Hi,
mein letztes Update ist gar nicht soo lange her... hat sich auch nicht viel getan bis jetzt... es werden noch immer Geschlechtstiere aufgezogen und die ganze Kolonie wird immer größer.
Darum heute einfach mal eine lustige Ameisenhaltung-Geschichte:
Es ist früh am Morgen und ich schaue vor der Arbeit noch mal zu meinen Ameisen. Bei den Messor barbarus ist der Wasserspender leer und so hohle ich die Vogeltränke raus und möchte sie mit Wasser füllen... aber erstmal alle Ameisen von der Tränke bekommen... also schnell einen Pinsel genommen und runtergepinselt :mrgreen:
Aber was ist das? Eine etwas größere Arbeiterin fand den bösen Pinsel gar nicht nett :evil: so verbiss sie sich einfach in die Pinselhaare:
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Sie war echt hartnäckig... ich habe sie einfach nicht abbekommen... wollte sie ja auch nicht zerdrücken... aber man konnte an ihr ziehen wie man wollte.. sie ging einfach nicht ab.. nichtmal Wasser hat sie erschrocken, sie war nicht zu überzeugen los zu lassen #-o da meine Zeit langsam knapp wurde musste eine Lösung her.... Schere her und der Pinsel musste ein paar Spitzen lassen.
Die Messor Barbarus Arbeiterin war nun endlich ab vom Pinsel... aber die Haare hatte sie noch immer in den Mandibeln :mrgreen: .
So setzte ich sie mit ihrer "Beute" zurück in die Arena wo sie scheinbar stolz ihre Beute davon trug, beim Fotografieren war dann auch noch zufällig eine Königin mit auf dem Bild die einfach mal so durch die Arena rannte. Was für ein verrücktes Volk das doch ist.
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Grüße an alle Ameisenfreunde,
Viel gibts nicht zu berichten... Messor barbarus typische Winterruhe... also geringer Aktivität, wobei man bei den Massen nur anhand der geringeren Bewegungsgeschwindigkeit sehen kann, dass sie Winter haben. Brut ist nur minimal vorhanden, sie nehmen auch nur sehr wenig Insekten an. Habe schon etwas Angst vor dem neuen Jahr, wenn sie sich wieder so extrem vergrößern, muss noch eine Erweiterung her.
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Immer wieder gibt es neue Geschlechtstiere, manche scheinen auch schon recht alt zu sein, also warten sicher auf den Schwarmflug.
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Ein kleiner Bruthaufen.
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Ich schon wieder, weil gibt was zu berichten :grin:
Die Kleinen ärgern mich gerne :twisted: , heute Morgen habe ich vereinzelt Messor barbarus durch die ganze Wohnung laufen sehen, somit habe ich mich vor das Nest gesetzt und das Loch gesucht. Nach 30min habe ich es dann endlich gefunden, sie hatten es mal wieder geschafft sich durch den Edelstahl zu nagen :shock:
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Das war letztes Jahr schon mal vorgekommen, da hatte ich einfach ein zweites auf das alte Gitter geklebt, hat auch ein paar Monate gehalten. Nun musste ich es ganz erneuern. Das Gitter ist sehr nah am Nest, um aufsteigende warm-feuchte Luft abzuleiten, da sie sonst in den Schläuchen für Kondenswasser sorgt.
Hier mal die Rückseite des Gitters, vom ersten Gitter ist nicht mehr viel über, die Körnerknacker bekommen echt alles klein.
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Heute zeig ich euch einfach mal wieder ein Paar Bilder:
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In der Küche sind mal wieder Zitronenkerne übrig geblieben, meine Erfahrungen zeigte das sie von Messor barbarus angenommen werden und auch diesmal dauerte es nicht lange bis sie im Nest zerlegt wurden.
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Eine kleine Kolonie wird mit den harten Dingern nicht viel anfangen können, für große Kolonien ist es einfach nur Futter.
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Die Vorräte der Kolonie sind groß, denoch werden die Zitronenkerne meist sofort zerlegt und "gefressen"
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Wer viele trockene Körner frisst, der braucht auch Wasser. Das Nest kann ich nur noch wenig bewässern, der Y-Tongstein wurde einfach total zerfressen, der Wassertank ist nun eine weitere Kammer geworden, wenn ich diese flute, besteht die Gefahr, dass Brut ertränkt wird. Nur die Betonhülle verhindert einen Ausbruch. Aber das scheint die Kolonie nicht zu stören, Messor barbaus mögen es auch trocken.
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In der Arena steht noch immer eine kleine Box mit Mehl-Brot und Körner drin, darin leben Mehlwürmer, welche geschützt vor den Ameisen im Mehl wachsen, ...
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...Wenn sie später zu Käfern verpuppt sind, dauert es nicht lange bis sie als Futter enden.
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Natürlich gibt es noch Fütterungen, die hauseigene Hehlwurmfarm der Messor barbaus ist nur ein Extra.
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Zu lange ist es her *schäm*
Eine große Kolonie ist einfach da... sie wächst.. man füttert, man baut ab und zu was, die großen entschiedenen Schritte wie am Anfang sind halt vorbei und ich habe das Gefühl alles schon beschreiben zu haben was es gibt. Man wird faul seinen Haltungsbericht weiter zu führen.
Dennoch möchte ich sagen: SIE LEBEN NOCH!!!
An der Anlage selber habe ich kaum was verändert, das große Nest reicht noch immer.. wobei es langsam echt voll ist.
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Nun noch paar Fotos von diesem und letzem Jahr:
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Gerade habe ich meinen Haltungsbericht von Lasis niger weiter geschrieben und erschreckt festgestellt das ich über ein Jahr nichts geschrieben habe... hier ist es auch nicht besser.. so gar schlimmer :oops:
Entgegen meiner Haltungsberichten, gehts meinen Ameisen mit einschließlich den Messor barbarus gut :mrgreen:
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Seit ca zwei Wochen geht es wieder richtig los im Messor Becken, es wird jeden Tag mehr Aktivität. Überwintert haben sie wie jedes Jahr normal im Zimmer bei ca 15-18 °C
etwas wärmer als viele es empfehlen würden, aber es scheint seit Jahren gut zu gehen und sie fahren von alleine die Brutaufzucht hoch und runter.
Heute gab es mal wieder ein Frühlingsfressen statt
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Mehlwurm zerkleinert in getrockneten Mückenlarven und Wasserflöhen aufgegossen mit aufgetauten roten Mückenlarven mit ein paar getrockneten Flusskrebsen :mrgreen:
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Schnell wurde der gefüllte Kronkorken geleert, das wird der Brut einen guten Start geben.
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auch das zweite Becken, was mit ca 5m Schlauch etwas weiter weg ist, schaut für Messor Verhältnisse noch gut aus. ich nutze nun ausschließlich mit Lehm gefärbten Beton-Bodengrund, da nagen sich sogar Messor barbarus die Mandibeln aus.
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