Hallo
Ich habe gestern zwei Spinnen in meinem Becken entdeckt.
Da ich in diesem Becken Camponotus ligniperda halte und die Spinnen noch im Submilimeter-Bereich sind, finde ich die Entdeckung noch nicht so dramatisch und dachte mir, dass die in einer belebten Streuschicht ganz nützlich sein könnten.
Glaubt ihr dass die Spinnen zu einem Problem werden könnten?
Grüsse
ifphobic
Bei den meisten Campontus Arten sicher nicht, da sie die Spinnen wahrscheinlich schnell fressen werden, erst wenn die Spinnen deutlich größer sind und anfangen Netze zu baun, solltest du dir Gedanken machen und die Spinne entfernen. Ansonsten würde ich sie fressen lassen, wenn deine Ants dran gehen.
Bei Spinnen bin ich eher vorsichtig.
Die Ameisen selber, gehe von einer kleinen Kolonie aus, werden die beiden Spinnen nicht fangen können.
Auch kleine Spinnen, weben schon ordentliche Netze, kommen Ameisen da rein verkleben sie sich schnell schon mal die Fühler, das trifft auch für größere Ameisenarten zu.
Spinnennetze sind immer ein Problem für Ameisen, kleinere Spinnen sind dadurch durchaus in der Lage auch deutlich größere Ameisen zu erbeuten.
Grüße
Servus.
Kann mich Erne gar aus eigener Erfahrung nur anschließen!
Hab bei meinem Lasius niger im Becken auch schon eine Spinne gehabt, die einige Arbeiterinnen weg gefressen hat.
Ebenso hab ich irgendwo schon eine Bilderreihe gesehen, wo eine Jagdspinne die etwas kleiner war wie die Ameisen, diese ohne weiteres Erlegt hat.
Werde mir mal, wenn meine Kolonie größer ist, überlegen, ob das nicht dauerhaft klappt, ein oder zwei Spinnen (die mag ich eh :D ) absichtlich im Becken anzusiedeln. Ein natürlichen Fressfeind zu integrieren, ist mit Sicherheit nicht verkehrt, wenn die Kolonie deutlich an Größe gewonnen hat und sich ein gewisses Gleichgewicht einpendelt.
Grüßle ~Shar~
und außerdem sind in der Natur viele Fressfeinde unterwegs, also wird eine Kolonie wegen zwei Spinnen nicht untergehen.
Allerdings wird eine große Kolonie (so um die 10.000) die Spinnen recht schnell vernichten.
meine Myrmica rubra etwa 100 tiere stark haben schon jede spinne kalt gemacht die ich in die arena gesetzt habe von einer kreuzspinne über diese langbeinigen spinnen und sogar diese fetten schwarzen die im keller hocken.haben sie alles venichtet und zerteilt.ich würde mir keine gedanken machen.
Myrmica rubra ist durch den Stachel auch ne Killermaschine :twisted:
Hab mich mal beim Rasenmähen in ein Nest gekniet, so ca. 100 Stiche an der Wade, ich sag euch, verdammt unangenehm .. mal abgesehen von den Stichen die ich während der Haltung bekommen hab ^^
Aber mal zurück zu den natürlichen Fressfeinden .. wir haben 2 Katzen, nen Hamster und 2 Zwergbartagamen, Reptilien und Hamster passen Wunderbar ins Beuteschema, deswegen trennen wir diese Tiere, ich halte das bei Ameisen auch für sinnvoll 8) Es sei denn man wirft mal was lebendes rein um zu sehen wie die kleinen es fertig machen, was ich allerdings nicht mehr mache, ab und an muss nämlich auch ne Arbeiterin dran glauben, muss ja nicht sein und Tierquälerei ist es ja auch irgendwie wenn die die Spinne langsam auseinander reißen .. wobeis mir da irgendwie nicht so Leid tut .. :roll:
Mit Spinnen kenne ich persönlich absolut keine Gnade. Da hängen zuviele "Kindheitstraumata" dran. Was die Hausspinnen angeht, sind die gr. Zitterspinnen (die dürren, langbeinigen) ja noch recht harmlos, aber bei den Winkelspinnen (die schwarzen "Flitzer") hört die Tierliebe bei mir echt auf... *schüttel* ^^
Zum Verfüttern: Aller Natürlichkeit zum Trotz finde ich den Gedanken mit einem Fressfeind im Becken nicht so sinnvoll, wie er auf den ersten Blick scheinen mag. Meiner persönlichen Meinung nach liegt der gedankliche Unterschied wahrscheinlich darin, dass die Einen Säugetiere sind, die Anderen jedoch "nur" Insekten. Sicherlich gibt es neben dem Kuschelfaktor weitere Unterschiede in der Art der Beziehung Mensch<->Haustier, allerdings würde ich meinen Hund z.B. auch nicht in eine Konfrontation mit einem anderen Tier bringen, dass ihm ernsthaft schaden kann, nur weil er in freier Wildbahn einem solchen Tier ebenfalls über den Weg laufen könnte.
Aber ich will hier jetzt auch nicht den großen Moralapostel spielen, ist lediglich meine Meinung zum Thema "natürliche Fressfeinde"... :)
Ich will euch jetzt doch noch mal kurz informieren, wie das mit den Spinnen weiter ging.
Zuerst hatten die wohl ein recht schoenes leben, sie waren zu klein, um fuer die Ameisen interessant zu sein und hatten doch immer wieder mal etwas zu fressen gefunden.
Es waren ein paar und sie gedeiten praechtig, aber dann haben sie wohl die kritische Groesse ueberschritten und seid dem habe ich nie wieder eine Spinne gesehen :D
ich meine man kann darüber bestimmt eine gute diskussion führen ob es grausam ist mit spinen oder nicht,ich sag mal so alles was mir über den weg läuft landet endweder bei meinen ameisen oder mein 3 skorpionen.die mögen auch diese fetten spinnen :)