Wäre ja auch ein Ding wenn MrIglo sich gegen einfrieren ausspricht. :lol:
:D Das stimmt natürlich! ;-)
Aber schön zu wissen, dass ich intuitiv für die Futterinsekten die richtige "Tötungsmethode" genutzt habe. Jetzt ist mein Gewissen reiner. Ist so sowieso am praktischsten. Man kann super rationieren und hat immer etwas vorrätig. Über 1 Jahr würde ich die Tierchen allerdings nicht in der Kühltruhe lassen. Bei mir waren sie dann nach dem auftauen von innen hohl... Quasi wie ausgetrocknet.
Die Frage wie lange man Insekten einfrieren kann habe ich mir auch schon gestellt. Das Problem ist bekannt als Gefrierbrand. (Ich weiß führt etwas vom Thema weg)
Bei Temperaturschankungen im Kühlschrank kommt es jedes mal zu Verdunstung und Kondensation an Stellen des gefrorenen Insektes die der Luft ausgesetzt sind.
Verhindern kann man die Bildung von Gefrierbrand durch eine möglichst eng anliegende und wasserdampfdichte Verpackung, durch die Vermeidung von extremen Temperaturschwankungen und durch das Glasieren der Produkte (Fleisch, Fisch) mit Wasser, wodurch sich eine dünne schützende Eisschicht auf dem Produkt bildet.
Ob Insekten durch ihren Chitinpanzer besser abgedichtet sind? Oder ist es ihnen sogar egal?
Im mikrobiologischen Sinne ist das Produkt durch einen Gefrierbrand nicht automatisch verdorben, aber in der Regel ungenießbar.
vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Gefrierbrand
LG
interessant, interessant.... thx noch mal an alle!!!
Wo wir grade so schön beim Thema sind: Reicht es, die Tiere nur einzufrieren, um Milbenbefall vorzubeugen? Im Moment überbrühe ich sie nämlich noch immer extra, nachdem ich sie aus der Kühltruhe geholt habe. Hat allerdings auch noch den netten Nebeneffekt, dass die Tiere nicht noch eine Zeit lang auftauen müssen. Aber durch das Überbrühen denke ich gehen doch einige Nährstoffe verloren, oder?
Wenn du fünf bis zehn Sekunden abkochst, dürften sich die Verluste in Grenzen halten!
Es wäre zwar möglich, dass Einfrieren reicht (die Parasiten können sich ja genau so wenig anpassen an die plötzliche Kälte, wie die Futtertiere), aber das Risiko würde ich nicht eingehen!
Überbrühen nicht abkochen, aber sonst stimme ich dir zu, einfrieren dauert mir zu lange und lebende Tiere zu beobackten macht mehr Spaß :twisted:
Wie lange dauert es eigentlich, bis ein Insekt durch Kälte inaktiv wird? Ich meine, vielleicht muss man nicht einfrieren, sondern nur soweit betäuben dass es nicht aufwacht, bevor die Kolonie darüber hergefallen ist (um Gefrierbrand vorzubeugen). Mal vorausgesetzt man verwendet aus der Natur gefangenen Futtertiere und legt in diesem Zusammenhang nicht viel Wert auf Milbenbekämpfung. Wobei die ja möglicherweise auch bei tiefen Temperaturen recht schnell inaktiv werden (?).
Ich stelle mir das etwa so vor: Insekt auf knapp über null Grad Celsius abkühlen, möglicherweise dann (wenn sie wirklich inaktiv - wenn auch vielleicht nicht wirklich tot - sind) den Kopf abtrennen, damit sie nicht wieder "erfolgreich" auftauen können und dann den Ameisen vorsetzen. Meint ihr, sowas läßt sich machen?
Da kann man auch gleich frisch getötete Insekten anbieten!
Ist doch ansonsten viel zu kompliziert - wenn es überhaupt funktioniert! :grin:
Denn die Ameisen sind ebenso wechselwarm!
Wenn man die Kältestarre mit dr Absicht herbei führt das Insekt "human" zu töten, um den Kopf unter "Narkose" abzutrennen wird man keinen Erfolg haben. Sollte die Kälte das Insekt nicht getötet haben, wird das Nervensystem bei Auftauen der Einzelteile wieder aktiv.
Sicherlich lässt sich der Kopf unter Kältestarre sauberer abtrennen. =D>
Aber da wäre es leichter, wie Markus sagt lieber gleich frisch getötet anzubieten.
Was interessant wäre, ob die Milben durch die Kühltruhe absterben (Wie lange muss es wie kalt sein?). Wenn ich mal Milben bekomme werde ich es ausprobieren. So um 0°c töten Milben sicher noch nicht.
LG