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Dadave: Re: Futter (18. Mai 2010 21:49)

Ich hab meine Messor während dem ersten Jahr kein Fleisch gegeben. Nur Körner. Und sie haben überlebt. Zur Zeit ist es ne Kolonie von 50 tieren. Und jetzt füttere ich ein Heimchen täglich.

Zucker nahmen sie nicht an. (:

Gast - ehem. User: Re: Futter (18. Mai 2010 22:01)

Ich hab meine Messor während dem ersten Jahr kein Fleisch gegeben. Nur Körner. Und sie haben überlebt. Zur Zeit ist es ne Kolonie von 50 tieren. Und jetzt füttere ich ein Heimchen täglich.

Zucker nahmen sie nicht an. (:

Ist denke ich nichts ungewöhnliches, schließlich fressen sie in der freien Natur auch fast nur Körner oder Vogelkot. Proteine dürften sie daraus auch hauptsächlich beziehen (sind ja einige in den Körnern drin).

Man müsste echt mal für jede Art eine genaue Aufstellung machen, was sie so fressen in der Haltung und vor allem, was besonders gerne usw...

fuzzyhead12: Re: Futter (20. Mai 2010 12:30)

ich glaub ich hab meinen schon zuviel fliegen gegeben die wollen keine mehr futtern^^ gab ne kurze zeitpanne wo die ca 3 fliegen am tag reingeschleppt haben und diese auch verwerten haben aber momentan is lau

aber die messor brauchen nur wenig protine, und können meines wissen auch ne lange zeit ohne auskommen wie in der natur halt da kriegen sie auch net jeden tag was

Erne: Futter (20. Mai 2010 17:09)

Was sie in der freien Natur futtern, lässt sich wohl nur aus den Beschreibungen der Verkäufer ableiten?

Das Eiweiß in Körnern steckt, welches auch von Insekten verwertet werden kann, dafür ist der Mehlwurm ein Beispiel.
Liegt jetzt schon ein wenig zurück, das ich eine mittlere Messor barbarus Kolonie nur mit Körnern und Wasser gehalten habe.
War nur ca. ein halbes Jahr und hat somit wenig Aussagekraft.
Sie sind nicht eingegangen, zu beobachten eine deutlich verringerte Nachwuchsaufzucht.
Eine gute Vermehrung der Arbeiterinnen ist mir bis heute nur durch eine üppige Insektenversorgung gelungen.
Denke das mit einer Insektendosierung durchaus über längere Zeit die Arbeiterinnenanzahl niedriger gehalten werden kann.

Körner Tragen sie so lange ein, bis sie sich im Nest kaum noch rühren können, dann lassen ihre Sammeltätigkeiten fast ganz nach.
Zumindest größere Kolonien, mit der Voraussetzung das sie Larven aufziehen, tragen dann weiterhin Insekten ein.
Kleinere Kolonien sind nach ein paar Insekten gut versorgt und Pausen bis zur erneuten Annahme normal.

Zuckerwasser, Honigwasser, Honig pur, kann komplett weggelassen werden, sie entwickeln sich normal.
Kleine Kolonien gehen kaum bis gar nicht ran, größere Kolonien nehmen ein wenig.
Wer Spaß daran hat, kann es reichen.

Gut beobachtet, Kolonien der gleichen Art entwickeln sich durchaus unterschiedlich.
Klima, Futterversorgung, Anlagen, Nester, gemachte Fehler, Störungen geben viele Möglichkeiten für unterschiedlichste Entwicklungen.

Grüße

Anomalie: Re: Futter (6. Jul 2010 21:43)

Hi leute hab jetz seit wochen meine lieblinge^^

und hab grad mal honigmelone ausprobiert und ich seh das stück vor lauter ameisen nich mehr und ich hab nur 9^^

fuzzyhead12: Re: Futter (8. Jul 2010 07:37)

auch in körner sind eiweiße es ist zwar nicht zwingend nötig tierchen zu verfüttern , aber es beschleunigt die entwicklung um ein vielfaches.

Erne: Re: Futter (8. Jul 2010 09:04)

Obst wird von vielen Arten besucht, besonders wenn es noch süß ist wie eine Honigmelone.
Dabei interessieren Ameisen sich für enthaltende Kohlenhydrate oder nutzen den Saft einfach zum trinken.
Alleine davon können sie nicht leben, gebraucht wird auch Eiweiß.
Messor benötigen dafür Körner und zur guten Entwicklung auch Insekten.

Grüße


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