Schöne Kolonie und deine Website auch sehr gut.
Viel glück noch. Hast ja Monsterhaufen an Brut.
Bald haste doppelt so viele wie jetzt, dann mal viel Spaß^^.
Hi para,
schönes Video, ich wünsch dir auch viel Spaß wenn du deine Kolonie nochn Jahr oder 2 hast :D ich will nicht wissen wie viele Ytongs du dann hast :D
Gruß noob
Das dreidimensionale Gebäude sieht gut aus. Brauchen die Tiere keine Schattierung wie Folie?
Ich hatte es mal mit Softton versucht. Klar stellt es wohl eine vorzügliche Feuchtigkeitsregulierung dar.
Nur...
Messor barbarus- Königin hat sich mühelos durchgebissen, zwei Etagen durch einen kurzen Gang verbunden und nach hinten in den Sand reingemacht. Nu starb sie mir offenbar, so dass ich als nächste Kolonie M. hesperius einfahren ließ. Dummerweise hatte ich aus Faulheit versäumt, ihr neues Nest zu begutachten und gegebenenfalls zu repariern. Logische Folge ist, von den Tieren lediglich Personal zu sehn, wie es Boden aus dem rückwärtigen Gang die Frontscheibe entlang nach oben durch eine kleine, von dieser Kolonie hergestellten Öffnung nach draußen bringt.
Ja, den Hauptgang nutzen sie nicht. Der war nötig, damit überhaupt eine Königin das Nest betreten konnte. Heute hab ich den Ytong über Eck entfernt, um ein modifiziertes Gipsnest einzubaun. Und richtig: Unter dem Stein hatten sie Vorrat und Brut. Musste ihnen erst mal Zeit lassen, beide Kostbarkeiten zurück in die verborgenen Räume zu bringen. Brauch ohnehin erst Silikon, die mitgelieferten zwo Scheiben einzupassen. Den Wassertank hab ich per Gang verbunden mit dem Nest, aus dessen großen Kammer ein weiterer Gang ins Freie führt, also den Eingang ergibt. Auch da brauche ich noch eine dünnere Abdeckung- schließlich müssen ja die 3 Fenster bündig sein. Ich denke, statt Glas gleich durchsichtigen Kunststoff zurechtzuschneiden, da nur der dünn genug ist. Irgend ein Deckel, den man sonst entsorgt, wird mir schon die Deckplatte liefern.
Ist erst mal das Gipsnest hermetisch geschlossen, können auch die Messor nicht eindringen. Ein Foto werde ich noch beizusteuern versuchen.
Jedenfalls hab ich es für Camponotus sericeus reserviert, welche ich aber erst mal in eine Transportbox überführte, so lang da im Terra noch eine Baustelle mit evakuierenden Messor vorliegt.
Die Kolonie übrigens beträgt mindestens 20 oder 30 Tiere. Hat mich überrascht, zumal immer nur bis zu 7 Exemplare Sandkörner an die Oberfläche brachten.
Nächste geplante Verwendung von Softton: Passgenauen Block in eine Farm einfügen und Ameisen selber baun lassen. Umgebung unbefeuchteter Sand, allenfalls durch Tau an den Pflanzen könnte er intressant sein für Zweignester.
Frage:
Deine Großköpfigen- haben sie Militärfunktion oder sind es lediglich Körnerknacker? Sie erinnern an Pheidolesoldaten.
@Erne ist ja einiges los bei dir auf dem Bild ;) Da geht es in meiner Arena wesentlich ruhiger zu. Wie gesagt kann ich momentan kaum Ameisen an der Scheibe entdecken und wenn, dann bewegen sie sich dort doch langsamer und vorsichtiger als auf dem Boden. Aber mal schauen, wie sich das mit der Zeit und Koloniegröße entwickelt.
@Eaglesworld Militärfunktion bei den Majoren? Schwer zu sagen ... kriegerische Aktionen von Nachbarkolonien blieben bisher aus ;)
Als Körnerknacker dienen sie auf jeden Fall. Aber lassen sich nicht nur darauf reduzieren. Auch bei anderen Tätigkeiten wie Körner eintragen oder Insekten zerkleinern packen sie mit an. Wobei die allergrößten Exemplare sehr selten bis garnicht ausserhalb des Nests zu sehen sind.
Also oben drauf liegt normalerweise immer ein Stück Pappe/Papier zur Abdunklung. Nehm ich aber für Fotos und zum reinschauen ab. An den Seiten ist nie etwas drauf... scheint sie aber auch nicht zu stören.
dass sie sich durch den YTong fressen, kann übirgens auch nicht beobachten. Als Ausbruchschutz benutze ich Talkum... hat bisher super funktioniert.
Jedenfalls hat M. barbarus die Eigenschaft, Ytong zu bearbeiten. Ihre Medias tun das, Majore hatte ich dato nicht.
Bei dieser Art wählen wir Nistmaterial besser mit Bedacht.
Nochmal auf deine Nestanlage zu kommen:
Es spricht für Ytong, wenn man solche Kunstwerke sehn kann. Wie aber hältst du den Schimmel fern? Denn wenn der einmal drin ist, macht er den ganzen Ytong unbrauchbar :evil: .
Das eine Messor barbarus Königin sich durch Ytong arbeitet, interessant, konnte ich selber noch nicht beobachten.
Bei Messor barbarus Kolonien schon, bevorzugt an feuchten Stellen im Bodenbereich.
Dort ein breiter Bereich im Ytong und sie bleiben unter Kontrolle.
Grüße
Wie aber hältst du den Schimmel fern? Denn wenn der einmal drin ist, macht er den ganzen Ytong unbrauchbar :evil: .
Keine Ahnung. Hab eigentlich keine Probleme mit Schimmel. Bei den Messor ist der YTong eher trocken. Bei meinen Lasius und Formica habe ich das YTong Nest auf die selbe Weise gebaut. Dort steht er aber richtig im Wasser und ist um einiges feuchter. Von Schimmel auch da keine Spur.
Einzige Problem ist, dass Messor ziemliche Schweine sind und ihr Nest schon ziemlich dreckig machen. Da wird auch vor der Scheibe nicht halt gemacht, so dass ich schon nach einem halben Jahr nur noch schlechten Einblick in manche Nestbereiche habe. In der Arena kann man das Glas reinigen... könnte beim YTong Nest schwer werden. Erne, wie machst du das? Das Nest sieht auf deinen Bildern so sauber aus.
Erne, die Königin hatte sich durch den Softton gebissen, aber bei einer vorigen Kolonie waren es die Medias, welche den Ytong losbrachen.
Bei mir ist es auch kaum anders, Arenascheiben reinige ich auch, Verbindungsschläuche sind nach einiger Zeit nicht mehr durchsichtig.
Im Nestbereich bleibt es halbwegs sauber, warum kann ich nicht sagen.
Bekommen sie Honig- oder Zuckerwasser wird die Verschmutzung deutlich mehr.
Grüße
Könnte Apifonda eine Alternative darstelln?