Ich habe seit dem 05.06.2010 eine Messor barbarus Kolonie. Damals kam die Königin mit einer Arbeiterin an. Natürlich habe ich viele Fotos gemacht und viele Erfahrungen bis heute gesammelt, darum habe ich mich nach über einem Jahr Haltung entschlossen einen Haltungsbericht zu schreiben.
Kurz nach der Ankunft gab es Nachwuchs, schnell wurden es 4 Arbeiterinnen, doch leider starben danach immer so viele, dass es nie mehr wurden. Körner und Insekten wurden immer gut angenommen, auch wurde um das RG etwas gegraben und umgestaltet, doch wirklich entwickeln wollte sich die Kolonie einfach nicht.
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Woche um Woche verging und die Kolonie vegetierte vor sich hin. Erst im September kurz vor der Winterruhe gab es sichtbares Wachstum der Kolonie. Doch so richtig glaubte ich noch nicht an eine große wachsende Kolonie. Ich rechnete jeden Tag mit dem Tod der Kolonie.
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So kam die Winterruhe, ich habe sie in der Küche an einem immer offenen Fenster stehen gelassen, es gab nie Frost aber sehr warm war es auch nicht im Nest. Es gab immer wieder geringe Aktivität, doch Futter wurde nicht angenommen, ihre eingelagerten Körner haben gut ausgereicht. Genau genommen hatte die Messor barbarus eine recht kurze Winterruhe die mal wärmer und mal kühler war, halt wie das Wetter draußen war. In der Natur ist es ja auch nicht genau 6 Monate lang genau 5°C.
Die kurze Winterruhe hatte scheinbar nicht geschadet, kaum wurde es wärmer, stellte ich die Arena mit dem bewohnten RG wieder ins Warme. So startete die Kolonie ab März schon wieder durch. Mich hat es gefreut und doch überrascht, dass die Kolonie noch lebte, bis hierhin sah es einfach nicht so aus als würde alles richtig laufen. Ab jetzt gab es aber kein Zurück mehr, kaum war die Winterruhe vergessen explodierte die Messor barbarus Kolonie regelrecht. Sie sind in das vorgefertigte Ytongnest gezogen und scheinbar täglich ist eine neue Arbeiterin geschlüpft.
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Die Freude war umso größer über die ersten Major und hunderte Arbeiterinnen, da ich fast ein Jahr täglich mit dem Tod der Kolonie rechnete. Ein langsamer und schwerer Start soll aber normal bei Messor barbarus sein.
Nun konnte es richtig losgehen, wie wird sich die Kolonie wohl entwickeln?
Der Start war also gelungen und schnell zeigten die Messor barbarus was sie alles so können.
Ihr erstes Hobby lautet: „Arenaumgestaltung“.
Das kann einen Halter wie mich, der sich viel Mühe um die Gestaltung der Anlagen macht, echt verrückt machen.
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Das zweite Hobby lautet: „Was soll die Gehhilfe den hier?“
Messor barbarus sind nicht gerade für ihre Kletterkünste bekannt, sie rutschen und fallen, purzeln und stolpern. Ein Schlauch braucht nur eine geringen Anstieg haben und für eine junge Kolonie wird das geringe Gefälle zu einem echten Hindernis.
So habe ich in einem Verbindungsschlauch einfach eine „Gehhilfe“ eingebaut, ein Faden der wie eine Leiter den Schlauch leichter begehbar macht. Doch Ameisen haben ihren eigenen Kopf, sie mögen den Faden einfach nicht. Immer wieder konnte ich Arbeiterinnen beobachten wie sie an dem Faden nagten oder zogen. Doch eines morgens traute ich meinen Augen nicht, sie hatten es geschafft den langen Faden komplett aus dem Schlauch in die Arena zu ziehen, ein unglaublicher Kraftbeweis.
Das dritte Hobby was jeden Halter zu harten Maßnahmen zwingt ist: „Ytong kann man zernagen“
Mein erstes Ytongnest für die Messor barbarus war noch in der Arena, so war es nicht so schlimm als sie ein neuen Eingang bauten. Doch ein Ytongnest ohne weiteren Schutz kann genauso schnell durchnagt werden, und schon hat man eine Ameisenstraße durch sein Zimmer.
Dabei habe ich beobachtet, dass sie nicht ziellos irgendwo knabbern, sondern gezielte runde Löcher und Gänge in den Stein bauen.
