Angefangen mit 5 Königinnen, eine davon ist gleich in der ersten Woche gestorben.
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Hier sind es noch 4 im Gipsnest.
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2 davon verschwanden fein zerlegt, wie konnte ich nicht beobachten.
Die restlichen Beiden vertrugen sich noch ein paar Wochen.
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Gezählt habe ich die Arbeiterinnen nicht, grobe Schätzung, zweihundert.
Grüße
Meine Vermutung (ich bin selber Anfänger, also bitte nicht zerfleischen^^):
Die Königinnen schließen sich anfangs zusammen (wer weiß, wie oft das im Gründungsstadium in der Natur passiert?) um die schwierige Anfangszeit bzw. Überlebenswahrscheinlichkeit zumindest einer Kolonie zu garantieren. Inwiefern in der Natur dann die Königinnen sich bekämpfen (oder evtl ein zweites Mal neu gründen) weiß auch ich nicht.
Doch alles Quatsch?
Nagut :P
Pleometrosen bei Lasius niger sind meist schlicht erzwungen,
während ich in Ytongnestern mit verschiedenen Kammern bei Lasius flavus schon erlebt habe, dass sie sich freiwillig zusammenschlossen,
war es bei Lasius niger in der Regel so, dass man sie in eine Kammer setzen musste, ohne Ausgang, damit sie nicht voreinander wegliefen...
in der Natur dürfte dieses Verhalten äußerst selten sein, denn die augenscheinlichen Vorteile, die die doppelte Legezahl mit sich bringt,
wird schnell dadurch negiert, dass zwei Königinnen auch doppelt so viel Nahrung brauchen
und durch das letztliche Übrigbleiben von nur einer Königin später ad absurdum geführt!
Edit: hier mal ein Beispiel für Lasius flavus.
in den mittleren Kammern sind je drei, in den äußeren, größeren Kammern jeweils fünf Königinnen eingesetzt, die mittleren Kammern dazwischen beherrbergen vier Königinnen.
Wie zu sehen sind alle Königinnen zusammen, in der linken mittleren Kammer kann man zwar keine sehen, diese haben sich allerdings alle unter das Gitter begeben, sind also immernoch zusammen und nicht einzeln oder in Grüppchen gepackt!