Das mit der Bewässerung ist in der Tat eine komische Sache. Da ich meine Farm nicht mehr bewässern kann (Schlauch liegt vollkommen frei) bleibt sie seit bestimmt schon einem halben Jahr trocken. Einen zusätzlichen Ytong in einer Arena bewässere ich ebenfalls nicht. Die Kolonie hat nur eine Tränke die ständig befüllt ist als Wasserquelle. Öffnen kann ich die Farm auch nicht mehr (die halbe Kolonie stürmt dann zum Deckelrand). Evtl. sterben daher regelmäßig ein paar Arbeiterinnen was dem Wachstum aber nicht schadet. Ich glaube, dass die Notwendigkeit einer Bewässerung für die Brut überschätzt wird. Die Brut liegt ständig am trockenen Farmboden und wird nicht in feuchtere Gebiete (wenn mal die Tränke überläuft) verlagert. Andererseits hatte ich zu Beginn der Haltung eine total durchnässe Farm. Hat auch nicht geschadet :)
Meine Messor barbarus halte ich lieber sehr trocken damit die Körner nicht vergammeln. Zwangsweise natürlich momentan durch die fehlende Bewässerungsmöglichkeit der Farm.
Ja, ich lasse das jetzt auch so. Wie gesagt, sie haben die Möglcihkeit in die 2 Nebenkammern (gleich groß, ohne Heizmatte) zu ziehen oder in den seperaten, trockenen Ytong.
Die eingelagerten Körner (sind hauptsächlich über der jetzt bewohnten Kammer) kann ich leider nicht einsehen, weil ich das Entfernen der Heizmatte aus Streßgründen vermeiden möchte. Hab alle 4 Kammern mit roter Folie abgedeckt und noch ein Blatt Papier drüber; wenn ich nur das Papier langsam hochklappe dreht die Königinn schon voll durch und läuft wild umher; also möchte ich Störungen vermeiden.
Körner werden noch fleißig eingetragen; hatte gestern "serviert" und über Nacht waren alle weg; bis auf ein paar aus der Körnermischung die sie schon immer links liegen lassen.
:sign_welcome:
Hallo matzeking,
von mir auch ein :sign_welcome: hier im Forum.
Habe Deinen Post hier in den Diskussionsthread zu meinem Haltungsbericht verschoben.
Hast Du Fragen oder Anregungen dazu oder generell zu Messor barbarus?
Grüße
Aber ich habe gerade Fragen ;) .
Ich werde mir gerne eine Messor barbarus anschaffen. Mit einem Bekannten habe ich das Y-Tong Nest vorbereitet, das anschließend in ein Acrylglasfarm kommt. Ich habe schon einige Haltungsberichte gelesen, doch bin mir immer noch im Unklaren, wie ich die Einteilung zwischen Kornkammern und Brutkammern bekomme. Ich weiß nur dass die Kornkammern trocken sein sollen und die Brutkammern eine gewisse Luftfeuchtigkeit haben sollen. Ich habe mir es so vorgestellt, dass ich am Y-Tong Wasserkammern einfertigen werde, an bestimmten Stellen wo ich glaube dort sollen sie ihre Brut lagern. Doch meine Befürchtung ist, dass diese kleinen zierlichen Tiere irgendwo in einer anderen trockeren Kammer nisten oder nicht alles wie geplant läuft. Also ich bin mir ziemlich unsicher.
Mir ist auch nicht klar wo die Gründe dafür liegen, dass immer wieder von trocknen und feuchten Kammern geschrieben wird?
Wird einfach überbewertet.
Die Handhabung in der Praxis ist einfach.
Solange sie wollen bleiben sie anfangs im Reagenzglas, der Wassertank versorgt sie.
Die spätere Nestgestaltung ist einfach.
Bei einem liegenden Nest kommt auf eine Seite ein Wassertank, von dort zieht die Feuchtigkeit unter Abschwächung in Richtung der anderen Kammern.
Mit der gegeben Wassermenge kann der Feuchtigkeitsausbreitungsgrad beeinflusst werden.
Passende Luftfeuchtigkeiten stellen sich von alleine ein.
Ein stehendes Nest kann gut in einem flachen Untersetzer gestellt werden, das Wasser zieht dann von unten nach oben.
Auch hier kann mit der gegebenen Wassermenge gesteuert werden, wieweit es in den Kammern feucht wird.
Diese Ameisen suchen sich dann selber genau die Orte die sie gebrauchen können.
Ab etwa 100 Ameisen lagern sie Körner fast immer soweit wie möglich von den feuchten Kammern entfernt und ihren Nachwuchs entsprechend der Feuchtigkeit hin und her.
Auch sind ab dieser Arbeiterinnenanzahl kräftige, robuste Arbeiterinnen vorhanden.
Grüße
Das kann ich nur bestätigen. Die Sache mit dem geteilten Ytong wird total überbewertet. Den Ameisen ist es eher sogar etwas egal, bei mir werden die Körnern fast dierekt neben der Brut gelagert und der Kolonie geht es gut.
Die komplett trockene Kornkammer wird als Abstellkammer für sich ausruhende und arbeitslose Arbeiterinnen benutzt und nicht für Körner.
Eher sogar brauchen die Arbeiterinnen Wasser oder zumindest Feuchtigkeit um die Körner zu Ameisenbrot zu machen.
Viel wichtiger ist ein warmes Nest!
Wie sieht das aus in einer Farm? Können die Ameisen die Körner da auch ohne Probleme einlagern?
MfG Dariii
Hallo Darii,
auch in einer Farm gibt es für die Ameisen die Möglichkeit Körner einzulagern. :)
Edit: Da dieser Thread eigentlich der Diskussionsbereich zu Erne's Haltungsbericht ist, sollten Fragen allgemeiner Art zu Messor in einem gesonderten Thread erfolgen, damit die Übersichtlichkeit nicht verloren geht. :)
Viele Grüße
Ok erstmal danke für die beiden Antworten. Puh ;). Da brauch ich mir wohl keine Sorgen zu machen.
Hört sich jetzt alles im Endeffekt doch einfacher an.
MFG Harry