Ich schreibe mehr Klausuren, aber über Pflanzenzucht als Hauptthema bis jetzt nur eine (ob das langwierige Thema Pflanzenzucht, mit jahrelanger Forschung, einer Menge Arbeit und auch einer gewissen Ungewissheit nicht gut für den schnellen Bachelor geeignet ist oder ob es im Master spezielle Kurse gibt!?), war auch recht anspruchsvoll - aber wie bei fast allen Klausuren kommt es auf das Verständnis an.
Aber ich schweife ab, immerhin geht es hier auch nicht um Pflanzenzucht oder Studium, sondern um Ameisenhybriden.
Also noch etwas zum Thema: es dürfte auch recht schwer sein, bei einem doppelten Hybriden homogene Ergebnisse zu bekommen:
bei normalen Hybriden hat man, wie gesagt, homogene, homozygote Inzuchtlinien zur Verfügung, welche kombiniert in der F1 immer homogen sind, jedoch heterozygot - selbst wenn man sie wieder mit einer homozygoten Inzuchtlinie kreuzen würde, könnte man nie wirklich genau bestimmen, welche Chromosomen denn nun von dem F1 Hybriden mitgegeben werden und das Produkt wäre ungleichartig, nicht vergleichbar -> Sortenunfähig (zumindest nach Pflanzenzuchtkriterien, aber welcher durchschnittliche Verbraucher, die experimentierfreudigen Pros in der Haltung mal außer Acht gelassen, würde solch eine genetische Wundertüte zu einem durch den Aufwand teuren Preis kaufen?)...
Aber jetzt bin ich wirklich müde!
Gute Nacht!