Da sich meine Messor barbarus auch locker durch 0,5cm bis 1cm Gipsboden gebissen hatten und weiter dann in den Styroporplatten gegraben haben, kann ich sagen, dass so etwas kaum hilft.
ihr könntet doch mit zement gemischt mit akadur (3:1) einen sehr stabilen mantel um den ytong gießen, somit würde nichts durchbrechen!
Da hatte ich wiederum von allgemein allen Ameisenarten gesprochen, also nicht von Messor, von denen ja sowieso bekannt ist, dass sie sämtliche Materialien durchbeißen können.
Ich denke bei Lasius niger, Camponotus Arten oder Ähnlichen dürfte die Gips-Schicht genügen um sie vor dem Knabbern zu bewahren. ;)
Schön gedacht, leider nicht richtig.
Ich habe viele Camponotus-Arten, exotische wie europäische. Auch sie graben sich ohne viel Mühe in ein paar Tagen durch 1cm dicke Gipsschichten. Ecken sind meistens immer der Anfang.Holzameisen die sich in der Natur durch totes Holz oder noch lebenden Bäumen durchgraben, eventuell mit kleinem bis großem Erdanteil, wie bei Camponotus ligniperda es möglich ist. Wobei Graben nicht richtig ist, sie Beißen sich durch.
Meine haben auch angefangen sich eigene Gänge im Ytong zu graben :) Ich habe jetzt komplett Metallrahmen um den Ytong geklebt. Nach hinten durch werden sie wohl etwas länger brauchen. Da ist er recht dick. Ich werde aber in Zukunft keine Ytongs ausserhalb eines Glasbeckens mehr anbieten. Ich glaube, sie graben aber nur dort wo der Ytong ständig feucht ist. Dort ist es weicher...
Es ist nur eine Frage der Zeit, dass ich den bestehenden Ytong austauschen muss durch einen kleineren der dann in der Arena steht...