ANTSTORE World of Ants (F)  >> Deutsches Forum (F)  >> Off-Topic (F)
 [1]   [2]   [3] 

Click to view full story of "Bildung muss teuer werden!"

ohrene: (7. Aug 2007 23:29)

ich stimme robert voll und ganz zu ^^
Das lustige ist doch aber fragt doch mal Prof. Dr. Buschinger (earlant) wie er sein sehr langes Studium all die Jahre finanziert hat.. WOHLGEMERKT OHNE STUDIENGEBÜHREN.
Auch würde sein jetziges Studium an die 10 000€ kosten.
Ja, andere haben nicht das recht wie er....
Derzeit, dass schon mehr als genug Menschen aus finanziellen Gründen nicht mal studieren können weil der Bafög Satz WENIGER als Hartz 4 beträgt bekommt er von mir für diesen Beitrag ein

LOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOL

Bevor sie weitere solche Beiträge verfassen zahlen sie erst einmal ihre 10.000€ an den Staat danke…

earlant: (8. Aug 2007 09:42)

Zu den letzten beiden Beiträgen:

Man sollte lesen und zu verstehen versuchen, bevor man kritisiert.

Im Startbeitrag zu diesem thread steht u.a.:
Studiengebühren, wie sie jetzt in manchen Bundesländern bereits zu zahlen sind, sind ein kleiner Anfang. Schulgeld, zumindest in den weiterführenden Schulen, Gymnasien etc., wäre längst wieder angebracht.

Zum Ausgleich für Härten, für Schüler und Studierende, die sich dann Bildung nicht mehr leisten könnten, sollte es großzügige Stipendien geben, abhängig allerdings von Leistungsfähigkeit und Lernwille !

Das ist nichts Neues: In den USA ist es gang und gäbe, und es funktioniert bestens!

Der Staat, das sind WIR ALLE, sollte da investieren (hier: teure Bildung bezahlen), wo es sich voraussichtlich rentiert. Was heißt das? Da, wo die Aussicht besteht, dass der (Aus-)gebildete einen seinen Fähigkeiten angemessenen besseren Beruf ergreifen kann. Dann zahlt er in Form von Steuern ein Vielfaches der Kosten zurück, die seine (Aus-)bildung verursacht hat.

Gratis-Bildungsangebote für Unfähige und/oder Unwillige sind Verschwendung von Steuermitteln, und Unfähige werden auch mit noch so viel finanzieller Unterstützung keinen gehobenen Beruf ergreifen können, ergo erst recht nicht das zurückzahlen können, was vom Staat in sie investiert wurde.

Im Übrigen verweise ich zu wiederholtem Male darauf, was ich von usern halte, die selbst aus feiger Anonymität heraus versuchen, meinen guten Namen in den Dreck zu ziehen:
http://www.antstore.net/viewtopic.php?t=4177&postdays=0&postorder=asc&start=45
Es hat gute Gründe, weshalb ich hier in diesem Forum als „earlant“ angemeldet bin. Andere Träger meines Namens gibt es auch, darunter sogar „Prof. Dr.“, und wie leicht Verwechslungen vorkommen, weiß man ja.

Höfliche Menschen benutzen daher in diesem Forum auch meinen nickname.
Feiglinge, die unter dem Deckmantel ihres(r) nickname(s) Dreck schleudern wollen, tun dies offenbar besonders gerne, wenn sie ihr Ziel mit dessen wahrem Namen anpissen möchten.
Pfui Teufel!!!
Earlant

Markus: (8. Aug 2007 10:29)

>Höfliche Menschen benutzen daher in diesem Forum auch meinen nickname.
Feiglinge, die unter dem Deckmantel ihres(r) nickname(s) Dreck schleudern wollen, tun dies offenbar besonders gerne, wenn sie ihr Ziel mit dessen wahrem Namen anpissen möchten.
Pfui Teufel!!! <

Nur ein kleiner Kommentar dazu: den korrekten Namen zu verwenden kann auch auf den Versuch hinweisen, freundschaftlich zu schreiben, etwas mehr Nähe zu schaffen.
Wer da immer den Teufel im Menschen sieht, der hat den Sinn von Usernamen nicht verstanden, diese sind nämlich nicht dazu da, eine größere Distanz zu schaffen, man will damit nicht Anonymität hervorrufen, sonst würden sich Forenmitglieder nicht nach einer Weile duzen, oder sich beim richtigen Namen nennen, wenn sie sich gut kennen!

