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Gast - ehem. User: Re: Anonymität in Foren (25. Mär 2013 10:14)


Und die Kritiker einfach aussperren, so kann man in seiner Traumwelt versinken, ohne die Wahrheit lesen zu müssen.

Aber vielleicht übersiehst du auch die Provokationen von der Gegenseite?

Genauso wird es in dem hoch seriösen Forum, in dem Du auch sehr aktiv bist, ja gemacht ;)

lulu: Re: Anonymität in Foren (25. Mär 2013 10:52)

Ich kann Markus nur zustimmen was die Bewertungen betrifft.ich finde es nicht gut wenn sowas eingeführt werden würde.

Lg lulu

uta: Re: Anonymität in Foren (25. Mär 2013 10:58)

Das Dumme an Bewertungen ist: die gehen nach Sympathie, nicht nach Qualität oder gar Recht;
negative Bewertungen sind folgerichtig meist nicht objektiv und so können User abgestraft werden,
weil sie jemandem nicht passen...

Markus, ich denke, dass kein Bewertungssystem all die Kriterien objektiv erfasst, die Du angesprochen hast. Es ist wirklich nicht einfach ein Bewertungssystem zu installieren, was sich in der Praxis bewährt und allen Wünschen gerecht wird. Das hatte sich ja auch bei unserem seinerzeitigen Bewertungssystem gezeigt. Unsere theoretischen Vorstellungen mit dem Umgang des Bewertungssystems deckten sich nicht mit der Praxis, da die Benutzung durch die User nicht so angewendet wurde, wie ursprünglich angedacht und vermittelt wurde. Als wir dann sahen, dass die Benutzung für alle Beteiligten unbefriedigend war, haben wir es ja auch wieder deinstalliert.

Von daher finde ich persönlich die Einrichtung eines Dankebutton noch am besten - auch wenn es da noch unausgefüllte Spielräume geben kann. Wer einen Beitrag nicht so toll findet, vergibt eben kein Danke. Finde ich besser mit dem Dankebutton positiv zu belohnen, als wenn rote Punkte oder Daumen-runter Button aktiviert werden können.

Wie gesagt, das non plus ultra Bewertungssystem wird es nicht geben. Alle werden irgendwelche Schwachstellen haben.

Was letztendlich und ob überhaupt umgesetzt wird, ist ja noch Zukunftsmusik, aber man kann ja schon mal darüber nachdenken, ob so etwas gewünscht wird. :)

Viele Grüße

lulu: Re: Anonymität in Foren (25. Mär 2013 11:12)

Aber eine Frage,kann man nicht in seinen Eigenen Beiträgen,wenn sie beantwortet werden,nicht auch danke sagen?
Ich mache es zumindestens auch wenn die Antwort mir hält nicht gefallen würde.
Alleine das sich einer die Mühe macht meine Fragen zu beantworten hat der jenige doch ein Danke in meinen Augen verdient.
Das ist für mich selbstverständlich und so sollte es auch gehandhabt werden dazu brauche ich aber kein Dankebutton.
Das gehört mich für zum Umgangston.
Wenn ich was bekomme egal was dann bedanke ich mich.So wurde ich erzogen und so erziehe ich meine Tochter.

Lg lulu

Anmerkung-- So wie das Forum ist gefällt es mir sehr gut und wie ich schrieb wenn doch einer Stress machen sollte,höflich Antworten dann vergeht ihm die Lust.

uta: Re: Anonymität in Foren (25. Mär 2013 11:43)

Aber eine Frage,kann man nicht in seinen Eigenen Beiträgen,wenn sie beantwortet werden,nicht auch danke sagen?
Ich mache es zumindestens auch wenn die Antwort mir hält nicht gefallen würde.
Alleine das sich einer die Mühe macht meine Fragen zu beantworten hat der jenige doch ein Danke in meinen Augen verdient.
Das ist für mich selbstverständlich und so sollte es auch gehandhabt werden dazu brauche ich aber kein Dankebutton.
Das gehört mich für zum Umgangston.
Wenn ich was bekomme egal was dann bedanke ich mich.So wurde ich erzogen und so erziehe ich meine Tochter.


