Auch ein interessanter Link.
Ich nehme an, dass sich die bis "bis zu ca 3.000 Individuen" auf eine Kolonie mit mehreren Königinnen beziehen.
Wenn man eine Kolonie kauft, wieviele Königinnen enthält diese? Wird sie falls weniger Königinnen enthalten sind womöglich deutlich kleiner bleiben?
LG
" Ich nehme an , dass sich die bis "bis zu ca 3.000 Individuen" auf eine Kolonie mit mehreren Königinnen beziehen."
Ist nicht rüber gekommen mein Post vorab, sorry.
Es ist nicht die Anzahl der Königinnen bei diesen beiden Arten, die mögliche Anzahlen der Arbeiterinnen in der Haltung vorgeben.
Es ist auch nicht die Anzahl der Königinnen die vorgeben wie schnell ein Volk größer wird.
Eine Königin beider Arten ist in der Lage derart viele Eier zu legen, dass es schnell andere Probleme geben wird in der Haltung.
Es ist auch nicht die Anzahl der Königinnen die einen Haltungserfolg garantieren, ermöglichen.
Ihr kommt hier in eine Diskussion, die für unsere Haltung in die falsche Richtung geht.
Eine Königin beider Arten reicht aus um ein großes Volk aufzubauen, wie groß es wird und wie schnell das geht , hängt ganz von den Haltungsbedingungen ab und einer kontinuierlichen
Futterversorgung mit Futter, das sie mögen.
Das sind die wichtigen Dinge, die passen müssen, viele Königinnen alleine bringen nichts.
Weiss jemand, wie es bezüglich Action aussieht? Das würde mich echt auch noch interessieren.
Die Arten der Gattung Pheidole, die es zurzeit zu kaufen gibt, dazugehören die beiden Angesprochenen, sind schon als kleines Volk gegenüber vielen unseren einheimischen Arten deutlich aktiver.
Begründet in ihren Möglichkeiten, viel Nachwuchs aufzuziehen, dafür suchen sie unermüdlich nach Futter.
Ist hier nur ganz am Rande angeklungen, ging fast nur um Arbeiterinnengröße, Arbeiterinnenanzahl, Geschwindigkeit der Wachstumsrate.
Kaum angesprochen, das daraus nur was wird mit passenden Haltungsparametern.
Sind die Voraussetzungen das so ein Volk überlebt.
Sind die Voraussetzungen die entscheiden was am Ende an Arbeiterinnenanzahlen zusammen kommen und in welcher Zeit?
Grüße
@Erne
Da habe ich deinen letzten Post tatsächlich misverstanden. #-o
Es ist nicht die Anzahl der Königinnen bei diesen beiden Arten, die mögliche Anzahlen der Arbeiterinnen in der Haltung vorgeben.
Lässt sich das vor dem Hintergrund der spärlichen Informationen, im Besonderen bei P. noda mit Sicherheit sagen?
Es gibt durchaus Arten die in der Haltung schnell "ausgewachsen" sind.
Das mit den passenden Haltungsparametern, da hast du allerdings absulut recht. Das ist der Knackpunkt und lässt sich nicht durch mehr Königinnen aufwiegen.
@alfa86
Haltungsberichte der P. noda an denen man sich orientieren könnte sind mir nicht bekannt. Die angaben in dem Shop sind spärlich.
Außer Spekulationen zu äußern ist auch hier kaum etwas möglich. Es sei denn es findet sich noch ein P. noda Halter.
Winterruhe heißt es im Shop hält P. noda nicht.
Klimadiagramme aus der Heimatregion zeigen: Die winter sind kaum Wärmer als in der südlichen Hälfte von Frankreuch. Das passt für mich nicht so ganz zusammen.
LG
"Lässt sich das vor dem Hintergrund der spärlichen Informationen, im Besonderen bei P. noda mit Sicherheit sagen?"
Ja, mit der Berücksichtigung das in der Haltung nur selten so große Völker unterzubringen sind, als wie sie in der Natur auftreten können.
Sie sind in der Vermehrung nicht ganz so schnell wie pallidula, bringen es dennoch in der Haltung auf einige Tausend Arbeiterinnen.
Auch sind sie robuster als pallidula, die hohen Todesraten wie gelegentlich bei pallidula nachzulesen, gab es bei mir nicht.
Die Arbeiterinnen und Soldatinnen von noda sind ein wenig größer als die von pallidula, was ihre Ausbruchsbemühungen nicht schmälert.
Die Haltung beider Arten gleicht sich, wie auch pallidula brauchen sie feuchte Nestteile, die Arena kann dagegen trocken bleiben.
Gelegentliche Wassergaben reichen und bieten ein besonderes Schauspiel.
Beide Arten graben besonders gern und legen ihr Nest nicht immer da an, wo ihr Halter es gerne haben möchte.
Unsere Raumfeuchtigkeit reicht ihnen, Temperaturen von 22 - 28°C sind gut passend.
Temperaturen mehr in Richtung 28°C beeinflussen ihre Entwicklung positiv.
Winterruhe gab es bei Meinen nicht, durchgehend warm gehalten waren nur Perioden mit geringerer Nachwuchsaufzucht zu beobachten.
Ob sie eine Ruhephase einlegen, wenn die Temperaturen entsprechend fallen, kann ich nicht beantworten.
Das sind jetzt Dinge, die ich aus meiner Haltung abgeleitet habe und weiter geben kann.
Vielleicht kann Stiko zu diesen Arten ergänzen, so wie ich ihn verstanden habe, hat er schon verschiedene Pheidole gehalten.
Guten Rutsch ins neue Jahr.
ich hab jetzt nicht den ganzen trade gelesen
möchte auch nur einmal anmerken , Pheidole pallidula fressen sich durch y-tong, silikon , selbst PTFE überwinden sie , also , ich habe viel Freude mit meiner kolonie , die vermehren sich unglaublich schnell , aber mein ytong stein ist inzwischen ne einzige baustelle , mit geflickten löchern , sie fressen sich sogar zwischen scheibe und stein durchs silikon. also vorsicht!