Wie abgefahren ist das Thema hier bitte? :-D
Ameisenforscher redet ja total verschlüsselt. Ich verstehe nichts davon.
In 4 Jahren, wenn du erwachsen bist, darfst du dir dann, wenn du auch genug Wissen und Erfahrung angesammelt hast, Exoten holen. Das erlaube ich dir einfach mal, als dein disziplinarischer Vorgesetzter.
Ansonsten -> Lasius niger zum Anfang, so wahrscheinlich die allermeisten auch. :-)
Nachträglich übrigens "Herzlichen Glückwunsch!" an Ameisenforscher, welcher vor kurzem von 18, nun 35 Jahre alt geworden ist! Oder doch eher 12? #-o
Lol, wie geil issn das, wenn man schon im alter betrügen muss.
326 für eine Ameise klingt brutal viel.
Als Anfänger würde ich mich da nie ran wagen. Ich hatte mir eine Grenze bei 50 Euro gesetzt.
Das Problem bei Exoten ist wohl für einige Anfänger nicht der Preis, sondern eher die Haltung.
Man müsste erst mal ein Becken schafen und eine perfekte Umgebung schaffen, welche dann über einen Zeitraum die Bedingungen halten kann.
Die meissten Arten sterben meisst an der Ungedult.
Wer Gedult hat, der hat oft auch Erfolg mit exotischen Arten.
Mal ehrlich.
Eine Exotenhaltung einer Ameise ohne Winterruhe die leicht zu halten ist, ist doch der Traum eines jeden Anfängers.
Jeder, der als Anfänger Pheidole pallidula hat, der ist froh, wenn die doppelt so grosse noda im Heim wohnt.
Und die wird aufgrund der Herkunft von Hiroshima als Exote vertrieben und ist aber erstaunlich robust.
Da ich nur über Pheidole sprechen kann können ja auch mal andere über leicht zu haltende Exoten berichten. Falls es diese noch gibt.
Ich kann mich da nur anschließen. Leicht/schwer mit einheimisch/exotisch gleichzusetzen wird der Realität nicht gerecht. Es hat sicher andere Vorteile mit einheimischen Arten anzufangen, z.B. die geringeren Kosten in der Anschaffung und Haltung. Dem gegenüber steht dann aber auch wieder die Winterruhe.
Bis auf ein paar kurze Versuche mit Lasius niger die man eigentlich nicht als Haltung bezeichnen kann, habe ich mit Polyrhachis dives als Spontankauf im Antstore angefangen. Das war vor etwa 4 Jahren und ich habe es bis heute nicht bereut. Allerdings scheine ich bei dieser Art eine Ausnahme zu bilden, da viele andere Halter von Problemen berichten.
Eine Art die ich bedenkenlos empfehlen kann ist Odontomachus (bauri), die sind groß und mit ihren Schnappkiefern und ihrem Stachel spannend bei der Jagd zu beobachten. Darüber hinaus sind sie auch noch sehr aggressiv und haben sich bei mir recht schnell zu einer großen Kolonie entwickelt. Das Beste aber ist, dass man keinen speziellen Ausbruchsschutz braucht, da sie keine Scheiben hochklettern können. Also einfach etwas Tesa über die Silikonfugen im oberen Bereich, einen Deckel (ohnehin wegen der Luftfeuchte benötigt) und das wars. Der Nachteil ist sicher der recht hohe Einstiegspreis, zu dem noch Kosten für ein artgerechtes Becken kommen.
Hier sehe ich auch das Problem bei der ganzen Exoten-Thematik: " artgerechtes Becken ". Im Gegensatz zu anderen Haustieren, die eine Art Terraririum bewohnen wird bei der Ameisenhaltung vergleichsweise wenig getan. Hier sind die Becken im Allgemeinen kein Hingucker fürs Wohnzimmer wie bei anderen Terrarien oder Aquarien sondern vielmehr irgendwelche möglichst günstigen und oft zu kleinen Anlagen im Keller oder auf dem Schreibtisch. Diese bestehen dann aus vielen kleinen Becken, möglichst noch mit einem irgendwie dran geschmierten Ausbruchsschutz am Rand und deckellos. Allein ordentliche Deckelkonstruktionen mit Beleuchtung oder lebende Pflanzen sind schon eher eine Ausnahme in den Haltungsberichten.
Dieser Niedrig-Kosten-Ansatz bei der Haltung, der durch die Starterkits etc. auch von den Händlern gepflegt wird, da höhere Einstiegskosten sicher von der Haltung und damit auch vom Kauf abschrecken, führt dann letztlich zu Problemen bei der Haltung - und das vor allem bei exotischen Arten, da man hier halt auf Temperatur, Beleuchtung und Luftfeuchte achten muss. Um das hinzubekommen muss man aber keine einheimische Art gehalten haben, sondern nur lesen können und bereit sein ein passendes Becken einzurichten. Das macht man dann idealerweise bevor die Ameisen kommen und beobachtete Temperatur und Luftfeuchte über einige Zeit um nötigenfalls noch Änderungen vornehmen zu können.
Aus eigener Erfahrung kann ich nur raten, gleich ein ausreichend großes Becken zu bauen und ordentlich einzurichten, statt beim unvermeidlichen Platzmangel später auf ein größeres zu Wechseln. Das spart Arbeit und insgesamt auch Kosten, wobei letztere natürlich nicht so schön über längere Zeit verteilt auftreten. :wink:
Für lebende Pflanzen sind die 20 cm hohen Becken aus den Shops übrigens nicht zu gebrauchen. Noch viel weniger wenn man einen Deckel mit Beleuchtung und anderer Technik baut, so dass man nicht von oben, sondern von vorne ins Becken schaut, wie Terrarien/Aquarien üblich ist.
