Gestern ist nach 18 Tagen Wartezeit meine Majorin geschlüpft. Sie ist ungefähr 1 mm größer als meine Mediaarbeiterinnen und erreicht somit eine Körperlänger von 6-7mm. Dies klingt auf den ersten Blick nicht viel, aber relativ auf die Körpergröße gesehen gleicht sie einem Riesen. Noch verbleibt sie im Nest, aber ich bin mir sicher, dass auch sie irgendwann mal draußen unterwegs sein wird.
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Heute ist wieder eine riesige Arbeiterin geschlüpft. Von der Größe her völlig identisch mit der vorangegangenen Majorin, obwohl ich nun eher denke, dass es eine Zwischenstufe zwischen Media und Major ist. Vor allem die große Puppe, die einen noch ernormeren Kopf besitzt und unschuldig zwischen den anderen Puppen liegt, lässt mir die Kinnlade runterklappen.
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Leider scheint diese Puppe nur eiinen Fühler zu besitzen. Eine Missbildung? Eine Verletzung? Oder habe ich den anderen Fühler einfach nur übersehen?
Ich habe vor ein paar Tagen den Schwamm mit einer Vogeltränke ersetzt, damit die Ameisen längerfristig mit Wasser versorgt sind. Der Schwamm trocknete zu schnell aus. Jedenfalls war es die Theorie, dass die Vogeltränke länger hält. Irgendwie kam das Wasser mit dem Kiesboden in Berührung, sodass der Wasserstand im Laufe der Woche deutlich abgenommen hat. Der Boden hat einfach das Wasser aufgesaugt. Wenn ich das nächste mal besser aufpasse, sollte dies kein Problem mehr sein und ich könnte meine Ameisen auch mal für einige Tage alleine lassen.
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Hier ein Übersichtsbild von der Hauptkammer. Alleine auf diesen Ausschnitt kann man über 40 Arbeiterinnen zählen. Insgesamt schätze ich die Koloniegröße auf 50-60 Individuen!
Meine Kolonie wächst und wächst, und damit auch ihr Hunger. Wer viel frisst, der produziert sinngemäß auch viel Müll. Eine ganze Zeit lang haben meine Ameisen ihren gesamten Müll auf der linken Seite des Nestes, wo es schön trocken war, gelagert. Aus irgeneinem Grund haben sie heute morgen aber fast die ganze Kammer ausgeräumt und den ganzen Unrat zu ihrem Lieblingsplatz hinter dem Hygrometer gebracht.
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Also nahm ich den Deckel ab und fing an die kleinen Krümeln und größere Überreste der Heimchen rauszupicken. Mir kam es nach 10 Minuten sammeln so vor, als würde ich jedes Sandkorn einzelnd auf einem Strand aufheben würde. Mitunter war es recht schwierig gründlich zu arbeiten, da einiges an Dreck zwischen den Kieskörnern steckt. Als ich merkte, dass die Luftfeuchtigkeit zu sehr sank - meine Ameisen haben angefangen Kies einzuschleppen - brach ich die Aktion ab und machte den Deckel wieder drauf. Leider fand ich unter dem Müll auch zwei tote Pygmäen, was aber auch nicht so tragisch ist, solange die Geburtenrate hoch bleibt.
Ich könnte mit den Staubsauger rangehen und die betroffene Stelle absaugen, aber das wird später, wenn die Arena voll mit Ameisen ist, sehr schwierig. Eine andere denkbare Lösung wäre ein fester Boden, zum Beispiel vollständig aus Gips, wo kein Dreck durch irgendwelche Lücken fallen kann. Das würde aber natürlich sehr bescheiden aussehen. Wie man sieht, ist also noch genügend Verbesserungspotenzial da für die Zukunft!
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Nachdem ich die Lern- und Klausurphase gut überstanden habe, kann ich mich heute wieder meinem Haltungsbericht widmen.
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Es ist viel Zeit vergangen seit meinem letzten Update und diese Zeit hat meine Kolonie auch benutzt, um echte Majorinnen aufzuziehen. Auch diese sind noch unter einem Zentimeter groß, weisen aber mittlerweile einen bordeaux roten Kopf auf. Aber es kamen nicht nur Ameisen hinzu, sondern es starben auch einige. Es sterben weiterhin alle paar Tage eine Pygmäe. Dies scheint auch bei anderen Haltern ein Problem zu sein, weswegen ich glaube, dass es ziemlich normal ist, dass einige den Löffel abgeben. Jedenfalls fand ich einige Leichen in meinem Hygrometer versteckt!
