Mit einer Stecknadel.
Ist das Schlauchmaterial zu widerspenstig, wird die Nadel vorher mit einem Feuerzeug erwärmt.
Oder falls es bei Dir in der Gegend einen Laden für elektrische Bauteile gibt da mal gucken.
Dort gibt es manchmal 0,6 mm Bohrer, die gedacht sind, um Löcher in Platinen zu bohren.
Grüße
Danke für den Tipp, ich hätte gedacht das die Löcher durch die Nadel direkt druch die Spannung des Schlauches wieder zugedrückt werden würden.
ist auch eigentlich so, aber wenn die nadel erhitzt wird, schmilzt das material und wird beim beiseite drücken durch die nadel verschoben und an einer anderen stelle wieder hart^^
so kann es natürlich auch nicht wiederspenstig zurückbiegen :D
ich mache das immer so wenn ich in plastikdeckel oder plexiglas löcher rein haben möchte^^
bohren geht auch, aber ich habe damit immer probleme...
ach überigensd, solltest du einmal in einen plastikdeckel ein kleines loch schmelzen, sei vorsichtig, zurück bleibt ein kleine plastik nupsi und es kann sein dass der schwarfkantig ist :wink:
Kunststoffrohre/Plexiglasrohre.
Gibt kleine Handbohrmaschinen (z. B. Drehmel) die gut brauchbar sind für kleinste Bohrer.
Selbst Akkubohrmaschinen sind durch ihre eingebaute Drehzahlregelung geeignet.
Wichtig mit niedriger Drehzahl bohren, sonst wird die Bohrstelle zu warm und der Kunststoff schmilzt und verklemmt den Bohrer.
Und solch dünnen Bohrer müssen von guter Qualität sein, sonst brechen sie schnell ab.
ach übrigens, solltest du einmal in einen plastikdeckel ein kleines loch schmelzen, sei vorsichtig, zurück bleibt ein kleine plastik nupsi und es kann sein dass der scharfkantig ist.
Ein passender Tipp, den ich gerne aufgreife.
Grüße
das mit der niederigen drehzahl bohren ist auch ein guter tipp :D
ich hab einfach ne schnelle drehzahl und dann abundzu absetzen (was leider zu einem schlechten loch führen kann), aber auch nur, weil unser dremel keine langsame drehzahl hat, ich habe ihn bisher auch nur für ytong verwendet, denn die bohrer die ich bräuchte, sind zu klein und werden von dem nicht gehalten :(
Komich, verkannten tun die Bohrer bei mir nur bei niedrigerer Geschwindigkeit, bei hoher Geschwindigkeit schmilzt zwar ein Teil, aber der wird zu schnell abgetragen, wobei ich eine schwere Bohrmaschine im Ständer nutze...
Aber mal eine andere Frage: nehmen deine Messor auch Kastanien und andere Baumsamen an?
Wenn man sie anschneidet, versteht sich!
Wenn ich so draußen auf den Boden blicke, liegen allein bei einem einzelnen Baum mehrere Eimer voll herum, das wäre doch eine, periodische, günstige Quelle...
Komich, verkannten tun die Bohrer bei mir nur bei niedrigerer Geschwindigkeit, bei hoher Geschwindigkeit schmilzt zwar ein Teil, aber der wird zu schnell abgetragen, wobei ich eine schwere Bohrmaschine im Ständer nutze...
Nicht Jeder hat so ein edeles Teil Markus, verkannten mit Bohrständer kenne ich nur bei zu viel drücken.
Zerkleinerte Eicheln habe ich schon versucht, waren nicht der Renner.
Zerkleinerte Buchecker nehmen sie.
Kastanien habe ich noch nicht angeboten.
Grüße
Jetzt mal eine Frage zur Heizung: ist es notwendig, das gesammte Formicarium zu heizen?
Soweit ich das verstanden habe, ist die erhöhte Temperatur nur für die Kolonieentwicklung notwendig, also müsste es eigentlich reichen, das Nest zu erwärmen, die Arena nicht - höchstens mit einer gewissen Abwärme vom Nest, oder irre ich mich da?
(Mir ist schon klar, dass man gewisse Temperaturen nicht unterschreiten sollte, mit nicht beheizt meine ich, dass die Arena Zimmertemperatur hat, vielleicht etwas weniger...)
Ich würde mir das dann so vorstellen (wenn die Kolonie dann größer wäre):
Nest gut beheizt (ohne überheizt),
Gangsystem ein wenig beheizt, mit Abwärme vom Nest und
Arena(s) mit der Abwärme aus dem Gangsystem geheizt.
Das hätte auch den Voteil, dass die Ameisen eher gewillt wären, ihre Brut im Nest zu behalten und man das Nest in einem Kasten halten könnte, also der Raum um es herum temperiert wäre und sich an den Nestscheiben kein Kondenswasser bilden würde!
Also ich habe keine direkte Antwort auf deine Frage, aber ich kann erzählen wie ich es mache:
Ich habe eine 3Watt Heizmatte von Antstore seitlich an den Ytong geklebt damit sie sich die best geeigneteste Stelle im Nest, für die Brut, aussuchen können.
In der Regel wird die Brut immer direkt in der Kammer die am dichtesten an der Heizmatte liegt gelagert.
Die kammer ist auch gleichzeitig die Kammer, welche am nähesten an der Bewässerungsstelle liegt.
Somit immer sehr feucht und warm.
Jedoch lagern sie die Brut auch manchmal in anderen Kammern, mir ist aufgefallen das es häufig vorkommt wenn es auch in meienn Zimmer übermäßig warm ist, und somit die Temperatur im Ytong an der Stelle nochmal ein Stück wärmer ist.
Ich habe die Heizmtte immer an.
Bei mir sind im Zimmer nie unter 21C°, meistens so um die 24°. Ich konnte keine unterschiede der Aktivität in bezug auf die Arena Temperatur(die durch die Umgebungstemperatur beeinflusst wird, da ich keinen Deckel benutze) feststellen.
LG,
Tolga
Interessant, zumindest ist dies ein Beleg für meine Vermutung! :grin: