krub,
Die fehlenden Trohobionten: Läuse wandern umgehend ab, wenn die Kultur schwächelt, was bei der üblichen Zucht binnen weniger Tage/Wochen der Fall ist. Wie geschrieben ist die Erbens- und Bohnenlauszucht für Futterzuchten bei Fröschen konziert und taugt kaum zur Ameisenhaltung.
Das ist klar, daher muss man auch ständig neue Pflanzen bereitstellen. Wenn die Rosen eingegangen sind, wird es den Rosenblattläusen sicher auch nicht mehr auf der Pflanze gefallen, oder? Die Heimchenzucht ist auch für Reptilien konzipiert, fressen die Ameisen sie deshalb nicht?
Du hast folgendes geschrieben:
Erbsen- und Bohnenblattläuse werden immer wieder empfohlen, wohl ohne das es die Schreiber ausprobiert hätten.
Es klappt so gut wie nie, da passende Trophobionten fehlen...
Was mich mal wieder stört ist die Unterstellung, dass man es nicht ausprobiert hätte, was falsch ist. Definiere noch mal genauer, was nicht klappt, evtl. habe ich dich ja nur falsch verstanden, für mich ließt sich das so als würde Lasius niger die Blattläuse nicht betreuen und deren Ausscheidungen nicht aufnehmen, was ich so nicht beobachten konnte.
Das muss man auch nicht groß diskutieren mit jahrelanger Erfahrung kurzzeitiger Ameisenhalter, sondern einfach selbst probieren, weil kost ja nüscht.
Ich halte seit mehr als 10 Jahren Ameisen und habe mit allen Arten der Lauszucht die entsprechende Erfahrung, die ich weitergeben möchte... der Rest ist Euer Bier :D
Naja es gibt genug Leute, die auch ihre Erfahrungen mit den Erbsenblattläusen gemacht haben und sie wurden von Lasius niger betreut. Ob es den Aufwand wert ist, ist eine andere Sache.