Als Maßnahme habe ich das Bewässern ein wenig reduziert. Vielleicht war es ihnen zu feucht? Jedenfalls war das trockenere Nest weder gut noch schlecht für meine Ameisen. Es hat sich nichts geändert.
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Vor zwei Wochen ist mir der Gefrierschrank abgeraucht. Dies bedeutete, dass ich meine gelagerten Heimchen wegschmeißen konnte, nachdem sie schwarz geworden sind. Was tun? Nach einigen Tagen ohne feste Nahrung in Form von Insekten, erwachte mein Jagdinstinkt. Dieses leichte Summen im Hintergrund entfachte eine ungeheure Urgewalt im tiefsten Inneren und ich schoss mit lautem Urgeschrei (im Sinne von “böööäääähhhg”) und einer Zeitungsrolle auf das Ziel hin: eine Fliege. Am Ende landete sie als Bruchpilot neben dem Nesteingang.
Zwischendurch waren aber auch regnerische Tage, wo die Wohnung fliegenfrei war. Während dieser Zeit mussten meine Messors eine strenge Diät halten und mit den wenigen Proteinen aus den Körnern auskommen.
Bei der zweiten Fliege lief die Fütterung nicht so reibungslos. Als die Fliege aus irgendeinem Grund selbständig in das Nest fiel - ich war das jedenfalls nicht - gab es Panik. Und wenn ich Panik sage, dann meine ich das auch so. Innerhalb einer oder zwei Minuten schufen sie soviel Kies in das Nest hinein, bis es so aussah wie am ersten Tag. Nur noch die erste Kammer mit dem Eingang war von außen zu erreichen. Die königinnenkammer direkt dadrunter war komplett abgedichtet. Während dieser Aktion konnte man deutlich hören, wie das Kies die Gänge runterpurzelten. Dabei machen sie das, was am effizientesten ist. Sie schmissen die Steinchen durch den Nesteingang und ließen sie runterpurzeln anstatt sorgsam mit den Steinchen nach unten zu laufen um sie dann dort abzulegen.
Ich habe jedenfalls Ruhe bewahrt und am nächsten Morgen war alles wie gewohnt. Von den Fliegen fehlt bis heute jede Spur. Ich will gar nicht in den Hygrometer schauen. Nicht, dass da wieder Leichen auf mich warten.
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Was ich noch so geändert habe? Ich habe den zweiten Futternapf als alternative Kornquelle in die Arena gelegt. Dankbar über jede Abwechslung stürtzten sich die Arbeiterinnen, ob groß oder klein, auf die neue Nahrungsquelle. Sie transportierten alles weg, was nicht niet- und nagelfest war. Alles? Nicht ganz! Ihre ehemaligen Lieblingskörner, die ich ihnen geknackt angeboten habe, lassen sie nun links liegen. Geschmacksverirrung oder sind die Schalen zu dick? Jedenfalls ist die Kornkammer nun ziemlich gut gefüllt, sodass sie auch eine zeit lang ohne weitere Körner überleben können.
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Da ich jetzt demnächst beim Umzug meiner Eltern mit anpacken muss, werde ich sie auch mal alleine lassen müssen. Da beruhigt es mich sehr, dass sie auch ein paar Tage ohne meine Fürsorge überleben können. Auch mein eigener Umzug steht vor der Tür und muss sorgsam geplant werden. Schließlich sollen meine Ameisen heil ankommen.
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Bald stehen auch Honigtopfameisen vor der Tür, sodass meine Messors um meine Aufmerksamkeit buhlen müssen. Aber bei ihrer Koloniegröße von über 60 Individuen wird es ihnen eher leicht fallen.
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Was soll ich sagen. Seit gestern habe ich meine eigene Wohnung! Vorallem habe ich dort endlich ein funktionierendes Gefrierfach, sodass ich wieder Futter lagern kann.
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Da ich kein Auto mehr habe und darauf warten muss, bis mein Vater morgen kommt um die Kisten zu transportieren, musste ich mir gestern überlegen, was ich so per Straßenbahn rüberbringen könnte. Schuhe, Gitarre, Bettzeug… Ameisen? Ich schnappte mir eine große Tüte und stülpte sie über die Arena. Natürlich versuchte ich so wenig Erschütterungen zu erzeugen wie es nur geht und die Ameisen dankten mir insofern, dass sie nichts von dem bemerkten.
