Ich hatte bei Myrmica rubra nach 2 Jahren auch 7 geflügelte Tieren und im dritten dann paar mehr.
Die Futterversorgung spielt hier wohl auch einen gr0ßen Grund.
Lass sie eifnach machen und dann ist es schnell vorbei. Könntest sie auch sobald sie im Becken sind rausnehmen und sollte zufällig in deiner Nähe geschwärmt werden, freilassen.
Bei guter Pflege und Versorgung gibt es meiner Meinung nach keinen Grund für die Ameisen, ihren Reproduktionszyklus zu bremsen. Wenn es geht, dann werden halt Geschlechtstiere aufgezogen. Würden sie in der Natur auf einen Zeitpunkt X warten, dann würde die Chance auf Vermehrung enorm sinken. Sobald es geht, kommen halt Geschlechtstiere.
Nur ist es seltsam, bis jetzt konnte ich keinen Haltungsbericht lesen, wo Geschlechtstiere aufgetreten sind und das obwohl die Kolonie mehrere Jahre alt war und reichlich Arbeiterinnen hatte. Daher gehe ich auch davon aus, dass Lasius niger erst einmal eine bestimmte Koloniegröße erreichen müssen, damit sie mit der Geschlechtstieraufzucht beginnen.
Da gibt es wohl zwei Faktoren: Die Größe der Kolonie und die Futterversorgung. Je größer die Kolonie, desto einfach ist es eine Jungkönigin oder ein Männchen nebenher aufzuziehen. Aber auch die größte Kolonie kann bei schlechter Versorgung keine oder nur kaum Geschlechtstiere aufziehen. Da es am Ende ja nur darum geht, Gene weitergeben zu können, muss die Kolonie in der Entscheidung, wann Tiere aufgezogen werden, ja variabel sein. Diese Erkenntnis wird ja gerade von Berichten wie diesen unterstützt, in denen schon recht kleine Kolonien verhältnismäßig viele Geschlechtstiere aufziehen.
Bei Lasius niger ist es nun anscheinend insgesamt eher schwierig mit den Geschlechtstieren, das aufziehen dieser ist aber doch immer mal berichtet worden.
Da gibt es wohl zwei Faktoren: Die Größe der Kolonie und die Futterversorgung. Je größer die Kolonie, desto einfach ist es eine Jungkönigin oder ein Männchen nebenher aufzuziehen. Aber auch die größte Kolonie kann bei schlechter Versorgung keine oder nur kaum Geschlechtstiere aufziehen. Da es am Ende ja nur darum geht, Gene weitergeben zu können, muss die Kolonie in der Entscheidung, wann Tiere aufgezogen werden, ja variabel sein. Diese Erkenntnis wird ja gerade von Berichten wie diesen unterstützt, in denen schon recht kleine Kolonien verhältnismäßig viele Geschlechtstiere aufziehen.
Bei Lasius niger ist es nun anscheinend insgesamt eher schwierig mit den Geschlechtstieren, das aufziehen dieser ist aber doch immer mal berichtet worden.
Der Bericht würde deine Aussage stützen, wenn er
a) nicht mit Geschlechtstierpuppen gepusht hat
b) die Kolonie nicht ausgegraben hat
;)
Diese Kolonie habe ich auf antstore gekauft...
Und selbst wenn nicht: eine Lasius niger Kolonie mitsamt Königin auszugraben, ohne selbige zu zermatschen ist wohl ein echter Glücksfall! ^^