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Das Besondere an Messor Arten ist die Nahrungsquelle Körner. Es war mit ein Grund warum ich mich für Messor barbarus entschieden habe. Es ist auch immer wieder schön zu beobachten wie sie Körner suchen und einlagern. Was sie alles an Körnern und Samen annehmen teste ich gerne aus.
Viele Baumsamen und fast alles Gräsersamen werden gerne angenommen. Sie scheinen sogar im Nest die Körner zu sortieren. Eine abwechslungsreiche Körner Versorgung kann sicher nicht schaden.
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Meine neusten Beobachtungen zeigen wie gut eine Kolonie ihr Nest selbst gestalten kann. In alle Nester und Behälter in einer Ameisenanlage baue ich Lüftungen ein um Schimmel zu vermeiden und die Zuluft in Nestern zu gewährleisten. Doch hier haben Ameisen ihre eigenen Pläne.
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Zur Diskussion: http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=16597
Soviel zu den Hobbys der Messor barbarus, doch wie entwickelt sich die Kolonie?!
Zählen kann ich die Arbeiterinnen schon lange nicht mehr, alleine die große Anzahl von Puppen und Larven geben ein Bild davon was noch alles kommt.
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Dabei ist Wärme anziehender als die Furcht vor Licht, sie lagern gerne Ihre Puppen an warmen Tagen in Schläuche die sicherlich etwas wärmer sind als das Nest.
Solch eine große Anzahl von Brut braucht auch viel Futter. Dabei gebe ich Ihn alles was ich so finden kann.
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Was mir bei der Ameisenhaltung auch viel Freude macht, ist das Bauen und Erweitern der Anlagen.
Dabei bin ich noch kein Fan von großen Becken, sondern von vielen kleinen. Sicher wird sich das auch mal ändern können, gerade wenn die Kolonie sehr groß wird, brauchen sie auch ein oder zwei große Becken.
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Letzte Woche habe ich eine 0,5l Flasche mit Sand/Lehm gefüllt und liegend angeschlossen. Dazu gleich noch eine Runde Box von Gummibärchen, diese habe ich extra leer gelassen, denn genau das was ich erwartet habe ist auch passiert. Die Ameisen haben sofort in der Flasche angefangen zu graben und den Aushub in die leere Box geschafft.
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Ab zum Kommentieren: http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=16597
Hallo zusammen.
Da das alte Nest, wie berichtet, durchlöchert wurde und somit unpraktisch in der Arena steht, habe ich ein neues großes Nest gebaut was ausbruchsicher sein sollte. Das Hauptstück stellt ein Ytongstein mit Glasscheibe dar http://antstore.net/shop/product_info.php/info/p431_ytong-nest-mittel-30x20x5-cm.html.
Mit 30x20x5 cm sollte es eine Weile ausreichen. Damit es aber auch sicher ist, habe ich es mit Beton umgossen. Schöner Nebeneffekte sind die bessere Feuchtigkeitsspeicherung und dass der Ytong bis zum Rand genutzt werden kann, da man kein Sicherheitsabstand zum Rand braucht.
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Wie man sehen kann ist das Nest schon bewohnt. Ich habe es angeschlossen und es wurde sofort angenommen obwohl die neue Schlauchstrecke über 1,5m ist. Zurzeit ist nur einer von 3 Eingängen angeschlossen, geplant ist aber dass sie mehrere Wege zum Nest haben und andere Becken erreichbar sind.
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Das hier zu sehende Loch ist nicht von mir gemacht, es ist kein Eingang. Es haben die Messor barbarus geknappert. Zum Glück scheint der Beton sie aber zu stoppen, wäre kein Beton drum, so würde das neue Nest schon nach einer Woche unbrauchbar gewesen sein. Hier gleich mal ein Tipp/Bitte an Antstore, Ihr könntet auch bereits in Beton gegossene Ytongsteine anbieten, Kammern und Gänge kann man ja selber machen.
Das neue Nest lässt tolle Einblicke gewähren, sogar die Königin kann man nun schön beobachten.
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Heute hatten wir gebrannte Mandeln selber gemacht, so habe ich eine halbe Mandel mit Zuckerummandelung den Messor barbarus angeboten, sie wurde gut angenommen, wobei die Mandel interessanter als der Zucker für die Messor ist.
Zur Diskussion: http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=16597
Hallo Ameisenfreunde.
