@Markus
Mein Post war allgemein und nicht an dich gerichtet, falls das so rüber kam, dann tuts mir leid.
@Krabbeltierfan
Schon alleine "intraspezifische Homogenisierung" scheint nicht allgemein definiert zu sein. Jedenfalls finden sich, wenn man den Begriff in google eingibt, nur Links zu Ameisenforen, oder wenn man etwas in anderen Foren findet, dann verweisen die wiederum auf diese.
Aber, wenn du eine Definition dieses Begriffs hast, dann her damit. Auch wäre ich an Arbeiten (außerhalb der Ameisenwelt) interessiert, die diese Phrase verwenden.
Natürlich existiert der Begriff "intraspezifische Homogenisierung" - eine innerartliche "genetische Angleichung" (gibt kein gescheites Synonym für Homogenisierung).
Trotzdem würde ich Dir insofern zustimmen, dass er kaum eine Relevanz im Allgemeinen hat (Ausnahme: Bei der Ansiedlung von bedrohten Arten bzw. dem Aufstocken von geschwächten Populationen durch ortsfremde Individuen), und insbesondere in den Ameisenforen (mit ein paar Ausnahmen ;)) viel zu arg "hochgepusht" wurde. Ich sehe keine Probleme beim freilassen von Geschlechtstieren/Völkern heimischer Arten in Gebieten wo die selbe Art auch natürlich vorkommt.
Selbst wenn eine Gefährdung in dem Sinne existieren würden, dann wären die Ameisenhalter wohl die letzten, die derartiges Auslösen - man bedenke allein die Anzahl der Blumentöpfe die den Besitzer wechseln in denen Ameisenvölkern vorhanden sind und viele weitere Möglichkeiten wie ein Geschlechtstier/Volk von Punkt A nach B kommt.
Was noch nicht genannt wurde- die in dem Artikel von Prof. Buschinger erschwerte Biogeographie durch solch verfälschendes Eingreifen ist natürlich auch gegeben, allerdings halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass ausgerechnetdurch Ameisenhalter ausgesetzte Fremdlinge diese erschweren - da spielen die oben genannten Verschleppungsmöglichkeiten eine viel größere Rolle.
Grüße, Phil
@barristan: ach so, dann habe ich das falsch verstanden, sorry.