Was ist geworden?
Bin ein wenig fertig geworden mit dem oberen Stockwerk, hier ein grober Überblick.
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Die ganze Anlage ist zu verteilt, nicht möglich alles auf ein Bild zu bekommen.
Die Pilzbecken.
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Abfallbecken.
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Futterbecken.
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Schmudelbecken mit Land unter.
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Wie zu sehen, sie haben gerade eine Vorliebe dafür, einen Teil ihres Pilzes im Rohrsystem unterzubringen.
Vorliebe ist nicht ganz richtig, habe es immer noch nicht hinbekommen, in den Zylindern die passenden Haltungsbedingungen anzubieten.
Notgedrungen werden da einfach die Verbindungsrohre genutzt.
Mögt Ihr diskutieren?
Das üppige, frische Grün verleitet geradezu, reichlich davon anzubieten und diese Ameisen lassen sich nicht lange bitten.
In großer Anzahl finden sie sich ein und schneiden und schneiden.....
Blätter auf Reisen (Video)
Dabei benutzen sie die verschiedensten Wege um das Grünzeug zu ihren Pilzen zu bringen.
Erstaunlich, woher sie das wissen?
Es ist wie es war.
Die Bilder kennt Ihr ja schon alle.
Abgesehen davon, dass die Kolonie jetzt schon mehr Arbeiterinnen hat als zu der Zeit wo die erste Königin gestorben ist, läuft alles wie gehabt.
In den letzten Monaten gab es ein paar Experimente.
Eins davon kennt Ihr schon, angebotene Blättermasse nicht mehr erhöhen.
Hintergrund die Anzahl der Arbeiterinnen langsammer ansteigen zu lassen.
In die Richtung geht auch ein weiteres Experiment, sie bekommen seit 2 Monaten kein Zucker- oder Honigwasser mehr.
Überrascht ist festzustellen, das geht auch.
Meine beobachten zu können, dass sie dadurch mehr Blätter benötigen, die angebotene Blattmasse wurde daher leicht aufgestockt.
Ohne diese Maßnahme nahm die Pilzmasse ab.
Gibt noch genug andere Möglichkeiten die dafür Ursachen liefern könnten.
Das Experiment wurde bis heute 2 Mal durchgeführt, mit für mich gleichem Ergebnis,
ein Grund es hier mit Vorbehalt zu posten.
Wie Ihr Euch erinnert, geht es mir mit dem letzten Umbau darum, weitestgehend auf aktive Lüftungen zu verzichten.
Was mir bis heute nur teilweise gelungen ist.
Dabei kam eine Beobachtung heraus, es geht auch ohne zusätzliche Wasserversorgung.
Vorab, rate dringend davor ab das auch zu versuchen.
Werden die Zeichen nicht richtig gedeutet, ist schnell ein größeres Pilzstück dahin.
Da sie nicht immer alle Pilze gleich mit Grün versorgen, kann es ein ganzes Pilzbecken erwischen.
Ohne Wasserversorgung brauchen sie ständig, in benötigter Menge, Grünzeug.
Mit dem darin enthaltenen Wasser kommt die nötige Feuchtigkeit und Luftfeuchtigkeit in die Pilzbecken.
Gibt es zu wenig Grün, fallen auch die Feuchtigkeiten, mit fataler Folge.
Das Experiment habe ich abgebrochen, gibt wieder Wasser und begrenzte Blattmasse.
Auf Zucker- oder Honigwasser müssen sie allerdings weiter verzichten.
Es ist zu warm!
Normal ist bei mir nachzulesen, Wärme wirkt positiv auf die Ameisenentwicklung.
Derzeitige Raumtemperaturen um die 30°C bedeuten eine schwere Zeit für diese Ameisen.
Reichlich Wasser reicht jetzt nicht mehr.
Wie in der Vergangenheit auch schon verteile ich Kälteakkus im Anlagenbereich.
Von mir gedacht um es dem Pilz kühler zu gestalten.
Die Ameisen haben eine andere Nutzung für die kühleren Bereiche gefunden.
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Sie stapeln ihren Nachwuchs dort, wo es nicht so warm ist.
Ganz schwere Zeiten für diese Ameisen.
Die Temperaturen steigen weiter, tagsüber jetzt bei 32°C.
Bis auf das Becken, das ich mit Kühlakkus umstelle, ist in den anderen Becken der Pilz überdeutlich am schrumpfen.
Abgestorbene Teile wandern deutlich sichtbar auf den Müll.
Die Becken mit dem Müll, ich musste sie mehrfach leeren.
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Sie sind in Zeiten ohne Geschlechtstiere oben offen, muss richtig trocken darin sein, sonst gammelt es und stinkt unbeschreibbar.
Ohne Leerung türmen sie den Müll soweit auf, dass sie mir damit richtig Freude machen können.
Den Paraffinausbruchschutzt kann ich dann ganz schnell vergessen.
Sie brauchen zurzeit sehr viel Wasser.