Dr.House: (8. Aug 2007 11:37)

@markus: Also "Dutzen" in Foren ist normal ... das hat nichts mit "Freundschaftlichkeit" zu tun. Bei earlant oben hatte ich zu Anfang meine Probleme, da ich ja ein gewisses Bild von ihm habe und er ja auch fachlich einen bestimmten Status hat ... da wollte ich zuerst siezen. Allerdings finde ich das in nem Forum Schwachsinn ... da ist das Dutzen einfach normal^^

Ja, was die Bildung angeht ... @earlant: Stimmt schon, wer nicht lernwillig ist, der wird auch keinen guten Beruf bekommen ... der lebt uns dann Hartz4 vor und kostet und auch ne Stange Geld ... ... was ist nun besser? 40Jahre Hartz4 oder 10 Jahre Schule oder so ^^ Zusätzlich erschwert man es denen die lernen wollen, aber deren Eltern es doch nicht schaffen es zu finanzieren ... ... die Grenzen sind schon reichlich knapp bemessen. Das muss ich leider auch feststellen und Bafög ist wirklich recht wenig, trotz Studentenwohnheimen (die Wartezeiten von mehreren Semestern haben)
Vielleicht sollte man eher positiv Belohnen für Leistung, die Schulstruktur reformieren um die Schulen auch ansprechender zu machen (ich fand es super langweilig) und letztendlich auch wieder Disziplin einkehren zu lassen ... das ist das größte Problem. Dazu gehört aber auch ein Umdenken, lernen ist nicht "uncool" und "Streber" ist man dann schon garnicht ... und wenn die ganzen Sendungen für Idioten bzw. Sendungen die Idioten produzieren endlich aus der Fernsehlandschaft verschwinden, wird alles auch viel besser ... kein BigBrother mehr, keine Richter- und Talkshows ... ... naja, Utopia lässt grüßen :D

Necturus: (8. Aug 2007 12:49)

die krönung ist allerdings der völlig unreflektierte ruf nach einer teureren bildung! ich kann earlant fast schon nicht glauben, dass er das wirklich fordert, denn er sollte selbst bemerkt haben, dass beispielsweise die studiengebühren nichts gebracht haben von dem, was sie versprochen haben (ich denke das thema provokation, was markus schon erwähnte wird hier ehr zutreffen).
jedem, der diese wirklich fordert, empfehle ich sich wenigstens einige tage mit der materie zu beschäftigen (denn ja, das IST ein richtig komplexes thema!)!
dazu kann ich dann auch die seite http://www.abs-bund.de/argumente/studiengebuehren/ empfehlen, wo man zumindest einiges finden wird, was man wissen sollte.

ich kann zu diesem thread echt mal wieder nur den kopf schütteln ...

Da bleibt mir nur, meinen Namen drunter zu setzen. Das Thema ist von allen Seiten politisiert und instrumentalisiert worden, und ich versichere, Studiengebühren ändern nix an den sozialen Umständen, die den geneigten Mitbürgern eventuell nicht passen. Wer allen Ernstes meint, Studiengebühren wären eine Hilfe für die Studierenden, der muss sich absolute Kurzsichtigkeit und fehlendes Einfühlvermögen vorwerfen lassen. Neben dem evtl grade so noch finanzierten Leben mit einer kleinen Wohnung und Nahrung noch pro Semester 500 € abzugeben, ist für wenige Studenten ohne großzügige Eltern hinzukriegen. Alternative Studienkredit? Na, wer hat denn hier noch alles WÄHREND der Ausbildung Kredite über mehrere tausend Euro aufgenommen? OHNE dass der Ausgang der Ausbildung fest steht? Mehr Jobben? Wieviel mehr denn bitte, um Ernährung und Studiengebühren sicher zu stellen und gleichzeitig zu lernen?
Stipendien, nu gehts los. Gerne würde hier wohl jemand amerikanische Verhältnisse sehen - Bildung unerreichbar teuer durch den Staat, der aus "Kulanz" den Fähigsten(!) unter die Arme greift? Oder ist das ganze nicht doch ein Beispiel für gelebte soziale Ungerechtigkeit, in dem der "Regelmacher" neben der helfenden Hand vor allem die Einschränkungen schafft?

