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Anonymous: Re: Messor barbarus von Wulf (22. Jun 2012 08:07)

Leider ist die Gyne vor ein paar Tagen gestorben.
Sie lag ein Tag vorher schon mal so komisch auf dem Rücken und verkrümmte ihre Beine. Ich gab schnell etwas zu fressen hin, in der Hoffnung, das wäre die Lösung. Leider fand ich sie dann einen Tag später tot im RG. Beine zusammen gekrümmt und die kleine Pygmäe kauerte über der restlichen Brut. Ich habe jetzt die Gyne verfüttert. Bei mir landet kein Tier auf dem Müll. Erst muss es eine letzte Aufgabe erfüllen. Ich gebe die Toten immer zu fressen, meistens den Pheidolen, weil sie sozusagen alles fressen.

Ende.

Anonymous: Re: Messor barbarus von Wulf (24. Aug 2012 09:27)

P1000791 (900x675).jpg

Beginnen wir mit einem Bild.
Es sind jetzt etwa 16 Arbeiterinnen. +-2
Leider fressen sie bisher keine Körner.
Heimchen und Mehlwürmer werden schnell und aggressiv erjagt (letzters im mini format und lebend.)
Die Gyne hat einen leicht rötlichen Kopf.
2 Puppen und etwa 6-7 Eier und 3-5 Larven sind da.
Angekommen sind sie mit 8 Arbeiterinnen.
Ich bin mir noch unsicher wo sie wohnen werden.
Ich dachte an ein Farm-Becken.
Ein kleiner Versuch mit dieser Art von Becken.
Viel ist bisher nicht passiert daher belasse ich es bei den Worten hier.

Die Kolonie entwickelt sich relatviv schnell.
Gestorben ist bisher erst eine Arbeiterin. Jedoch finde ich es nicht gut das sie die Körner nicht fressen.
Sie sind anders als wasmani und capitatus den die Fressen auch mal Grassammen.

Las letztes Mal ne kleine Auflistung von dem was sie fressen und wie viel und wann:
Melwürmer: zwichen 2-5mm lang und leben. 4-6 stk. einmal die Woche. gern gefressen und aggressiv gejagt.
Gras sammen: garnicht gefressen
Honig: geringfügig anders als bei Messor cf. capitatus. bisher erst einmal gefüttert
Heimchen: tot. jede Woche einmal. gern gefressen. aggressiv erjagt.

Das dazu bis zum nächsten Mal.

MfG. Benjamin


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