Hallo, :D
ich werde mir demnächst ein Formicarium selbst bauen (Aquarium mit den Maßen 80x35x45 dann an 3 Seiten Ytong Nester und Den Rest mit Styroporplatten, Gips und etwas Substrat auffüllen. [ VIELEN DANK AN HARRYANT FÜR DIESE IDEE :grin: ] ) jetzt hätte ich die Frage ob ihr mir ein paar interessante Arten nennen könnt, die für Anfänger/Fortgeschrittene zu empfehlen wären und die sich in dem Formicarium gut machen würden, da ich mir mit Formica rufibarbis doch unsicher wurde und erstmal noch ein paar Arten in die Auswahl mit einbringen möchte :grin: :D . Sie sollte in Zimmertemperatur zu halten sein und nicht die allergrößten Schwierigkeiten mit sich bringen. Schön wäre es wenn es eine eher aktive Art wäre. Bin aber an sich für alle Arten, die interessant zum beobachten/studieren sind offen. Manica rubida hört sich für mich z.B. interessant an, allerdings werde ich hier von der Empfindlichkeit auf Feuchtigkeitsschwankungen abgeschreckt. Es würde mich sehr freuen wenn ihr mir hier ein paar Arten vorstellen könntet, die diesen Kriteriken entsprechen. Will nämlich ab März anfangen. :mrgreen:
Würde mich über eure Antworten wirklich sehr freuen. :wink:
LG Bananinani
Bei dieser Becken- und Nestgröße stehen dir schon recht viele Arten zur Auswahl.
Messor barbarus finde ich persönlich eine tolle Einsteigerameise. Sehr interessante und unterschiedliche große Arbeiterkasten, imposante Majore, vielfältige Futtermöglichkeiten.
Hohe Aktivität, gute Verfügbarkeit und günstiger Preis bei einfachen Haltungsparametern. Kann lange alleine gelassen werden.
Div. Camponotus Arten, auch exotische ohne Winterruhe, würden auch in Frage kommen. Je nachdem wäre eine kleine Heizmatte am Nest zu empfehlen.
Natürlich wären auch heimische Formica, Lasius Arten eine Möglichkeit.
Manche Arten sollten dann bei mehrjähriger Haltung eine Erweiterung bekommen für mehr Auslauf &/oder weitere Nestfläche.
Auch dein Ursprungsgedanke mit dem Gesellschaftsbecken T. nylanderi wäre denkbar.
Planst du einen Rahmen &/oder Deckel?
Ansonsten würde ich mich mal in den div. Ameisenshops umsehen und bei weiterem Interesse an einer Art nach Haltungsberichten und YouTube Clips schauen.
Bei Messor könnte ich mir vorstellen, dass die Tiere zu grabfreudig sind, was den Ytong anbelangt...
Es könnte dir da schnell passieren, dass du so wenig Einblick hast, als wäre es ein Erdnest...
Gehört / gelesen habe ich auch schon öfters das Messor in der Lage sei Ytong zu bearbeiten - gesehen in Haltungsberichten oder bei meinen eigenen Messor Kolonien habe ich es nie.
Und da war das Nest teilweise wirklich recht voll bevor ich erweitert habe.
Aber in der Arena wird alles was beweglich ist gerne "umdekoriert" - selbst größere Steine schaffen die Majore :wink:
Ich kann nur sagen, ich habe es erlebt... mehrfach... leider... :grin:
War dann das Nest mehr oder weniger zum bersten voll oder haben die einfach so angefangen darin zu graben?
Ja und nein, kommt mir für Ameisenverhältnisse jedenfalls nicht immer voll vor:
15.08. - 25.08.:
https://www.antstore.net/forum/messor-barbarus-von-markus-t16748-60.html
14.10.:
https://www.antstore.net/forum/messor-barbarus-von-markus-t16748-75.html
Wobei es natürlich verschiedene Populationen unterschiedlicher Grabfreudigkeit geben kann...!?
Ja und nein, kommt mir für Ameisenverhältnisse jedenfalls nicht immer voll vor:
[...]
Wobei es natürlich verschiedene Populationen unterschiedlicher Grabfreudigkeit geben kann...!?
Ich finde das sieht schon recht voll aus, aber mit Sicherheit hat auch jede Ameisenkolonie ihre eigene "Persönlichkeit" (oder andere Gene, die ihr Verhalten steuern).
Safiriel hat im Ameisenforum einen HB mit einer extrem ausbruchsfreudigen Kolonie, die (trotz Klammern) den Deckel des Nests angehoben hat, das RG mit einer anderen Jungkolonie in der Nähe gefunden und ausgeräumt hat, Löcher in die Vinylschläuche gebissen und sogar versucht hat ein Satellitennest unter dem Bett anzulegen.
Manchmal hat man einfach "Pech" und erwischt ein sehr proaktives Volk.