Finde die Wahl auch gut, für deine Situation sicher optimal. Ich finde auch Formica fusca eine tolle Einsteigerart, deren Koloniegröße auch nicht zu groß wird, aber da du dich nun entschieden hast will ich hier nicht vom Weg abkommen ;)
@HarryAnt: tolles Holznest, gefällt mir ausgesprochen gut, da bekommt man direkt Lust auf Temnothorax :)
Bei mir lebt momentan eine ganz kleine Kooonie in einem Schneckenhaus, in einem Formikarium das eigentlich von meinen C. ligniperdus bewohnt wird.
Ps. Für mich ist es etwas schwierig an lebende Insekten zum verfüttern zu kommen. Habt Ihr zufällig noch Tipps was ich als alternative zu Mehlwürmern verfüttern kann?
Schau mal ob es in der Nähe einen Fressnapf (oder Zooladen) gibt, die sollten zumindest Mittelmehrgrillen, Heimchen und Heuschrecken haben. Würde empfehlen auch ab und zu mal ein Stück Schinken oder Schrimps (aus der Gefriertruhe, naturbelassen) zu verfüttern, damit kein Salzmangel auftreten kann.
Es gibt auch Baumärkte die Lebendfutter haben, aber deren Qualität ist meistens eher so meh (geht auch, aber man muss ne Box nehmen mit Tierchen die noch in halbwegs gutem Zustand sind und die erstmal ne Woche lang wieder aufpäppeln bevor man sie verfüttert).
Auf lange Sicht würde sich evtl. eine Dubiazucht anbieten (gibt Tutorialvideos dazu auf Youtube), da muss man aber früh anfangen, denn die braucht erstmal so ca. 6 Monate um anzulaufen.
Wenn es bei der einen Kolonie T. nylanderi bleibt brauchst du eigentlich keine Zucht Daheim anfangen. Die sind recht genügsam, selbst als ausgewachsene Kolonie.
Hol dir hin und wieder eine Dose nicht fliegender Fruchtfliegen (Drosophila Melanogaster, klein) - kostet ca. 3 € und reicht dir für Monate als Grundversorgung.
Die sind auch, neben Springschwänzen, so ziemlich das einzige was auch von einer einzelnen Arbeiterin dieser Art direkt auch mal ins Nest eingetragen werden kann.
Ansonsten was du in der Wohnung und Umgebung findest an Spinnen, Fliegen usw.