Natürlich, lulu, kann man nach Beantworten einer Frage seinen Dank aussprechen, das ist sogar wünschenswert und Du hast recht, das gehört zum guten Umgangston.
Aber viele Haltungsberichte, Foto- und Videoberichte, Informationen etc. die von den Usern dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt werden, und die zur Lebendigkeit eines Forum beitragen, werden zwar mit Interesse gelesen, aber nicht immer weiter kommentiert, und der User, der solche Berichte mit viel Mühe verfasst, ist u.U. enttäuscht und demotiviert, dass kaum oder wenig Feedback zurückkommt. Daher meine Idee mit dem Dankebutton und ein Dankebutton zeigt diesem User, dass der Beitrag gelesen wurde und durch das Betätigen dieses Button erhält er auf diese Weise eine gebündelte Rückmeldung. Das ist für mich auch eine Form des wahrgenommen werden. lulu, Du verstehst jetzt sicherlich was ich meine. Ich finde das Eusozial-Forum hat das gut gelöst.

Viele Grüße

lulu: Re: Anonymität in Foren (25. Mär 2013 11:54)

Da gebe ich dir Recht was die Haltungsberichte angeht. Kannte das Forum nicht.Habe mal geschaut und ja das sieht gut aus mit dem Danke Bewertungen.Nun weiß ich auch wie es gemeint wäre.
Aber immer noch glaube ich das es sinnvoll erscheint auch in Beiträgen danke zu sagen.
Hmm werde mir mal ein paar Gedanken machen.kopfkratz.

Lg lulu

uta: Re: Anonymität in Foren (25. Mär 2013 12:04)

Aber immer noch glaube ich das es sinnvoll erscheint auch in Beiträgen danke zu sagen.

Das kann man ja noch zusätzlich machen - dem steht ja nichts im Wege. Und über einen extra verfassten Dankewortbeitrag freut sich bestimmt jeder. :D

LG

myrmikonos: Re: Anonymität in Foren (26. Mär 2013 05:59)

Guten Abend, guten Morgen.
Eine entsprechende Eroeffnung des Metadiskurses zur Diskussionskultur hatte ich jetzt nicht von Blattschneiderameise erwartet. Dir ist hoffentlich meine positive Ueberraschung gerade bewußt geworden. :D Ich moechte mich recht kurz fassen, bevor ich noch Exkurse zur Dialektik abhalte, oder die Diskurstheorie von Habermas bediene: einen Konsens erreicht man (leider) nicht so oft. Sicherlich ermoeglicht der gute Umgangston ein Wohlbefinden, der die Eroerterung von gewissen Themen zu einem regelrechten Genuß machen kann, so wie es uns uta und lulu vormachen. Aber wenn wir diese Beziehungsebene mal verlassen und zur Objektebene gelangen, also zur Wissenschaft wechseln, dann zaehlen eher logisch geordnete Argumente, Gueltigkeiten, Schlußfolgerungen, als Befindlichkeiten. Was glaubst du wie einfach das sein kann: wenn Markus , oder Pi.Ag3 mich berichtigen, ist es vollkommen sachlich & sollte auch so bleiben. Allerdings vermischen nun viele Leser, Schreiber, User diese Ebenen & Intentionen einfach. Die Ordnungssysteme von Mr. Ameisenbaer und Martin S. verschraenken sich strukturell, koennen aber in sich gesehen gueltig und (intersubjektiv) richtig sein. Man trifft sich sozusagen nicht auf der gleichen Wellenlaenge & wird diese auch nicht erreichen. Man sollte sich aber trotzdem gegenseitig verstehen koennen. Also "die Perspektive des Ladenbetreibers, des Kaeufers, des Ameisenbaeren usw einnehmen koennen". Die Emotionen, also der Frust, der durch einen gewissen Widerspruch kommt, schlaegt dann mit jedem Thread hoehere Wellen. Hier muessen eigentlich deutlich Bojen ausgeworfen werden, sonst werden alle Mitschwimmer verschmutzt. Die Admins - bzw eher die Moderatoren- haben durchaus die Berechtigung ein Machtwort zu sprechen, oder den verbalen Versuch der Schlichtung. (Zbsp den Aerger lieber direkt an den NABU-Verlag richten - Ventil!)