Obiges blendet natürlich ein wenig aus, dass es durchaus Arten gibt bei denen es sich anbietet mehrere kleine Becken zu verbinden, aber je nach Art muss man dann ebend pro Becken die richtigen Bedingungen bereitstellen.
Um das ganze noch quantitativ zu untermauern:
In meinem aktuellen 80x40x40 Becken für meine Odontomachus bauri sind neben den unzähligen Arbeitsstunden um die 500 € verschwunden, in den Kosten sind Becken, Einrichtung, Deckel etc. auch einige Werkzeuge enthalten, wie z.B. eine Silikonpistole. Hat man alle Werkzeuge kommt man etwas billiger.
Wer also Exoten halten will, sollte sich über artgerechte Haltung und ein entsprechendes Becken sowie die damit verbundenen Kosten Gedanken machen und sich nicht von irgendwelchen rastlos wiederholten Halbwahrheiten über die Schwere der Exotenhaltung abhalten lassen.
>Für lebende Pflanzen sind die 20 cm hohen Becken aus den Shops übrigens nicht zu gebrauchen. Noch viel weniger wenn man einen Deckel mit Beleuchtung und anderer Technik baut, so dass man nicht von oben, sondern von vorne ins Becken schaut, wie Terrarien/Aquarien üblich ist.<
Das ist definitiv falsch, es ist absolut kein Problem, kleine, passende Pflanzen in kleinen Becken zu halten,
jedoch beißen sich Pflanzenhaltung und Ameisenhaltung algemein eher, da das beste Licht ,und damit eine der wichtigsten Ressourcen für Pflanzen, Sonnenlicht ist,
Sonnenlicht kann Formicarien zu stark erwärmen, daher braucht man getrennte Becken...
Ich habe schon Pflanzen erfolgreich mit Ameisen zusammen in einer separaten 15x15x15cm³ gehalten!
Übrigens, wo wir gerade bei Beleuchtung sind: allgemein habe ich mit vielen Beleuchtungen für Pflanzen experimentiert, die meisten sind zu teuer, oder verbrauchen zu viel Strom, oder sind einfach nutzlos oder alles zusammen, Energiesparlampen dagegen scheinen ein recht gutes Spektrum bei relativ wenig Verbrauch abzugeben... falls das jemandem weiterhilft...
Alle behaupten, dass anfänger nicht das ,,richtige gefühl" haben, sich nicht genug auskennen etc.
Aber mit der richtigen Technik kann sogar einer der noch nie eine ameise gesehen hat eine ameise besser halten, als der beste unter uns.
Denn das problem der exoten ist doch, das sie sehr empfindlich bezüglicht haltungsbedingungen sind. Wenn sich aber zum beispiel ein Computer um alles kümmert (Heizung, befeuchtung, licht , Belüftung) und der ausbruchschutz durch schleusen und gitter gährleistet ist, und im inneren der Becken kleine ,, dRohnen22 alles sauberhalten und die nahrung automatisch verfüttertwird, dann ist alles einfach
Ps. Wer gegenargumente findet, postet es ruhig.
Du magst das glauben, Tatsache ist aber dennoch, dass die Beste Technik nichts bringt, wenn man nicht die Erfahrung und Routine hat, sie einzusetzen, klar genaue Erfahrungen muss man natürlich mit jeder neuen Art aufs Neue machen, aber dennoch bringt Erfahrung in der Ameisenhaltung einen Vorteil im Umgang mit den Tieren, der nicht zu vernachlässigen ist.
Nebenbei war das von dir auch kein Argument, sondern eine schlichte Behauptung!
Man muss Ameisen auch nicht 24h/7d betreuen. Gib ihnen die Möglichkeit und sie schaffens allein...Ameisen gibt es schon ein wenig länger als Menschen und hab auch irgendwo mal gelesen dass die Masse aller Ameisen die Masse der Menschen bei Weitem übertrifft ;)
Meiner Meinung nach sind Ameisen nur halb so hilflos wie du sie hier darstellst. Sie überleben an Orten über Jahrzehnte wo du nichtmal einen Tag aushalten würdest ;).
Solang du den kleinen ordentliche Bedingungen zur Verfügung stellst gehen sie auch nicht ein.
Und wenn du jetzt mit allzu grosser Technik an das Thema gehst bist du, meiner Meinung nach, beim falschen Hobby. Wo sind wir denn wenn ich meinen Hund alleine Gassi gehen lasse, die Ameisen automatisch füttere, und so weiter...Geh nen Spielzeugroboter bauen, da biste eher richtig ;) .
Ich denke du gehst falsch an das Thema. Du willst Ameisen halten, aber nichts dafür tuen ausser Geld ausgeben. Das ist wie bei jedem Tier, man kauft es nicht nur man muss es pflegen, ihm Liebe geben und selber auch Zeit und Herzblut investieren, damit es allen am Ende gut geht. Technik mag dir helfen (Lüften, Feuchtigkeit regulieren, usw) aber das Futter besorgen musst, egal welche Technik du hast, schlussendlich dennoch du ;)
LG Juvens
Ja, aber, ich habe eine krank heit, die heufig zu wochenlangen ausfällen fürt, und da ich die ameisen liebbe, will ich nicht dass sie wärend dieser ausfälle eingehen.
Hier ein wenig aufzuräumen, gelingt nur unvollständig, eine anfängliche Umfrage, die alles andere geworden ist.
Bin nicht besonders glücklich damit diesen Thread zu schließen.
Möglicherweise auch nicht passend, könnt mir ja Euere Vorstellungen dazu schreiben.
Thread geschlossen
Grüße