Ich muß meine obige Aussage tatsaechlich revidieren, die Viecher halten auch Kaelte aus. (Trockenheit ist eher hilfreich, aber verschiedene Milben nisten wiederum auch in Schimmelgeflechten um solche Phasen zu ueberdauern) Die schnelle Bibliothekslektuere ergab eine weitere Moeglichkeit. Die Chitinpanzerung der Milben sei wohl nicht so stark, so daß UV-Licht sie kaputt machen kann. Das Heraushaengen der Waesche in die Sonne hatte also auch einen solch versteckten Vorteil, auch wenn es Oma nicht wirklich bewußt war. Bei amazon gaebe es zBsp so einen handlichen UV-Lichtstrahler (UV-C Licht sterilisator) http://www.amazon.de/UV-C-Lampe-Sterilisator-Bakterien-bekannten/dp/B002HWIMR2 Ich selbst habe aber keine Erfahrung damit machen koennen. Der Eingriff ist riskant und ich uebernehme keine Verantwortung, die Brut stirbt hoechstwahrscheinlich. Ich schaetze adulte Tiere, die sich aus dem Nest wagen duerften das Licht ueberleben. Insgesamt scheint mir die Variante weniger radikal und effizienter (insofern man mit dem Licht ueberall hinkommt), als Temperatur- und Feuchtigkeits-spiele. Mitunter kann ich mir vorstellen, daß die kurze Bestrahlung der adulten Tiere in der Farm vollkommen ausreicht.
Ich moechte das nur als Anregung geschrieben haben, diskutiert es!
Gruß aus Dresden
Danke Markus fuer den berechtigten Einwurf.
alex
Hausstaubmilben sind doch keine Ameisenparasiten,
du gehst von völlig falschen Annahmen aus,
solcherlei Experimente mit "Todesstrahlern",
die eigentlich für ganz andere Zwecke gedacht sind als Anwendungen in Haustierhaltungen,
führen nur zu sinnlosen Experimenten!
Es gibt schon etliche Versuche, eine vermilbte Kolonie wieder sauber zu bekommen,
viele sind zum Scheitern verurteilt gewesen, manche haben funktioniert;
mit Milbenbefall ist es wie mit Waldbrand,
die beste Bekämpfung ist zu vermeiden, dass es dazu kommt!
Sorry, aber ich muss deinen Enthusiasmus bremsen.
Nutzmilben greifen nicht nur Hausstaubmilben an, sondern verschiedene Arten von Milben.
z.B Blutmilben oder auch die Schuppenmilbe, mit denen hatte ich schon zu tun bei meiner Boa c.c und mit der Behandlung von den Nutzmilben ging es zwar langsam mit den Parasiten zur neige, aber 2 Wochen später waren dann auch meine Nutzmilben tot und keiner der anderen beiden Milbenarten. Hatte nur noch Tote gefunden,
daher kam mir der Gedanke, dass es evtl auch bei den Ameisen helfen würde.
"mit Milbenbefall ist es wie mit Waldbrand,
die beste Bekämpfung ist zu vermeiden, dass es dazu kommt! "
und wenn es passiert, gibt es evtl noch eine Möglichkeit um schnell zu helfen, das war der Grundgedanke an der Sache. Wie gesagt manche Arten sind anfälliger als andere, weil sie anders gefüttert werden müssen. Das hab ich schon aus vielen Haltungsberichten gelesen, dass durch Futtertiere die meisten Milben kommen, wenn man sie nicht überbrüht :D