Was machen Messor barbarus im Winter? Normal sicher Körner hin- und herschieben, aber keine Brut aufziehen. Der Winter kam und meine Messor barbarus stellten sich darauf ein, noch vor Dezember waren keine Puppen und Eier mehr zu sehen. Doch so kalt ist der Winter nicht und es scheint sich was zu ändern. Die Larven wachsen wieder und Eierpakete werden herumgetragen... doch keine Winterruhe?! Messor barbarus ohne Winterruhe?! Naja sie hatten ja eine... kurz. Wärme werde ich ihnen nicht geben, aber die Larven bekommen Futter, die Proteingabe hatte ich eigentlich eingestellt.
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Ein halber Mehlwurm... was davon übrig ist. Noch ein paar Wochen vorher wurde sowas in der Arena liegengelassen, der Hunger der Larven scheint jedoch zurück zu sein.
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Neues Jahr neues Futter, ich habe angefangen Schokoschaben zu züchten, die Ameisen scheinen sie gut anzunehmen.
Richtig wach sind sie noch nicht, es bewegt sich viel im Nest, aber in der Arena ist fast nichts los. Der Müllhaufen wächst jedoch nächtlich weiter, noch habe ich sie nicht erwischt, doch nachts muss wohl mehr los sein.
Zum Schluss noch mal das ganze Nest auf einem Bild. Alt ist die Kolonie noch nicht, doch unglaublich wie groß sie geworden ist, obwohl es immer wieder Ausbrüche und so Verluste gab. Ich sehe das große Nest im kommenden Jahr förmlich explodieren vor Ameisen. Also ich bin gepannt, die Haltung hat nun erst richtig begonnen :mrgreen: .
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Diskussion--> http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=16597
Wie letztes mal berichtet, wurden meine Messor barbarus immer aktiver und fingen wieder mit der Brutaufzucht an. Das hatte sich so weiter entwickelt und ich wollte sie dabei nicht stoppen.
Habe vorgestern dann sogar nachgeholfen, endlich gab es Wärme... habe ein Heizkabel auf und um das Nest gelegt, kaum war es wärmer und das Beton-Ytongnest durchgewärmt, ging es ab. Die Schläuche füllten sich wieder mit aktiven Arbeiterinnen die in der Arena ihr Unwesen trieben. Heute gingen sie auch sehr aggressiv auf Mehlwurmjagd (habe in der Arena ein kleinen Becher mit Körnern, Mehl und Brot wo ein paar Mehlwürmer leben). Natürlich gebe ich ihnen noch extra zerteilte Mehlwürmer und Schaben, aber etwas Jagen kann ihnen nicht schaden.
Aber es gibt nicht nur gute neue Aktivitäten, seit das Nest warm war, konnte ich immer wieder vereinzelte Arbeiterinnen außerhalb der Anlage finden... Fehlersuche...Lochsuche... :|
Nach langer Suche habe ich eine beim Ausbrechen erwischt, sie drücken sich durch eine kleine Rille zwischen Scheibe und Beton. Der Y-Tong wurde an manchen Stellen soviel abgetragen, dass sie bis zum Beton gekommen sind. Leider hat sich mein Nest etwas verzogen beim Trocknen, es scheint kleiner geworden zu sein, damit hatte die Scheibe an manchen Stellen einen Ritz auch wenn sie eingegossen wurde. So entstand eine Stelle wo sie dann rausgekommen sind. Beton scheinen sie wirklich nicht durch zu bekommen, aber Y-tong ist für sie wie Sand, einfach graben.
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Hier habe ich schon Heißkleber in um die Scheibe geklebt, normal habe ich die Scheibe mit Steinen beschwert, da es scheint dass sie die Scheibe immer mehr hoch drücken und Sand und Aushub reindrücken.
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Gab natürlich super Panik im ganzen Nest, aber da müssen sie nun durch, wie lange der Heißkleber sie stoppt kann ich nicht sagen, aber gegen Messor barbarus muss man sich schon gut was einfallen lassen. Sie kommen zwar schwer über Paraffinöl und Co, aber das machen sie doppelt mit Durchnagen weg.
Wie groß die Kolonie wohl ohne die ständigen Verluste durch Ausbrecher wäre :mrgreen:
Hallo zusammen,
heute habe ich sehr viele Fotos von der gesamten Anlage und dem Nestleben für euch.
Zeige euch einfach die Bilder und schreib dazu was zu sehen ist und was mir dazu einfällt, natürlich könnt ihr hier: http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=16597 diskutieren und Fragen stellen.