Und wer meint, er könne aus der Ferne (und eben OHNE in dieser Situation zu stecken) diese "studentische Realität" mit ein bischen Gerede über wirtschaftliche Faktoren der Bildung erfassen, dem sei geraten, es selbst zu probieren. Ohne finanzielle Rüchlagen bitte. Viel Spaß!

Studiengebühren haben jetzt schon die Zahl der Studierenden einkochen lassen, neben großem Stress hat vielen die finanzielle Belastung das Rückrat gebrochen. Wie soll durch eine Reduzierung der Studentenzahlen irgendwann einen "Bildungsbonus" eingefahren werden können? Wo ist der Bonus für "Deutschland"?
Studiengebühren sind ein Mittel, soziale Unterschiede dort zu schaffen, wo eine Gleichbehandlung am wichtigsten ist, bei der Bildung. Das ist die Realität, die keine Rhetorik, kein Besserwissen und auch kein Besserwollen ändert.

Schöner Fall von Wasser predigen, Wein trinken - Aufopferung und finanzielle Mittel von anderen zu fordern, wärend man selbst nichts mit der Thematik zu tun hat.
Übrigens earlant, wenn du als großer(!) Nutznießer des alten, "bargeldlosen" Studiums das Gefühl hast, dringend etwas zurückgeben zu wollen, dann überweise mir doch bitte 500€ pro Semester.

Necturus

Dr.House: (8. Aug 2007 12:59)

Übrigens earlant, wenn du als großer(!) Nutznießer des alten, "bargeldlosen" Studiums

naja, früher musste man ja auch für Wohnungen und Lebensmittel etc. aufkommen. Unterstützung in Form von Bafög war doch auch noch nicht etabliert. Laborgeräte musste man sich auch selber beschaffen und auch für den Arbeitsschutz sorgen 8in Naturwissenschaftlichen Laboren) ... also damals war es auch nicht sooo einfach, dies nur als kleine Anmerkung und sicher bin ich absolut gegen Amerikanische Verhältnisse.
Überhaupt in nahezu jeder Hinsicht. ich kann nicht verstehen wieso Amerika als non+ultra gesehen wird. Dieser extreme Kapitalismus, nur wenig soziale Sicherungsmaßnahmen, kaum Gewerkschaften, hohe Ausbeutung, schlechtes Bildungsniveau an öffentlichen Schulen, Datenschutz ein Fremdwort, das Aufzwingen amerikanischer Ideen an andere Kulturen, Umweltschutz schmälert nur Gewinne und muss hart erkämpft werden ... ... und und und ... das Land hat doch irgendwo ne Macke bzw. der Kapitalismus ... diese Profitgeilheit die auch bei uns immer mehr Einzug hält wird nochmal sehr sehr problematisch werden.
In Amerika verkaufen sich schon alt eingesessene Unternehmen nach Asien ... das steigert Gewinne, macht Aktionäre glücklich ... das Land aber kaputt z.B.

maze23: (8. Aug 2007 21:02)

Hallo,



Was sind denn Unfähige ?!?!?!?!?! :shock:
Ich glaube das gibt es schon mal nicht. Rein menschlich gibt es hier die Note 6, das ist wirklich unglaublich. Wahrscheinlich denken die Personen die über Studiengebühren entscheiden auch so, das kann ja nichts werden.
Hier entscheidet eine älter Generation über eine jüngere, aber ohne sie zu kennen oder zu verstehen und das ist denke ich ein großes Problem.
Viele Menschen sind einfach nur verwirrt und wissen nicht was sie später mal machen sollen, oder schlimmer sie können nicht das machen was sie gern möchten.

Ach so und wenn Sie so viel Angst um ihren guten Namen haben, dann stellen Sie doch einfach ihre Forentätigkeit ein. Die andere Variante ist einfach mal einen Gang zurückschalten und lockerer werden :D


Ist nicht bös gemeint

Fabian: (8. Aug 2007 21:55)

Was sind denn Unfähige ?!?!?!?!?! Shocked
Ich glaube das gibt es schon mal nicht. Rein menschlich gibt es hier die Note 6, das ist wirklich unglaublich.

Naja, menschlich mag earlant das hart ausgedrückt haben und es hört sich meinetwegen auch fies und abwertend an, ist aber leider die Wahrheit, wie ich immer wieder feststellen muss.

