Ich finde Pheidole ist für Anfänger eine zwieschpältige Art, sie hat einerseits sehr kleine Arbeiterinnen und sie sind schwer zu beobachten, aber die Tiere sind sehr aktiv und haben Soldaten, die im Vergleich zu den restlichen Arbeiterinnen sehr auffällig geformt sicht. Die Vermehrung klappt außerdem schnell.
Von Camponotus würde ich dir auch abraten, ich hätte als ich 12 war keine Geduld für die gehabt und habe sie jetzt teils auch noch nicht.
Kann dir allerdings nicht von Myrmica abraten, es sind sehr ruhige Tiere die stresslos durch die Arena wandern.
Myrmica rubra sind vorallem leicht zu halten und auch um einiges größer als Lasius niger.
Messor Arten so auch Messor barbarus sind auch interessant, werden aber meiner Meinung nach mit der Zeit etwas schnöde. Dafür sprechen die großen Majoren, vorallem bei Messor barbarus, außerdem sind sie wohl einfacher zu halten als Lasius niger. Ich muss allerdings wiedersprechen, Messor barbarus kommt mit einem Ytong auch, nicht selten lagern Brut und Körner in einem Ytong, die Feuchtigkeit spielt keine so große Rolle.
Zu einer weiteren Lasius Art würde ich dir um ehrlich zu sein nicht raten, ist fast genau das Gleiche nur in gelb.
Dü könntest übrigens auch einfache Exoten halten, die sind oft sogar einfacher als europäische Arten und südeuropäische Arten, da sie keine Winterruhe haben.
Polyrachis dives z.B. sind sehr einfach zu halten, allerdings sind im Moment nur sehr große Kolonien zu haben.
Ich halte Pheidole pallidula für eine gute Art.
Euch ist bewusst, das blablabla zwölf ist?
Bei Pheidole pallidula oder Polyrhachis dives hat man innerhalb von 1-2 Jahren eine riesige Kolonie am Hals. Mit 13 oder 14! Abgesehen von den finanziellen Kosten zur Beheizung und Erweiterung der Becken, kommt dazu, das man die Kolonie auch nicht ohne weiteres loswerden kann.
Ich würde in dem Falle definitiv bei einer einheimischen Art als Empfehlung bleiben!
Abgesehen von den finanziellen Kosten zur Beheizung
Meine Pheidole habe keine Heizung :mrgreen: Sie kommen sehr gut ohne zurecht, verstehe auch den ganzen Soldatenwahnsinn nicht. Ein paar Soldaten kommen trotzdem irgendwie dazu, im Sommer sind die meisten Räume eh sehr warm. Wenn es zum Winter hin kälter wird, wird halt nurnoch verlangsamt gelebt. So wie in Europa das halt so üblich ist... .
ich würde auch zu einer monogynen art raten außer deine miutter gibt dir die eine oder andere finanzspritze
was sind eigentlich deine ansprüche was sollen deine ameisen können was wäre intresant? sollen die schnell an nachwuchs zulegen oder eher einigee ganzspeziele eigenarten haben wie myrmica pavida zb polygyn aber auch recht schlau und sehen extrem cool aus
fuzzyhead12, Lasius niger haben zwar nur eine Königin diese kann allerdings so schnell und viele Eier legen wie einige Myrmica rubra Königinnen, eben so schnell legen Pheidole Königinnen Eier. Bei Lasius niger kann die Königin sogar physogastrisch werden, dann legt sie so schnell Eier wie eine recht große Anzahl Myrmica rubra Königinnen. Also finde ich ist dies kein Faktor.
Außerdem gibt es eine Art wie Myrmica pavida nicht, entweder meinst du Myrmecia pavida oder hast was durcheinander gebracht, zumal Myrmecia pavida auch keine polygynen Kolonien bildet.
Raimund, da hast du wohl auch recht. Allerdings würde eine entsprechend kleine Polyrhachis dives Kolonie auch sehr lange klein bleiben, wohlgemerkt wenn sie eine Königin hat. Bei Pheidole bin ich mir nicht ganz sicher wie das Finanziell ist, zumal ich sie nicht sehr lange hatte.
Abgesehen von den finanziellen Kosten zur Beheizung
Meine Pheidole habe keine Heizung :mrgreen: Sie kommen sehr gut ohne zurecht, verstehe auch den ganzen Soldatenwahnsinn nicht. Ein paar Soldaten kommen trotzdem irgendwie dazu, im Sommer sind die meisten Räume eh sehr warm. Wenn es zum Winter hin kälter wird, wird halt nurnoch verlangsamt gelebt. So wie in Europa das halt so üblich ist... .
Angeblich werden ja nur Soldaten ausgebildet, wenn es mindestens 26°C im Nest hat, ka ob das wirklich so stimmt, ich kann bei der einen Untersuchung nur lesen, dass man verschiedene Futterarten getestet hat und die hatten Einfluss darauf und dass die Temperatur bei allen Versuchen 26°C war. Anscheinend nahm man das zum Anlass zu sagen, dass diese Temperatur nötig sei.
Und zum Thema Finanzen: Naja vergleicht das doch mal mit nem Wellensittich, oder noch besser einem Hund, Katze, da sind die Kosten bei der Ameisenhaltung doch mehr als lachhaft. Zur Beheizung langen ja relativ schwache Heizmatten, die fressen ja nur 5-10W, was auch recht niedrig ist.