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Erne: Re: Fragen zu Formica cinerea (5. Mai 2009 18:52)

Ihr habt Recht, doch lasst das Mal mit den Milben!
Die Gefahr ist immer gegeben bei nicht überbrühten Futtertieren, ob aus der Natur oder gekauft.
Wie schnell oder wie oft Ameisenvölker an Milben zugrunde gehen, ist für mich nicht zu beurteilen.
Gibt viele Ameisenhalter die auch Lebendfutter geben, einer davon bin ich und Viele, die wo es möglich ist, nur überbrühte Futtertiere reichen.
Um hier Klarheit reinzubekommen, müssten die Berichte über Völkersterben durch Milben in Bezug gesetzt werden zu den Völkern die mit Lebendfutter ohne Milben leben.
Dazu kommt aus meiner Sicht noch eine große Grauzone ob die Völker wirklich durch das Wirken von Milben eingegangen sind oder andere nicht geklärte Ursachen vorlagen?
Geschwächte Völker durch nicht passende Haltungsbedingungen sehe ich eher als Kandidaten für eine milbenanfällige Ameisenhaltung.
Weiter, gibt viele Milbenarten, darunter auch Nützliche die Abfälle beseitigen und nur an tote Ameisen gehen, ist eine Ameise, Volk gestorben dann beseitigen sie die Reste.
Zu lesen ist dann, mein eingegangenes Volk war voller Milben.
Ihr seht, Milben und die Einschätzung ihres Wirkens ist kein einfaches Thema.

Grüße

wackay: Re: Fragen zu Formica cinerea (6. Mai 2009 10:22)

Danke für die vielen Antworten.
Hat noch jemand einen Tip für meine zweite Frage zur befeuchtung?
Bauen die bei euch auch das Röhrchen zu oder macht ihr das anders mit der befeuchtung?

Cordovan: Re: Fragen zu Formica cinerea (19. Mai 2009 19:53)

Upps, ist der Thread wohl etwas untergegangen... :oops:

Habe für meine Messor barbarus eine Glasfarm, die ebenfalls über ein Drainage-Röhrchen befeuchtet wird. Allerdings bewohnt meine Kolonie noch das Reagenzglas und ist mit der Farm noch nicht in Berührung gekommen.

Wenn die Ameisen an dem Röhrchen bauen, ist das noch kein Problem. Kritisch wird's, wenn sie unter dem Röhrchen bauen, da dadurch eine Befeuchtung kaum noch möglich ist, ohne eine Überschwemmung zu riskieren...

Hast du vllt ein Bild, dass du dazu hochladen könntest?

rp12439: Re: Fragen zu Formica cinerea (22. Mai 2009 10:50)

Hi,

meine Farm (mit Messor barbarus!) ist größenteils ausgehoben. Das Schlauchende ist total frei und der Schlauch ist somit unbrauchbar geworden. Ich bewässere jetzt hin und wieder von oben. Sie beginnen auch direkt dort neu zu graben wo ich von oben bewässert habe. Wie weit die Feuchtigkeit nach unten reicht weiss ich nicht so genau. Ich schätze mal so bis zur Hälfte. Jedoch ist halt viel ausgehoben und die Feuchtigkeit kann nicht weiter nach unten dringen.
Die Brut liegt immer am Boden der Farm wo es trocken ist. Oben sind Bereiche die feuchter sind. Sie lagern die Brut aber nicht um. Könnte ein Hinweis darauf sein, dass es die Brut gar nicht so freucht braucht. Ich gebe täglich Wasser in eine Schale die in der Arena steht.
Ich weiss nicht, ob es der Kolonie etwas ausmacht, dass sie nicht mehr so feucht ist (eher fast trocken). Momentan sterben jedoch täglich 10-15 Arbeiterinnen (seit vier Wochen), ob das mit der Farm zu tun hat, kann ich noch nicht sagen. Die war auch schon vor vier Wochen länger fast trocken...
Fazit: Schlauch als Bewässerung ist kein Garantie für spätere Zeiten. Evtl. eher einen dünneren Schlauch mit vielen kleinen Löchern und unten verschlossen (nicht mit Watte, eher mit einem Gummistopfen, die Watte wird rausgenommen) diagonal durch die Farm ziehen. Den könnte man dann mit Wasser füllen und durch die Löcher dringt langsam das Wasser in die Farm ein oder wird von den Ameisen getrunken.

Foto: http://www.flickr.com/photos/rp12439/3545307057/
(Links ist der Schlauch)


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