ein bisschen Wasser reingemacht. Vielleicht sollte ich auch nicht zuviel tun. Wieviele Arbeiterinnen braucht denn die Königin zum Überleben?
Theoretisch sollte sogar eine Ameise reichen, aber das ist von Art zu Art verschieden. Lasius niger braucht in diesem Fall gar keine Arbeiterinnen, die Königin legt ja auch wieder Eier aus denen Arbeiterinnen schlüpfen .
Ich möchte noch eine Frage stellen:
In der Höhle sind auch ein paar tote Ameisen. Was passiert mit ihnen? Werden sie gefressen oder rausgebracht oder bleiben sie da liegen?
Wenn sozusagen die Verwesung beginnt, erkennen die Ameisen ihre Schwester nicht mehr am Geruch und tragen die dann raus. Wenn also der Koloniegeruch verschwunden ist.
<Wenn sozusagen die Verwesung beginnt, erkennen die Ameisen ihre Schwester nicht mehr am Geruch und tragen die dann raus. Wenn also der Koloniegeruch verschwunden ist.>
Das stimmt. Haben sie gemacht. Inzwischen scheinen sie sich etwas erholt zu haben. Die Königin und zwei Ameisen haben überlebt, und ich bin allen Ratgebern hier sehr dankbar. Ich glaube, das Überleben hängt irgendwie damit zusammen, dass ich den Sand vorsichtig befeuchtet habe. In der Granulatschicht sind wieder Kondenstropfen zu sehen.
Ist es eigentlich ein Problem, dass meine Ameisen nicht im Sand ihre Gänge bauen, sondern an der Grenze zwischen Sand und Granulatschicht?
Ich wünsche allen ein schönes Ostern!
Wenn es dich nicht stört, deine Ameisen scheint es ja zu gefallen...
Lg Rotti