Das diese Art sich schnell vermehrt kann ich nur bestätigen.
Ohne die grobe Anzahl der vorhandenen Arbeiterinnen ist die Anzahl der Toten nicht einzuordnen.
Wie von The_Paranoid angesprochen, wurden vermutlich mehrere Arten unter Messor spec. verkauft.
Im nicht mehr vorhandenen Forum „Ameisenhaltung“ haben Halter auch schon über das unterschiedliche Verhalten ihrer Ameisen berichtet und die Vermutung geäußert das es daran liegt, dass verschiedene Arten unter dem Sammelbegriff "spec." verkauft wurden.
Wie auch immer das zu bewerten ist, auch Haltungsfehler verursachen unterschiedliches Verhalten bei den Ameisen.
Meine Gründerkönigin habe ich im November 2006 erhalten, die es in einen Jahr auf ca. 1000 Arbeiterinnen gebracht hat.
Bis heute halte ich sie ohne Winterruhe und es gab auch keine Anzeichen für eine.
Dein Bericht fängt im November 2007 mit einer kleinen Kolonie an, eine weitere Möglichkeit
dafür das du noch eine ganz andere Art hast, beziehungsweise diese aus einem anderen Lebensraum kommt.
An die 100 tote Ameisen bei einer größeren Kolonie, kann normal sein, würde ich bis zur Klärung der Arbeiterinnengesamtanzahl schon mit mehr Aufmerksamkeit betrachten.
Grüße
Nochmal kurz zum Ytong, es kann sein das vielleicht jetzt erst etwas ausgast oder sich irgendwelche Salz Ablagerungen in den Kammern gebildet haben, was die Ants nicht vertragen. Deshalb der Gedanke mit einem neuen.
Also natürlich besteht eine Gefahr in dieser Art immer, jedoch wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit!? Hat irgendjemand schon mal nach einem Jahr Probleme mit seinem Ytong-Nest auf Grund von "Giften" bekommen?
Mir ist nichts bekannt und gefunden habe ich auch nichts. (hatte auch schon nach Giften in verbindung mit Ytong gesucht) Ich würde fast dazu tendieren, dass man dies vernachlässigen kann. Könnte aber auch fahrlässig sein. Jedoch kommt dann auch wieder das Problem auf, dass die Tiere ja abermals in einen neuen Ytong ziehen....hmmm....
Was ist mit den Verhaltensauffälligkeiten? hat jemand beispielsweise schon einmal beobachtet, dass die einzelne Tiere mehrere Sunden an der Wasserstelle verbringen, bzw. auf der mit Wasser getränkten Watte sitzen bleiben. Mangelnde Feuchtigkeit im Ytong kann es nicht sein, dort ist Kondenswasser sichtbar. Oder hat hierzu jemand eine Idee?
Was ist mit dem scheinbaren "Umherfallen" ich habe oftmals das Gefühl die Tiere stellen sich unbeholfen, oder schwächlich an. Nicht alle, aber einige. Sie fallen dann einen Hang runter oder scheinen zu stolpern.
Grüße!
Was ich bei meinen (Pachycondyla`s) an Verhaltensauffälligkeiten bemerkt hab, ist ein zucken wenn sie am sterben sind. Ebenso konnte ich Beobachten, dass die Ants meistens das Nest verlassen wenn sie sterben und nicht herausgetragen werden. Zudem wirken sie deutlich geschwächt und unkoordiniert. Leider trifft diese Beobachtung sowohl auf eine mögliche Vergiftung als auch den normale lauf der Zeit hin.
Zum Thema Kondenswasser, wenn die Scheibe nicht in einem kaltem Luftstrom steht, ist dies ein zeichne, dass es zu feucht im Nest ist. Dann könnte man davon ausgehen, dass die Ants durch die hohe Feuchtigkeit sehr gestresst werden und deshalb vermehrt sterben.
Werden eigentlich auch Larven oder Puppen entsorgt? Wenn ja würde es noch mehr auf zuviel Feuchtigkeit hinweisen, bei meinen Pachycondylas sind die Puppen im Kokon ertrunken.
Noch ein wenn andere Tiere an den Körnern sind ist es sehr wahrscheinlich, dass sie nicht mehr dran gehen. Man muss bedenken das der Kornspeicher für die Kolonie Überlebenswichtig ist. Somit wird es vermieden mögliche Parasiten ins Lager zu schleppen
PS.: Ich weiß das Messor Nacktpuppen haben.
Es besteht die Möglichkeit das sich in den Poren des Ytongs Salze bilden, wenn die Ants dann daran herum knabbern, könnten sie die Poren aufbrechen. Du hast doch den Ytong eingegraben oder? Der Schimmel kann auch außerhalb sitzen.
Also dass der YTong irgendwie gifitg ist würde ich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausschließen. Gäbe es mit YTong irgendwelche Probleme, so hätte man wohl schon öfters etwas davon gehört. Halte eigentlich fast alle meine Kolonien in YTong Nester ohne dass es da solche Ausfälle gibt.
Was ist mit den Verhaltensauffälligkeiten? hat jemand beispielsweise schon einmal beobachtet, dass die einzelne Tiere mehrere Sunden an der Wasserstelle verbringen, bzw. auf der mit Wasser getränkten Watte sitzen bleiben. Mangelnde Feuchtigkeit im Ytong kann es nicht sein, dort ist Kondenswasser sichtbar. Oder hat hierzu jemand eine Idee?
Was ist mit dem scheinbaren "Umherfallen" ich habe oftmals das Gefühl die Tiere stellen sich unbeholfen, oder schwächlich an. Nicht alle, aber einige. Sie fallen dann einen Hang runter oder scheinen zu stolpern.
Also das mit der Wasserstelle kann ich bei meinen Messor auch beobachten. Es haben sich immer sehr viele Tiere direkt an der Wassertränke aufgehalten und nur die wengisten haben wirklich getrunken. Ist in letzter Zeit irgendwie ein bisschen weniger geworden ... keine Ahnung, womit das zu tun hat.
Also Schimmel und zu nass kann vernachlässigt werden. Dahingehend hat sich bei mir nichts verändert. Ich kann auch keine Schimmelbildung entdecken und tote Larven, etc. gibt es nicht.
Zu nass müsste sich im Zweifelsfall auch mittlerweile geben, weil ich die Bewässerung nun schon reduziert habe.
T_P, das beruhigt etwas. Die eine Arbeiterin, welche heute die meiste zeit auf der Wasserstelle saß ist auch wieder ins nest, also nicht tot...
Wenn die Tierchen wirklich ausschlaggebend für die Verweigerung der Körner sind, so müsste ich die Ants tatsächlich umziehen. Das wäre schlecht.
Wie ist es denn bei den anderen Messor-Haltern? keinerlei Tierchen im Becken, keine kleinen weißen Futtermilben? das kann ich mir schwer vorstellen. es ist doch kein geschlossenes System. Bitte eventuell mal gegenchecken. Bei genauer Betrachtung sind Sie mit einer Lupe und hellem Licht gut zu erkennen.
Grüße!
Zum Thema andere Tierchen im Becken. Momentan leben bei meinen Messor nur ein paar Staubläuse. Hatte früher aber auch mal Milben drin, welche aber irgendwann verschwunden sind. Ist denen wohl zu trocken gewesen. Seltsamerweise leben sie in einem anderen Becken (mit C. cruentatus) fröhlich weiter obwohl dort das gleiche Klima herrscht.