Weitere Staubläuse nahmen danach panisch Ausreis vor den Arbeiterinnen, so als ob sie es mitbekommen hätten...
Das würde bedeuten, dass Staubläuse intelligent ihre Umgebung erfassen und aus dem lernen was ihren Artgenossen passiert.
Ist da möglich?
Grüße Wolfgang
Unter Umständen hat ja die getötete Staublaus in ihrem Todeskampf einen Duftstoff abgegeben, den die übrigen Staubläuse wahrgenommen haben und durch den sie alarmiert wurden? Chemische Kommunikation ist ja keine Seltenheit in der Insektenwelt, auch Bakterien kommunizieren auf diese Weise, also ein sehr altes Schema in der Evolution.
Es gibt ja auch einige Pflanzenarten in der Wüste, die miteinander kommunizieren, falls die eine angegriffen wird, nützen tut es ihnen wenig, da sie nicht laufen können^^
In der Tat. Zwar können Pflanzen nicht weglaufen, aber durch Kommunikation verschaffen sie sich dennoch Vorteile: Manche bilden bei Schädlingsbefall Stoffe, die sie für den Schädling ungenießbar machen, andere verhindern gar kollektiv die weitere Ausbreitung von Sporen oder hindern Konkurrenten am Wuchs. Unter Walnußbäumen beispielsweise wächst sonst meist nicht viel.
In der Landwirtschaft / Agrarbiologie versucht man diese Mechanismen zu verstehen und nutzen, leider vermehrt auch über GMOs.