Schade dass du nicht wie von mir vorgeschlagenen einzelnen Arbeiterinnengruppen verschieden fütterst :cry:
Trotzdem finde ich den neuen Versuchsaufbau interessant. :mrgreen:
Von allem was die Natur so hergibt hat Honig den höchsten Fruchtzucker - Gehalt. :|
Da wäre jetzt der Vergleich Honig/Fruchtzucker gut.
Ich vermute in dem Honig sind Begleitstoffe die die Ameisen nicht so mögen.
Sie werden den Fruchtzucker vorziehen. :?:
Weintrauben haben viel Fruchtzucker.
Also auch reiner Traubensaft.
Und Rosinen natürlich.
LG
Kann man sowas eigentlich verallgemeinern? Mir ist aufgefallen, dass die Tiere gern an Früchte gehen. Allerdings je nach Art unterschiedlich gern. Lasius niger fallen gern mal über ein Stück Möhre her. Was andere Ameisen wieder absolut kalt lässt.
Würden die Ameisen vielleicht lieber Futter annehmen mit dem sie in der Natur auch eher konfrontiert würden?
Karottensaft? Apfelsaft? Birne? Blaubeere? Papaya? etc.?
Wie würde eine Kolonie Lasius niger z.b. auf die Flüssigkeitsaktion reagieren?
Für mich eine spannende Frage :D
Schade dass du nicht wie von mir vorgeschlagenen einzelnen Arbeiterinnengruppen verschieden fütterst
Ist schon schwierig 2 Gruppen Ameisen dieser Art heraus zu fangen, die sind verdammt schnell und flink.
Auch sehe ich so recht keinen Nutzen für den Versuch.
Arbeiterinnen ohne Nestbindung verhalten sich grundlegend anders.
Trinken sich einmal voll und das war es dann für lange Zeit.
Sterben möglicherweise weil sie nicht mehr in der Gemeinschaft ihres Volkes leben.
Auch denkbar, das sie Monate durchhalten, gepflegt und beobachtet werden müssen.
Auch sind 2 Gruppen zu wenig um zumindest für eine Art brauchbare Ergebnisse abzuleiten.
Was das Beste ist lässt sich leider nicht so einfach überprüfen.
Ja das sehe ich auch so.
Grüße Wolfgang
Wieder sehr schöne Versuche.
Klar scheint es so, dass man man die Arbeiter innen erstmal hungern lassen und in Gruppen einteilen müsste, um bessere Ergebnisse zu erreichen. Jedoch macht man das bei den eigenen Kolonien als Halter? Und wo ist der Punkt, ab dem die son Schmacht haben und theoretisch alles nehmen ohne an die Verwertung zu denken, hauptsache Energie? Ergo würde eine Trennung von der Kolonie erstmal paar Tage brauchen mit dem Zusatz von Larven, um den gesamten Nahrungspegel zu senken und ihnen noch ein bisschen "Nestnormalität" vorzugauckeln, aber richtig korrekt ist das jetzt schon nichtmehr ohne Königin, das vertraute Nest, unnötigen Stress der in anderes Verhalten resultiert.
Auch ist der gesamte Nahrungspegel bei Ernes großen Kolonien bestimmt trotzdem enorm gut versorgt. Vermutlich verbrauchen Ameisen in der Haltung deutlich weniger Energie als in der Natur. Das fängt schon bei der verfügbaren Fläche zur Nahrungssuche an und immer ist irgendwie Nahrung vorhanden. Nur wenige Tiere sterben und nehmen die eigenen Futterreserven aus dem Kreislauf.
Und mal ehrlich, wer will seine schöne Kolonie schon einem enormen Risiko aussetzen oder das Wachstum beeinträchtigen? Denke auch mit Ernes Experimentbedingungen sieht man einiges und man könnte auch mal einfach draussen den Aufbau machen und testen. Bei wilden Kolonien ist auch der Energiehaushalt bestimmt ganz anders zusammengesetzt.