Damit Ameisenkolonien es auf viele Arbeiterinnen bringen, brauchen sie durchgehende Betreuung und Pflege.
Je nach Art kann das auch intensiver notwendig werden, sonst braucht über richtig große Kolonien
erst gar nicht nachgedacht werden.
Messor barbarus gehören zu den einfacher zu haltenden Arten, ein paar Dinge müssen trotzdem passen,
sonst wird es auch bei denen nichts mit großen Kolonien.
Mit dem was ich mit Messor barbarus schon erleben durfte, ist diese Kolonie gerade eine kleine mittlere Kolonie, da kommt noch ordentlich was nach.
Was mache ich mit größerer werdenden Kolonien, manchmal gebe ich sie vorher ab, ansonsten bleibt es beim Anbauen.
Nach Erreichen einer geplanten Koloniegröße, versuche ich durch Futterregulierung den Arbeiterinnenbestand konstant zu halten.
Ameisenarbeiterinnen leben nicht ewig und so ergibt sich durchaus eine Chance eine Stabilisierung ihrer Anzahl hinzubekommen.
Rekorde stehen bei mir nicht im Vordergrund, mehr geht es darum auszuloten was in der Haltung annähernd möglich ist.
Ist jetzt schwer zu sagen, welches meine größten Kolonien waren oder sind, sie halten nicht ruhig um sie durchzuzählen und mit meinem Alter geraten Zählungen schnell durcheinander. :wink:
Aus dem Stand heraus würde ich sagen, Acromyrmex spec. und Lasius niger.
Dann hoffe ich mit Dir und freue mich schon auf Dein Update.
Grüße Wolfgang
Danke für den tollen Haltungsbericht!
Haltungsberichte schreiben kann schon ganzschön langweilig werden.
Schnell kommt da auch schon mal der Gedanke, bringt das, was, wer liest das überhaupt?
Jede Anteilnahme, Beachtung gibt Motivation am Ball zu bleiben.
Freut mich das Dir das gefällt, was ich da schreibe.
Grüße Wolfgang
Hallo Erne,
ich lese immer mit großem Interesse Deine Haltungsberichte, die Du immer mit schönen Fotos, guten Informationen und netten Kommentaren unterlegst. Ich freue mich immer im Stillen darüber, habe aber noch kein Feedback abgegeben und möchte das an dieser Stelle nachholen und Danke sagen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es vielen wie mir geht (die hits beweisen es, dass Dein(e) Haltungsbericht(e) großes Interesse findet).
Du investierst viel Zeit und Mühe für diese Berichte, und bringst Ameiseninteressierten mit guten Erklärungen die Haltung näher. Auch Problembereiche sprichst Du an und gibst Denkanstöße! =D>
Die Sache mit dem Hirsekolben finde ich genial - bei so einer großen Kolonie lohnt es sich mit Sicherheit und wie man sieht wird es gerne von den Ameisen angenommen und sie scheuen keine Mühen an die Hirse zu kommen.
Wir freuen uns auf die Fortsetzung! :D
Viele Grüße
Oh man, ich hab meinen Messors ein Stücken Kochschinken gegeben... und jetzt sind sie ununterbrochen aufgeregt und nervös. Eine Arbeiterin kommt immer hervor und nimmt das Stücken unter die Lupe, dann krabbelt sie in Windeseile zur Kolonie zurück und bringt Aufruhr. Sogar die Königin ist bis zum RGeingang gekrabbelt und wieder zurück.
Also war das keine gute Idee Kochschinken anzubieten?
Das sie wie wild an Kochschinken gehen, bei Mett sieht es nicht anders aus, beobachte ich auch.
Wobei sich da für mich die Frage stellt, verwerten sie so ein Futter?
Gut möglich das sie nur an den Flüssigkeiten oder Salzen interessiert sind.
So ein Futter bekommen sie bei mir nur versuchsweise und das auch nur selten.
Grüße Wolfgang
Hallo Erne,
Habt Ihr eine Idee wie sie das wieder hinbekommen können?
JA
Na, da beschleicht mich doch der Gedanke, dass uns der Halter einen Aprilscherz aufgetischt, und das Ei an den Verbindungsschlauch "gebeamt" hat... :wink: Ja, ja, die Ameisen können ja ein Vielfaches ihres Körpergewichts transportieren :shock: ... von wegen seit Tagen haben die Ameisen nichts zu futtern bekommen... wie heisst es doch in Deinem Text vom 30.03.
Habe sie ein paar Tage kräftig hungern lassen, keine Insekten, keine Körner, nichts.
Dabei gab es an diesem Tag leckere Heimchen. :grin:
Ich hoffe, der Halter hat den Verbindungsschlauch zwischenzeitlich wieder zugänglich gemacht? :grin:
Gut gemacht, Erne! Ist Dir wirklich gut gelungen! =D>
Ich freue mich auf eine Fortsetzung Deines Berichtes - aber nicht erst wieder an einem 1. April ! :D :lol:
Viele Grüße
wenn sie gips zerkleinern können ist die eierschale (chemisch ähnliche verbindung) auch kein problem sobald sie eine angriffsfläche gefunden haben (riss/loch) sollte es doch zu knacken sein.
Ihr habt schon recht, ist gut das nicht jeden Tag 1. April ist.
Somit kann ich Dich beruhigen, Uta.
Anderseits auch schade, ein paar kleine Geschichten zur Auflockerung die haben was?
fuzzyhead, zuzutrauen ist ihnen das schon, kräftig genug sind sie dafür.
Trotzdem lassen sie ein ganzes Ei mit Schale liegen.
Anfangs von allen Seiten bekrabbelt verlieren sie schnell das Interesse daran.
Es fehlt einfach der Anreiz, sie wissen nicht das was zu futtern drin steckt.
Der Sachverhalt würde sich schnell ändern, wenn dem Ei ein Stück Schale fehlt.
Könnte mir allerdings auch vorstellen, dass sie nur die Schale aushöhlen.
Grüße Wolfgang
wow Erne, einfach klasse dein hb und die kolo is einfach risig :shock: :D
da hab ich mal ein paar fragen:
- wie viele ameisen schätzt du sind es? :mrgreen: :P :mrgreen:
- wie viel gibst du in etwa einer woche für futter aus? :D
- und wie machst du das im urlaub? :D
ich frage weil ich demnächst vermutlich auch ne kleine kolonie bekomme und möchte natürlich gut vorbereitet sein^^
lg doc