Mit etwas Mühe habe ich ihnen ihr altes Schmuddelbecken entwenden können.
Das ging nicht ohne Verluste, genauso wenig wie die Mühlbecken ohne Verluste zu leeren sind.
Wer damit nicht klarkommt, für den ist die Haltung dieser Art nichts.
In diesem gereinigten Becken gibt es jetzt Wasser direkt auf den Boden.
Schaut selber, was da los ist.
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Hier noch ein kleines Video dazu.
http://de.video.yahoo.com/watch/7861716/20834189
In Scharen sind sie am Arbeiten um mit ihren begrenzten Möglichkeiten Wasser abzutransportieren.
Nicht beschreibbar, wie diese Tiere auf Notwendigkeiten reagieren, die Schnelligkeit und Logistik, unfassbar.
Was stellen sie jetzt wieder an?
Temperaturen kaum im normalen Bereich, schon legen sie sich mächtig ins Zeug.
Alle Pilzverluste ausgeglichen und Nachwuchs aufziehen, was geht.
An vielen Orten lagern sie ihre Puppen, teilweise sogar in Verbindungsrohren oder noch nicht genutzten Rohranschlüssen.
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Möglicherweise bin ich daran Schuld.
Seitdem der Pilz wieder zur früheren Größe aufgebaut war, gibt es nur noch reduzierte Blätterkost.
Viel Nachwuchs aufgezogen und jetzt durch fehlende Blätter nicht in der Lage genügend Pilz anzubauen, um alles unterzubringen?
Winterfutter.
Langsam ist es an der Zeit über Winterfutter und Winterfutterquellen nachzudenken.
Könnt ihr Euch noch an mein Geschreibsel erinnern, mit dem Grün von frisch ausgetriebenen Weizen/Gerstenkörnern?
Von einer guten Annahme war da nichts zu berichten.
Hier angeboten, bevor die Körner austreiben.
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Das Zeug ist ein richtiger Hype für diese Ameisen.
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Nur ein Lebenszeichen.
Der Winter steht vor der Tür und mit der sorglosen Grünzeugbeschaffung ist es bald vorbei.
Richtig vertrocknete Blätter wollen sie nicht, anfeuchten hilft da auch nicht.
Herbstliche Blätter, die sich in bunter Verfärbung zeigen, schneiden sie genau so wie Grüne.
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Zu ihrer Entwicklung ist nichts weiter zu schreiben, wie in der Vergangenheit schon zu lesen, Ameisen, Ameisen,.......
Durchgezogene Futterknappheit brachte nur eine langsamere Zunahme an Arbeiterinnen.
An einer stetig steigenden Anzahl der Arbeiterinnen änderte sich dadurch nichts.
Auch geringe Arbeiterinnenanzahlreduzierung bei den Leerungen der Abfallbecken bremst ihre Entwicklung nicht aus.
In der Praxis wird eine Leerung der Pilzbecken mit einem nur dafür benutzten Staubsauger durchgeführt.
Der Staubsaugerbeutel kommt danach gleich für ein paar Tage in den Gefrierschrank.
Später wird er verbrannt.
Vor der endgültigen Entsorgung aus dem Gefrierschrank in kochendes Wasser und darin länger liegen lassen,
müsste auch gehen, für den Fall das kein Ofen vorhanden ist.
Warum der ganze Aufwand, habt Ihr sicherlich schon in den Foren nachgelesen.
Was ist aus Euren Acromyrmex und Atta Kolonien geworden?
Es ist Herbst geworden.
Bin mir jetzt nicht sicher, ob es noch angebracht ist, über diese Art weiter zu berichten?
Es ist Herbst geworden , gibt kaum noch aktive Haltungsberichte über diese Art.
Und wortwörtlich, es ist Herbst geworden, was zurzeit noch kein Problem für mein Volk darstellt.
Ganz vertrocknet, trocken mögen sie nicht, verfärbte Blätter, so wie sie die Natur gerade anbietet, nehmen sie reichlich.
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Diese Biester futtern meinen Grünkohl.
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Muss ich wohl die Kartoffeln so essen, wird auch nichts, die futtern sie auch.
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Nur gut das sie die leckere Wurst noch nicht gefunden haben.
Der Sommer in der Natur ist vorbei nur diese Ameisen haben immer noch Hunger, da müssen halt andere Dinge als Futter gehen.
Wie schon immer vorab nachzulesen, größere Völker sind nicht besonders penibel und tragen unterschiedlichste Alternativen für ihren Pilz ein.
Alles andere ist so, wie es immer war, nichts worüber ich schreiben könnte.
Ach ja, ein paar Bilder noch.
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Hier landet alles was sie nicht mehr gebrauchen können.
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[Für die Neuen unter Euch Lesern, sind nicht die Arbeiterinnen die Kartoffeln und Grünkohl futtern, sie tragen das Zeug zu ihren Pilzen und arbeiten es dort ein.]