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Acid150: Re: Naturnahes Becken. (10. Apr 2013 21:43)

Ich habe jetzt auch mal ein paar Versuche gemacht und eine dünne Schicht Erde mitsamt Gras und anderen kleinen Pflanzen, die dazwischen vorkamen, im Garten ausgestochen und auf einen Y-tong Stein gesetzt, der im Wasser steht. Seit einer Woche beobachte ich das ganze und heute habe ich festgestellt, dass alles zu wachsen scheint.

Der zweite Versuch ist ähnlich. Moos direkt auf einen Y-tong und gucken was passiert. Das einzige was ich bisher darüber sagen kann ist, dass es nicht vertrocknet ist.


Ich werde das ganze weiter beobachten. Auch wenn die Idee mit dem Gitter gut ist, hat sie mir doch zu viele Szenarien, die schief laufen können.

Moonman: Re: Naturnahes Becken. (22. Apr 2013 09:57)

Es Ist gelungen, die Pflanzen wachsen und die Ameisen können nicht graben. Es ist nun in meiner Lasius niger Anlage eingebunden. Bis jetzt gab es noch keine Probleme, ich werde den Aufbau sicher noch in anderen Becken nachbauen.

Zum Bericht mit Bildern vom grünen Garten--> Lasius niger von MM

MrIglo: Re: Naturnahes Becken. (22. Apr 2013 11:04)

Finde die Idee sehr gut und lese schon lange mit. :grin:

Hatte mal eine Arena, die entfernt daran erinnerte.

Es gab dabei ein pa a r Probleme.


Die Kolonie lässt ihre Fäkalien und Essensreste in der Arena. Anders als in einer trockenen Arena lassen diese sich nicht gut einsammeln oder abwischen.
Sie gelangen schnell, zumindest teilweise in das Substrat. :!:


1.
Die Abbaukapazität für derartiges organisches Material in der Arena ist begrenzt.
Überlastung führt zu Schimmel, anaerober Zersetzung, Fäulnis...
Als Gegenmaßnahme muss die Arena relativ groß sein. Und man muss halt aufpassen mit Müll usw. Ob das so praktikabel ist, bin ich unsicher.

2.
Die aus der Zersetzung frei werdenden Nährstoffe werden sich auf Dauer anreichern. Ich denke man muss das Substrat langfristig gesehen spülen. Also von oben z.B. Regenwasser aufs Substrat gießen, dass dann durchläuft und hinterher weg kommt.

LG


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