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Hallo Leute,
heute haben wir in Berlin 35°C und morgen fast 40°C
Den Blattschneiderameisen scheint es zu gefallen. Bei fast 30°C in der Anlage werden die Tiere besonders aktiv.
Hier transportieren sie sogar einen ganzen Ast zur Pilzkammer.
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Viele Grüße
Martin
Im Süden Frankreichs habe ich beim Wandern diese beiden Exemplare beobachten können :)
Velvet Ant - Mutillidae aus Mittelamerika mit kräftigen Mundwerkzeugen
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Pheidole spathifera lieben Walnusskerne und haben sich so über eine Nachtmahlzeit gestern gefreut ;)
In der heutigen Sonne war auf diversen Bauten der Waldameisen ordentlich was los.
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Wo ich oben doch gerade Waldameisen sehe, so sehen plattgefahrene Waldameisen aus:
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Das graue Wetter lädt geradezu dazu ein, die Ameisen daheim zu fotografieren. Hier vier Bilder von drei meiner Kolonien =)
Beste Grüße,
Benjamin
Neoponera villosa beim Einsammeln von Honiglösung. Die Tiere haben eine einmalige Färbung, die mit genug vom richtigem Licht auch gut zur Geltung kommt. Auch ist schön zu sehen, wie sie zu ihrem englischen Trivialnamen kommen: Hairy Panther Ant
Leider haben sich einige Milben an den Mandibeln versammelt. :(
http://upload.eusozial.de/i/t/imoteuoleqh3.jpg
Diese Formica fusca Kolonie hat ganz vergessen, dass Formicinae eigentlich keine Nacktpuppen haben.
http://upload.eusozial.de/i/t/zyfltmj72bs4.jpg
Zur Erklärung: Die Kolonie lebt unter einem schwarzen, etwa 1cm dickem Stück Gummi. Diese werden bei mir in der Gegend ausgelegt um die Reptilienpopulation abschätzen zu können. Die Matten werden in drei Abschnitten ausgelegt, sonnig, halbschattig und "hier verirrt sich nichtmal ein Salamander hin"-schattig.
Unter den voll der Sonne ausgesetzten Matten sammeln sich ungewöhnlich große und königinnenreiche Formica fusca Kolonien. Alle von diesen Kolonien haben vorwiegend Nacktpuppen, diese auf dem Bild hat sogar nur Nacktpuppen. Ich vermute, dass das daran liegt, dass die Arbeiterinnen die Brut sehr häufig umlagern müssen. Diese Matten speichern sehr gut wärme und heizen sich sehr schnell auf, am Tag haben sie einen ganz eigenen und komplett von der Bodenbeschaffenheit der Umgebung unabhängigen Temperaturrythmus. Ich vermute also, dass die Puppen bei dem ganzen hin und her tragen einfach keine Zeit haben einen Kokon zu spinnen.
Etwas ähnliches habe ich mal auf der tschechischen Seite des Riesengebirges gesehen, eine Formica fusca die hauptsächlich Nacktpuppen hatte. Dort wahrscheinlich durch die besonders wechselhaften Wetterbedingungen ausgelöst.
Wie häufig diese Matten kontrolliert werden, kann ich leider nicht sagen, aber es wird wohl auch einen Einfluss darauf haben, dass die Brut dieser Kolonie keine Kokons hat.
Gruß
Kaj