Der Weg von der alten Wohnung zur Haltestelle war schon anstrengend. Damit ich mit dem Oberkörper beim gehen nicht gegen das Becken knalle, hielt ich es ziemlich vom Körper weg. Das ging natürlich in die Arme. Außerdem hat es nach verlassen des Hauses angefangen zu regnen. Großartig!
Nachdem ich in die Bahn eingestiegen bin, musste ich erstmal das Becken auf den Schoß legen. Den Plan, das Becken während der Fahrt in der Luft zu halten, um Fahrbahnunebenheiten abzufangen, habe ich schnell verworfen. Es sind immerhin 30 Minuten Fahrzeit, die ich hätte überbrücken müssen. Die Fahrgäste nebenan guckten schon neugierig in die Tüte und tuschelten schon. Dann zischte eine Frau enttäuscht ganz leise “ich kann da nichts sehen”. Tja, Ameisen sind nun mal klein.
Die Bahn hielt direkt vor meiner neuen Wohnung an und es war ein leichtes das Becken auf den Schreibtisch zu stellen. Natürlich hörte es just in dem Moment auf zu regnen, als ich die Tür durchschritt.
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Zwischenzeitlich hat meine Kolonie die gesamte Brut tief ins Nestinnere auf die linke Seite des Beckens gebracht. Nur wenige Augenblicke später waren sie wieder in der Hauptkammer, als wäre nichts geschehen. Mein Fazit: Umzüge sind problemlos möglich. Diese kurze Stressphase führt bei so einer großen Kolonie nicht mehr zu einem Brutfraß.
Was ich aber jetzt bemerke: Der neue Schreibtisch ist nicht so stabil wie der alte. Stöße werden jetzt heftiger übertragen. Vielleicht muss ich ein Regalsystem für meine Ameisen aufbauen, damit sie nicht jedes Mal einen Herzinfarkt bekommen, wenn ich mich an den Tisch setze.
Morgen oder übermorgen bekommen meine Ameisen endlich wieder ausreichend Futter. Ich habe bereits 50 Gramm Mehlwürmer für 1,50 € gekauft und diese sofort in das Gefrierfach gepackt. Da ich den Kühlschrank erst heute in Betrieb genommen habe, dauert es ein wenig, bis die Würmer einschlummern und sterben. Außerdem steht mein Wasserkocher noch in der alten Wohnung. Darf ich nicht vergessen, morgen mitzunehmen.
Hier noch ein kleines Video:
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Mittlerweile sind so viele Ameisen vorhanden, dass die Hauptkammer fast vollständig mit Biomasse tapeziert ist. Schätzungsweise bis zu 100 Ameisen krabbeln nun durch die Gänge, obwohl sie kurzeitig hungern mussten. Die hohe Zahl schlägt sich auch auf den Platzbedarf nieder. Sie haben bereits angefangen, eine weitere Kammer zu erschließen.
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Auch Brut ist in unvorstellbaren Mengen vorhanden und muss natürlich versorgt werden. Ich füttere nun täglich einen, meistens aber zwei Mehlwürmer am Tag. Natürlich nur die fettesten Würmer kommen auf den Teller. Binnen weniger Sekunden tummeln sich mehrere Ameisen um die Speise herum. Seltsamerweise kann ich aber keine Überreste entdecken.
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Meine Messors haben die Tage immer weiter im Nest herumgegraben und eine ganze Kammer freigelegt. Im 3. Kellergeschoss, direkt unter der Hauptkammer, halten sich halten sich nun ständig um die 30 Arbeiterinnen auf, die hin und wieder einige Puppen im Schlepptau haben.
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Natürlich muss der ganze Kies irgendwo auch abgeladen werden. Da meine Arbeiterinnen den Anblick meiner Plastickpflanzen nicht mehr ertragen konnten, haben sie sie halb mit dem herausgetragenen Kies eingegraben.
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Aber nicht nur Hügel können meine Landschaftsarchitekten anlegen. Sie können auch neue Löcher graben! Direkt neben dem Müllhaufen haben sie einen Zugang zu dem Zwischenraum zwischen Scheibe und Ytongstein erstellt. Auch an den Ecken haben sie fleißig Nach Erdöl gesucht. Mich hat es ja zuerst nicht gestört, da die Arbeiterinnen auch wieder rausfinden können, aber mittlerweile haben sie einiges an Müll dort hineingetragen.
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Da freue ich mich schon, wenn ich irgendwann das Nest erneuern und mich durch einen Schimmeldschungel kämpfen muss.
Ich habe hier noch ein kleines Video, welches das hervorragende Klettertalent meiner Ameisen demonstriert:
Klettervideo <- Klick!