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Hier ist das Nest zu sehen. Habe einfach ohne großen Aufwand ein Heizkabel auf das Nest gelegt,, damit sie es etwas wärmer haben. Im Flur wo die Anlage steht, ist es noch immer recht frisch, was die wärmeliebenden Messor barbarus gar nicht toll finden. Genaue Temperaturen habe ich nicht. Laut Thermometer sind es am Nest 25°C, wie es im Nest ausschaut, wissen nur die Bewohner. Das gesamte Beton-Ytong-Nest ist warm, feucht wird ca. die Hälfe sein. Oben rechts, wo der Bierdeckel liegt, ist ein Miniloch in der Scheibe, wodurch ich Wasser ins Nest füllen kann. Da es aber Messor barbarus sind, brauchen sie es nicht so feucht, auch hält der Betonmantel die Feuchte gut im Nest. Der Bierdeckel wird immer mit Wasser gefüllt, damit die Verdunstungskälte die Stelle am Nest so abkühlt, dass es da zur Kondensation an der Scheibe kommt. Scheint auch gut zu funktionieren. Vor dieser Maßnahme gab es an anderen Stellen zu viel Kondenswasser.
Bevor wir jetzt ins Nest schauen, erst mal ein Blick auf die restliche Anlage:
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Dies ist die kleine Zwischenarena auf halber Strecke. Zurzeit nutzen die Messor barbarus sie aber wie die Hauptarena. Da nur das Nest warm ist, wollen sie scheinbar nicht weit laufen. Sobald es wieder wärmer wird, werden sie sicher wieder den Rest stärker bewandern.
Eigentlich war die kleine Arena mal schick zurecht gemacht, aber ganz nach Messorart haben sie alles umgegraben, zugemüllt und angefangen es zu "bekacken".
Es ist auch eine Walnuss zu sehen, ein kleiner Versuch was sie alles annehmen, zurzeit haben sie kein großes Interesse an ihr.
So nun geht's weiter hoch:
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Ein gewundener Schlauch bringt die Bande in die höheren Arena Gebiete. Habe extra versucht den Anstiegswinkel gering zu halten, dennoch poltern sie ab und zu den Schlauch wieder runter. Messor barbarus sind echt schlechte Kletterer, was man bei der Gestaltung beachten sollte, dennoch schaffen es die meisten hoch und auch senkrechte glatte Wände sind kein 100%iger Ausbruchschutz. Sie sind einfach etwas stolperiger als andere Arten, aber nichts verhindert solche Hindernisse zu bezwingen.
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Oben angekommen finden sie die neu zurecht gemachte Haupt-Arena. Ich hatte mal viel mehr Deko bei ihnen drin, jedoch wird alles so schnell zugebaut, vermüllt, bekackt und zernagt, dass eine schlichtere Gestaltung länger schön ausschaut :mrgreen:
In dem Aquariumboot ist eine kleine Schale mit Mehlwürmern. Gefüllt mit Körnern, Brot und Mehl dient es den Mehlwürmern als Zuhause und sie wachsen darin echt gut, fülle ab und zu neue kleinere Würmer nach, wenn es weniger geworden sind. Aber warum werden es weniger?! Na weil die Messor barbarus gerne eine rausholen :twisted: Meist ein langer Kampf bis ein großer Mehlwurm im Nest als Futter dient, aber eine spannende Sache für den Halter und recht natürliche Nahrungsbeschaffungsbeschäftigung.
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Diese kleine Extraarena nutzen sie vor allem als Müllhalde, auch kommen die Ameisen hier scheinbar zum Sterben hin, wenn sie es noch alleine schaffen, ansonsten werden die Toten hier auch hingetragen.
So nun aber ab ins Nest:
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Eine große Kammer, die vor allem für Körner genutzt wird. u zu sehen sind die vielen verschiedenen Futterversuche. Davor die größeren gelben Dinger sind Zitronenkerne, diese wurden erstaunlich gut angenommen. Der linke ist sogar schon von der harten Schalte befreit. Der Rest sollte erkennbar sein, Sonnenblumenkörner und normales Exoten-Vogelfutter.
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Hier noch ein dritter Zitronenkern, der gerade geknackt wird.
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Nicht weit entfernt wird ein anderer großer Samen bearbeitet; er stammt aus einer Nagerfuttermischung.