Anzuerkennen das einige Menschen von Natur aus einfach nicht geeignet, meinetwegen zum Abitur oder zum Studieren sind, ist nicht unmenschlich, sondern realistisch.
Ansonsten bin ich allerdings nur teilweise earlants Meinung, nach einer Ausbildung hole ich gerade mein Abitur nach um später dann auch zu studieren, wären meine Eltern nicht einigermaßen gut situiert und würden mich nicht finanzieren, wäre mir das alles nicht möglich.

Da bleibt nur noch Bafög, das Problem, die Verteilungkriterien sind mehr als unfair und nicht nachzuvollziehen.

Die Idee von Stipendien halte ich nicht für praktikabel, wie ich schon sagte gibt es sicher einige Unfähige, aber wann wird wie ausgewählt? Das muss ja praktisch schon auf Real- und Hauptschule bzw. Gymnasium losgehen.
Das Problem: Jugendliche sind zwar was rauchen, saufen sex usw. angeht frühreif, das Alter, in dem ein Jungendlicher aber wirklich Erwachsen ist bzw. erwachsene Entscheidungen zu treffen, steigt meiner Meinung aber.

Ich habe mit 14 oder 15 auch wenig Lust auf Schule gehabt und fand das meiste überflüssig, erst während meiner Ausbildung, in der man dann erfuhr was Arbeitsalltag überhaupt ist und wie es "draussen" aussieht, wusste ich was ich wirklich will und das ich dafür ackern muss.

Was ich damit sagen will, wie will man Fähige und Unfähige aus einer Masse an "Nullbock-Kids" sortieren?
Ist schwer und so mancher "Unfähiger" mausert sich im späteren Leben vllt. doch noch zum Fähigen ;)

Meiner Meinung nach muss ab dem Eintritt in die weiterführenden Schulen sofort vermittelt werden welche Chance die Kinder bekommen und was gute Bildung bedeutet, es muss klar gemacht werden wo lernfaule, arbeitsunwillige, freche und unhöfliche Schüler landen, Thema sozialer Abstieg, Arbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit usw.

Die Möglichkeit sowas zu vermitteln ist natürlich begrenzt und ich selber wüsste nicht wie das genau gestaltet werden sollte, eine Möglichkeit wäre ein eigenes Fach.

Was für mich weiter ein wichtiger Punkt ist, ist das was, ich glaube Necturus wars, oben erwähnt hat, Schule muss spannender und ansprechender werden.
Den Jugendlichen sollte bei der Findung ihres Berufsziels bzw. ihrer Zukunftsziele besser geholfen werden, dazu müssen allerdings erst Talente und Interessen gefunden werden, was sicher nicht einfach ist.

Durch Kurse und Wahlfächer sollte man individuelle Interessen und Talente stützen und fördern, wobei natürlich allgemeine Bildungsstandards gehalten werden müssen. (Mathe nicht abwählbar usw.)


Tja und dann der Punkt Disziplin, mein Vater ist Lehrer und dazu da, den Schülern etwas beizubringen, in seinem Fall Englisch, Mathe, Sport. Wozu er NICHT da ist, ist die Kinder und jugendlichen zu erziehen! Die Vermittlung von sozialen Werten, wie Respekt, höflichkeit, fleiß usw. ist einzig und allein die Aufgabe der Eltern, um das noch anzuhängen: ich finde es unverschämt das solche Probleme den Lehrern aufgebürdet werden, von Eltern, die nicht in der Lage sind ihren Kindern ein Mindestmaß an Umgangsformen zu vermitteln.

Einige Eltern glauben wohl auch, ihre Kinder mit 6 in der Schule abgeben zu können und mit 16 oder 18 ein gut augebildeten, gut erzogenen Menschen wiederzubekommen, ohne eigenes zutun.

maze23: (8. Aug 2007 23:38)

Hallo




Es müssen ja auch nicht alle Menschen studieren oder Abitur machen.
Aber Sie sind deswegen nicht unfähig !!!!

Fabian: (9. Aug 2007 00:39)

Sagt auch niemand, fast jeder hat Talente, handwerklich, kreativ usw. aber es gibt eben leute, und da kenne ich einige sogar ganz gut, die vllt. was könnten aber einfach stinkfaul sind und null bock haben. Und sowas ist eben auf unfähigkeit!


 [1]   [2]   [3]