Das Forum ist auch nicht anonym, sondern pseudonym strukturiert, d.h. es sind durchaus wiedererkennbare Identitaetsmerkmale (nicknames/avatar) vorhanden. Das ist ein immenser Unterschied. Anders koennte das angesprochene Bewertungs-system auch nicht umgesetzt werden. Die Auslegung welcher Form diese angebracht werden kann, ist sicher eine gesonderte, komplexe Thematik. Ich behaupte mal ganz frech, daß diese durchaus einen Nutzen & Reiz haette. Inwiefern sich diese Rueckkoppelung auf die Netiquette auswirkt, wird sich zeigen. Das "bedanken" auf eusozial.de ist eine sehr huebsche Orientierung an das Belohnungsystem & zugleich ein treffendes Werkzeug . :shock:
Ob sich die simple Aneignung sinnvoll ist, oder sich nicht doch ein eigenens System als machtvoll & effektiv erweisen kann, bleibt abzuwaegen.

Ein 3. Punkt waere das von Markus thematisierte Urteilsvermoegen unserer Mitleser. Die These, daß jemand objektiv urteilen koennte, halte ich aus diversen Gruenden grundsaetzlich fuer absurd. 1. Huerde: Zuersteinmal mueßte man die Subjektivitaet seiner selbst auschließen koennen, nach derart als daß du beispielsweise das denken denkst. 2. Huerde. Dein Geist mueßte die tatsaechlichen Verhaeltnisse einer Sache vollkommen in ihrer (Form-Inhalt-Idee)-Essenz und (Raum-Zeit)-Entfaltung durchdringen koennen, so daß du beispielsweise das "Ding an sich" kognitiv abstrahieren kannst. 3.Huerde: Die Wiedergabe dieser universalen Wahrheit in eine sprachlich kodierte Ebene, ohne an Wahrheitsgehalt zu verlieren. Das waere in etwa so, als wuerde man jemand die Erleuchtung erklaeren wollen. Unsere Sprache ist reiner Formalismus, der auf einfache Bedeutungsuebereinkuenften beruht. (Zum Glueck mit einer gewissen Persistenz) Wir koennen uns aber darauf einigen, daß wir recht gut synthetische Urteile aus unserer Sicht bilden koennen und die Zusammenfassung aller subjektiven Stimmen im Forum einen objektiven Wert hat. Eventuell ist es dann auch geschickter die User direkt herauszufordern und einen Mikrofragebogen unter die Beitraege zu setzen nach Art: "Lesbarkeit 1-10 ; Verstaendlichkeit 1-10; Wissenschaftlichkeit, Technik 1-10; Zwischenmenschlichkeit 1-10; Verwertbarkeit/Hilfreich 1-10." So werden die gefaellten Urteile keine reinen Mißgunst-, oder Mißbrauchsmoeglichkeiten, ansonsten koennte man das wohl leicht als Moderator feststellen + nachpruefen. Ich hoffe ich war eben nicht zu ausschweifend.
alex

lulu: Re: Anonymität in Foren (26. Mär 2013 08:29)

Guten Morgen.

Das was du da geschrieben hast,ist mir zu hoch.Ich kapiere warscheinlich noch nicht am morgen was du da geschrieben hast.also der unterste Teil.

Lg lulu

Acid150: Re: Anonymität in Foren (26. Mär 2013 11:48)

Guten Abend, guten Morgen.
Eine entsprechende Eroeffnung des Metadiskurses zur Diskussionskultur hatte ich jetzt nicht von Blattschneiderameise erwartet. Dir ist hoffentlich meine positive Ueberraschung gerade bewußt geworden. :D Ich moechte mich recht kurz fassen, bevor ich noch Exkurse zur Dialektik abhalte, oder die Diskurstheorie von Habermas bediene: einen Konsens erreicht man (leider) nicht so oft. Sicherlich ermoeglicht der gute Umgangston ein Wohlbefinden, der die Eroerterung von gewissen Themen zu einem regelrechten Genuß machen kann, so wie es uns uta und lulu vormachen. Aber wenn wir diese Beziehungsebene mal verlassen und zur Objektebene gelangen, also zur Wissenschaft wechseln, dann zaehlen eher logisch geordnete Argumente, Gueltigkeiten, Schlußfolgerungen, als Befindlichkeiten. Was glaubst du wie einfach das sein kann: wenn Markus , oder Pi.Ag3 mich berichtigen, ist es vollkommen sachlich & sollte auch so bleiben. Allerdings vermischen nun viele Leser, Schreiber, User diese Ebenen & Intentionen einfach. Die Ordnungssysteme von Mr. Ameisenbaer und Martin S. verschraenken sich strukturell, koennen aber in sich gesehen gueltig und (intersubjektiv) richtig sein. Man trifft sich sozusagen nicht auf der gleichen Wellenlaenge & wird diese auch nicht erreichen. Man sollte sich aber trotzdem gegenseitig verstehen koennen. Also "die Perspektive des Ladenbetreibers, des Kaeufers, des Ameisenbaeren usw einnehmen koennen". Die Emotionen, also der Frust, der durch einen gewissen Widerspruch kommt, schlaegt dann mit jedem Thread hoehere Wellen. Hier muessen eigentlich deutlich Bojen ausgeworfen werden, sonst werden alle Mitschwimmer verschmutzt. Die Admins - bzw eher die Moderatoren- haben durchaus die Berechtigung ein Machtwort zu sprechen, oder den verbalen Versuch der Schlichtung. (Zbsp den Aerger lieber direkt an den NABU-Verlag richten - Ventil!)

