Ich will ja niemanden auf die Füße treten aber warum fragt ihr nicht einfach den Förster?
Meine Mutter Arbeitet im Kindergarten und wenn die Wald-Woche haben kommt manchmal der Förster und erklärt was da alles keucht und fleucht.
Wenn man sich öfter im Wald aufhält sieht man ihn das ein oder andere mal oder man kann ihn anrufen und fragen.
Oder halt einfach (wie schon erwähnt) ein Foto machen.
Den Förster kann ich nicht fragen, weil der Wald in dem die Ameisen Kolonien befinden keinen Förster hat zu mindestens kenn ich keinen Förster der sich um diese Waldstücke kümmert.
Eigentlich wollte ich die Person aufsuchen die immoment durch unsere Wälder zieht,weil bei uns eine Autobahn gebaut werden soll.(Ich lebe nämlich in der größten Autobahnfreienzone Deutschlands)*stolz drauf bin.
Das Biologiestudium wäre auch keine Lösung,weil ich ein Realschüler bin.
Ich werde mir erstmal am nächsten ersten den neuen Seifert kaufen dann,wenn ich ihn gelesen habe werde ich es mal versuchen. Ich habe zwar schon: Die Ameisen von Walter Kirchner gelesen aber dieses buch ist keine große Hilfe beim bestimmen sondern mehr eine Einleitung in das spektrum ameisen Forschung. Foto würde ich ja gerne machen aber das muss noch warten bis a.Mein schwester mit dicigam aus London wieder da ist und mein pc ist soweiso zu langsam das heißt ich müsste erstmal ins Internetcafe laufen. Also werden die Fotos noch warten müssen :cry: . Aber ich werde sie später hochladen. Und hoffe das ihr mir dann helfen könnt.
MFG
Nachwuchs Hobby Ameisenbeobachter
Dargel d.j
Allgemein ist der Hinweis auf den Förster dennoch ein guter.
Hallo NuEM,
Allgemein ist der Hinweis auf den Förster dennoch ein guter. - Dem kann ich zustimmen. Allerdings gibt es unter den deutschen Forstleuten einige, die mal einen Bestimmungskurs für Waldameisen bei der DASW mitgemacht haben. Solche Bestimmungskurse werden in den einzelnen Landesverbänden immer mal wieder angeboten, und da kann jeder, der sich für (Wald-) Ameisen interessiert, auch teilnehmen.
Ansonsten können Förster ohne diese Schulung in aller Regel auch nur sagen: "Waldameisen". Diese kann aber auch jeder Laie so weit identifizieren, wenn er/sie sich mal ein paar Bilder von Waldameisenhügeln angesehen hat!
Von einem solchen Hügel, oder von den Ameisen, die darauf und eben auch in der Umgebung herumlaufen, sollte man die Finger lassen, weil sie eben geschützt sind. Wie bereits gesagt: Mit etwas Übung kann man die Arten im Freien mittels Lupe bestimmen; Mitnahme nach Hause ist überflüssig. Den Bilderschlüssel der DASW kann man sich ausdrucken, oder als Broschüre für geringes Entgelt zusenden lassen.
Zu Ihren sonstigen Bemerkungen:
Auf der anderen Seite hat man als interessierter Laie aber kaum die Möglichkeit, die geforderte Qualifikation zu bekommen. Selbst wenn man entsprechendes optisches Gerät besitzt, fehlt einfach die Erfahrung am zu bestimmenden Objekt. Da hilft auch ein recht guter Schlüssel wenig, wenn man die oft minimalen Unterschiede noch nie mit eigenen Augen gesehen hat. Doch wo die nötige Erfahrung sammeln, wenn die Arbeit an der geschützten Waldameise verboten ist. Als Laie hat man in der Praxis keinen Zugang zu Präparaten, und jedem Interessierten ein Biologiestudium anzuraten, ist etwas viel verlangt. Mal davon abgesehn, dass wir nicht wüssten, wohin mit den ganzen Myrmekologen.
Auch das ist im Prinzip richtig.
Nun gibt es aber außer den Waldameisen mit ihren charakteristischen Hügeln auch noch um die hundert andere Ameisenarten bei uns. Warum nicht, wenn man schon ein Bestimmungsbuch hat und die passende Optik, von solchen ein paar Tiere mitnehmen und daran üben??? - Dazu braucht es kein Biologie-Studium, und in den Seifert-Büchern gibt es viel gute Anleitung, wie man Ameisen montiert und auf welche Merkmale man zu achten hat.
Zuletzt kann man sein Bestimmungsergebnis mit ein paar Bildern hier posten. Wenn sie brauchbar sind, kann man zumindest die Bestätigung für die Gattung bekommen.
Das ganze ist ein Totschlagargument. - Da weiß ich jetzt nicht, worauf sich diese Bemerkung bezieht: Auf meine Bemerkungen oder auf Ihre?
Aber wie schon früher einmal gesagt: "Das wahre Totschlagargument ist es, irgendein Argument als Totschlagargument zu brandmarken und damit zu entwerten!" :grin:
mfG,
Earlant
- Dem kann ich zustimmen. Allerdings gibt es unter den deutschen Forstleuten einige, die mal einen Bestimmungskurs für Waldameisen bei der DASW mitgemacht haben. Solche Bestimmungskurse werden in den einzelnen Landesverbänden immer mal wieder angeboten, und da kann jeder, der sich für (Wald-) Ameisen interessiert, auch teilnehmen.
Earlant
Wo kann ich mich informieren wo es solche Kurse in meiner Umgebung (Niedersachsen) gibt?
Bitte sagen Sie mir das.
Schreibe die zuständige Ameisenschutzwarte an. Die geben dir dann genauere Informationen.
Apropos Luncanus cervus:
Kam ich doch mitten in Gießen an einem Haus vorbei, an dem ein großes dunkles Etwas kletterte...
Zunächst meinte ich, eine entlaufene Vogelspinne zu erkennen, doch aus der Nähe- er hatte auch noch besonders geformte Mandibel: Nicht so typisch krumm, sondern elegant langgestreckt mit nur leichter Kurvung an den Spitzen. Dann hatte ich ihn im Zug nach Siegen mitgenommen, mit Zuckerwasser gefüttert und meinem ehemaligen Biolehrer anvertraut.
"Der Käfer", resümierte er, sei "die Attraktion im Bioraum". Leider hatte er den armen Kerl nicht versorgt, entließ ihn aber später in einen Faguswald.
warum musst du sie dann gleich mit nach Hause nehmen?? so lange kann das doch nicht dauern,nachzusehen welche art es ist??
Eaglesword hat den Beitrag vor über einem Jahr geschrieben und sofern ich etwas nicht mitbekommen habe, ist er hier nichtmehr aktiv.
Um eine Ameise sicher zu bestimmen benötigt man ein Mikroskop.
MfG