Ich habe ja recht früh versucht meinen Messors Honig anzubieten. Damals hat es denen eine Bohne interessiert, was da so leckeres vor dem Nest lag. Heute, mit 100 Arbeiterinnen mehr, habe ich es nocheinmal versucht. Mit einer Gabelspitze habe ich auf einem kleinen Stück Papier kleine Tröpfchen verteilt.
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Anfangs beschnupperte nur eine Arbeiterin die tropfen, schien aber nicht weiter Interesse zu zeigen. Ich habe schon resigniert, als dann doch auf einmal acht Tiere an den Honigtropfen waren. Sie führten dabei mit ihren Mandibeln Kau- bzw. Packbewegungen aus, vielleicht um den Honig reinzuschaufeln. Anscheinend ging es einigen Arbeiterinnen aber nicht schnell genug und sie holten aus der näheren Umgebung Kies, den sie in die Tropfen hineinschmissen. Anschließend wurde die mit Honig überzogenen Steinchen in das Nest geschleppt, wo sie in Gruppen daran leckten. Klar, im Nest ist es viel sicherer als draußen.
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Währenddessen habe ich eine Tupperdose, die ich eigentlich für meine anderen Königinnen reserviert hatte, an das Becken angeschlossen. Als Ausbruchschutz habe ich Talkum aufgetragen, der bereits jetzt schon mächtig an Substanz verloren hat. Ich bin ein wenig ungestüm beim Anschließen der Dose gewesen, sodass einiges an Pulver sich gelöst hat.
Kurze Zeit später lief bereits eine kleine Arbeiterin durch den Schlauch, um sich dann zaghaft der neuen Welt zu nähern. Immer wieder lief sie zur Schlauchmitte zurück. Immer weiter drang sie dann vor. Immer mehr wälzte sie sich im Talkum Pulver herum, bis sie einer Schneeameise glich. Ob das gut für den Chitinpanzer ist?
Ich mache mir ein wenig sorgen, dass die kleine Arbeiterin nicht wieder zurück findet. Auf dem Rückweg bleibt sie in der Mitte des Schlauches stehn und kehrt dann zur Tupperdose zurück. Ich dachte schon, dass der Schlauch vielleicht zu Steil war und habe die Tupperdose ein wenig erhöht. Dies hat auch nichts gebracht.
Was bleibt mir anderes übrig als abwarten und Zitronentee trinken…
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Als hätte ich es nicht geahnt! Die Arbeiterin, die gestern in der Tupperdose war, wollte nicht zurück ins Hauptbecken. Stattdessen versuchte sie an den Wänden hochzuklettern, was ihr natürlich nicht gelang. Durch den ständigen Aufenhalt an den Seiten der Dose deckte sie sich immer mehr mehr mit feinen Pulver ein, wodurch wahrscheinlich ihre Tracheen, als die Atmungsorgane von Insekten, verstopft wurde. Sie wurde innerhalb einer Stunde immer inaktiver, bis sie stehen blieb.
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Ich musste meine Konsequenzen ziehen und die Tupperdose abklemmen. Einmal Talkum und nie wieder!
Ich habe vor kurzem einen ganzen Mehlwurm in die Arena geworfen. Es wird ja oft gesagt, dass Mehlwürmer mit ihrem dicken Chitinpanzer besonders schwer zu knacken sind. Da meine 130 Frau starke Kolonie schon viele Majorinnen besitzt, sollte so ein Würmchen kein Problem darstellen. Immerhin knacken sie ja auch harte Körner.
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Der Wurm wurde sofort als Beute erkannt und in das Nest gezogen. Unmittelbar im Nest kamen noch mehr Arbeiterinnen zur Hilfe und zogen das Tier in die unterste Ebene, wo sie im engen Gang dann anfingen an den Wurm zu arbeiten. Immer mehr kleinere Arbeiterinnen gesellten sich dazu bis der Wurm fast vollständig mit Ameisen bedeckt war. Dies hat aber alles nichts geholfen.
Nach einer halben Stunde kam eine Arbeiterin auf die Idee den Wurm in die Kammer darüber zu ziehen, wo auch einige Majorinnen an kleineren Mehlwurmstückchen fraßen. Als sie endlich mit der Mahlzeit fertig waren, rückten die Majorinnen aus, um den unaufgeschnittenen Mehlwurm aufzuknacken. Zwanzig Minuten später konnte ich bereits einen deutlichen Schnitt erkennen. Von da an war es ein leichtes den Wurm zu zerteilen.