Aber für was das alles?! Natürlich für die Königin und ihre Brut, wobei genau genommen die Körner für die adulten Ameisen und die Insekten für die Brut sind :grin:
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Eine weitere Kammer voller Brut in allen Größen, mittig rechts kann man ein Eierpaket erkennen wer genau hinschaut. Habe ich auch erst auf den fertigen Bildern gesehen.
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Die schon vollgefressenen Larven werden zu Puppen, Messor barbarus massig in allen Größen. Sie werden an den warmen Wänden gehalten, bis sie mit Verpuppung zur adulten Ameise fertig sind.
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Wie lange solche guten Einblicke noch möglich sind, weiß ich nicht. Sie arbeiten langsam daran die Scheibe arttypisch zu beschmieren. Warum sie dies an immer derselben Stelle machen und welche Kriterien sie an diese Stellen haben, bleibt mir noch ein Rätsel.
Hallo liebe Leser,
meine Messor barbarus scheinen sich sehr wohl zu fühlen und werden mir wohl zu Ostern ein schönes Geschenk machen ;) Ob es nun schon Ostern so weit sein wird... oder doch früher... das werde ich ja sehen, auf jeden Fall habe ich da doch sehr große komische Larven und Puppen gefunden:
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Viel größer als die größten Major, kugelrund und es scheint als würde sie sich um die "besonderen" Larven besonders gut kümmern.
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Hier ein Vergleich zu den anderen Larven, es gab noch dickere, aber man kann den Unterschied schon sehen.
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Aus dicken Larven werden große Puppen.
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Bei dem Foto kann man die ungewöhnliche form der Larve erkennen.
Ich konnte über 10 Puppen und 20 Larven in dieser Form sehen. ich werde weiter berichten ;)
Habt ihr was dazu zu sagen, Fragen... ?---> http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=16597
Hi,
letztes mal berichtete ich von den "komischen" Larven die wohl Geschlechtstiere werden sollten. Was ist daraus geworden?
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Ich habe ca. 10 Stück gesehen und noch ein paar auffällige Puppen. Die Masse an Puppen und Larven macht es schwer besonderen Nachwuchs zu finden... nur die geflügelten Geschlechtstiere sind sehr auffällig. Es handelt sich scheinbar nur um Männchen, größere weibliche Geschlechtstiere habe ich nicht sehen können. Aber für das Zweite Jahr Haltung ist das wohl mehr als genug ;)
Hier noch mal ein Gesamtbild vom Nest:
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Leider entwischen zurzeit immer wieder Arbeiterinnen aus der Anlage, sie finden jedes Loch oder machen sich halt selber welche. Hält sich aber in Grenzen und vereinzelte Ausbrecher werden wieder zurück in die Anlage gesetzt und die Löcher versucht zu stopfen :mrgreen: .
Der Y-tong im Betonmantel ist langsam nur noch Staub.... nur der Beton bleibt über... ein Y-Tong alleine als Nest ist undenkbar. sie nagen gezielt Gange und Kammern in den Stein. Bewässern ist auch schon schwer geworden, da sie den Wassertank nun als Nest nutzen... 3 cm Y-Tong-Wandstärke haben sie nicht lange abgehalten.
Hi,
stetig wächst meine Kolonie, das Nest füllt sich immer weiter und es werden immer mehr Geschlechtstiere aufgezogen. Heute habe ich einen großen Schock bekommen... ich fand folgendes in der Arena: :shock: :(
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Ist es nun DIE Königin.. oder doch eine Tochter? Die Suche nach der wichtigen Persönlichkeit hat im Nest begonnen... nach schrecklichen 5 Minuten habe ich sie dann doch gefunden... puuuuh
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Also scheint es eine Jungkönigin gewesen zu sein... aber warum ist sie tot?! auch komisch. :? :?:
Zurzeit sammeln sich immer mehr Geschlechtstiere im Nest an. Ich habe gestern einen Regen in der Arena simuliert... also einfach Sprühflasche genommen und alles besprüht. Normal schwärmen Geschlechtstiere gerne nach Regen und Gewitter, ich versuche somit einen Auslöser fürs das Schwärmen zu geben... bis jetzt aber noch nix passiert :D
Sonst gibt es nicht sehr viel zu berichten, viele Verschiedene Futteraktionen gab es... teste gerne aus was alles angenommen wird... von Kernen, Körner und sonstigen Samen aber auch verschiedene Eiweißquellen. Gab aber keine großen Überraschungen... das Beste bleibt Exoten Vogelfutter.
Hier mal ein paar Fotos vom Nest noch ;)