Das Forum ist auch nicht anonym, sondern pseudonym strukturiert, d.h. es sind durchaus wiedererkennbare Identitaetsmerkmale (nicknames/avatar) vorhanden. Das ist ein immenser Unterschied. Anders koennte das angesprochene Bewertungs-system auch nicht umgesetzt werden. Die Auslegung welcher Form diese angebracht werden kann, ist sicher eine gesonderte, komplexe Thematik. Ich behaupte mal ganz frech, daß diese durchaus einen Nutzen & Reiz haette. Inwiefern sich diese Rueckkoppelung auf die Netiquette auswirkt, wird sich zeigen. Das "bedanken" auf eusozial.de ist eine sehr huebsche Orientierung an das Belohnungsystem & zugleich ein treffendes Werkzeug . :shock:
Ob sich die simple Aneignung sinnvoll ist, oder sich nicht doch ein eigenens System als machtvoll & effektiv erweisen kann, bleibt abzuwaegen.

Ein 3. Punkt waere das von Markus thematisierte Urteilsvermoegen unserer Mitleser. Die These, daß jemand objektiv urteilen koennte, halte ich aus diversen Gruenden grundsaetzlich fuer absurd. 1. Huerde: Zuersteinmal mueßte man die Subjektivitaet seiner selbst auschließen koennen, nach derart als daß du beispielsweise das denken denkst. 2. Huerde. Dein Geist mueßte die tatsaechlichen Verhaeltnisse einer Sache vollkommen in ihrer (Form-Inhalt-Idee)-Essenz und (Raum-Zeit)-Entfaltung durchdringen koennen, so daß du beispielsweise das "Ding an sich" kognitiv abstrahieren kannst. 3.Huerde: Die Wiedergabe dieser universalen Wahrheit in eine sprachlich kodierte Ebene, ohne an Wahrheitsgehalt zu verlieren. Das waere in etwa so, als wuerde man jemand die Erleuchtung erklaeren wollen. Unsere Sprache ist reiner Formalismus, der auf einfache Bedeutungsuebereinkuenften beruht. (Zum Glueck mit einer gewissen Persistenz) Wir koennen uns aber darauf einigen, daß wir recht gut synthetische Urteile aus unserer Sicht bilden koennen und die Zusammenfassung aller subjektiven Stimmen im Forum einen objektiven Wert hat. Eventuell ist es dann auch geschickter die User direkt herauszufordern und einen Mikrofragebogen unter die Beitraege zu setzen nach Art: "Lesbarkeit 1-10 ; Verstaendlichkeit 1-10; Wissenschaftlichkeit, Technik 1-10; Zwischenmenschlichkeit 1-10; Verwertbarkeit/Hilfreich 1-10." So werden die gefaellten Urteile keine reinen Mißgunst-, oder Mißbrauchsmoeglichkeiten, ansonsten koennte man das wohl leicht als Moderator feststellen + nachpruefen. Ich hoffe ich war eben nicht zu ausschweifend.
alex

Da war aber jemand nicht gerade sparsam mit "Deutschen Fremdworten". ^^
Aber du hast recht. Es ist schwierig Beiträge richtig zu beurteilen, wenn auch Sympathie o.ä. mit einfließen. Verschiedene Bewertungspunkte wären da wirklich besser, allerdings denke ich das "Wissenschaftlichkeit 1 - 10" und "Zwischenmenschlichkeit 1- 10" reichen, um zu bewerten wie hilfreich und höflich geantwortet wurde. Alles andere würde ein bisschen viel werden.

Entschuldige bitte meine Sprech- bzw. Schreibweise, aber ich bin nicht so redegewandt wie du! :wink:


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