Seit einigen Monaten zieh ich eine Kolonie Pheidologeton affinis gross. Es müssten jetzt um die 10 000 Tiere sein.
Der Nahrungsbedarf ist extrem und ich verfütterte fast jeden Tag eine Packung Heimchen. Seit aber 4 Tagen haben sie das Fressen total eingestellt.
In der ganzen Haltungszeit hatten sie nie wirklich auf Futter verzichtet, darum bin ich jetzt etwas ratlos.Brut ist sehr viel vorhanden und der Bedarf müsste enorm sein. Ich hab an das Nest ein 40x30cm Becken angeschlossen, welches als Futterplatz dient normal werf ich da 20-50 Heimchen rein und nachwenigen Minuten strömen tausende Ameisen ins Becken und zerlegen die Heimchen. Jetzt ist alles ruhig die Packung Heimchen die ich reingekippt habe wird total ignoriert die ganzen Heimchen sitzen nun im Becken seit Tagen und niemand kommt ....
Auch der frische Sand im Futterbecken wird nicht durchgraben wie sie es sonst machen und allgemein das Becken wird nicht mehr besucht.
Frag mich echt was das sein könnte? Eine Art Winterruhe wohl kaum? Stimmt da was nicht oder was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit Pheidologeton?
Wie wäre es mal mit etwas Abwechslung? Versuch doch mal was anderes zu verfüttern. Ich wollte auch nicht jeden Tag
dasselbe essen.
Wie wäre es mal mit etwas Abwechslung? Versuch doch mal was anderes zu verfüttern. Ich wollte auch nicht jeden Tag
dasselbe essen.
Was wohl mehr an deinem Lebensstil liegt ;-) andere Menschen essen jeden Tag das Gleiche, weil es nichts Anderes gibt.
Ameisen nehmen sicherlich das eine oder andere lieber, das führe ich aber nicht auf den Geschmack zurück, sondern eher auf die Art und Weise wie sich diese Nahrungsquelle verwerten lässt bzw. wie nahrhaft diese ist.
Da ist der Geschmack wohl eher optional als funktional :D
Trotzdem rate ich auch dazu etwas anderes zu verfüttern, auch wenn ich glaube, dass dies kaum von Erfolg gekrönt sein wird ;-) Denn eine so große Kolonie nimmt eigentlich alles was sie bekommen können ^^ bzw. wenn man aufmerksam mitgelesen hat, ist laut Camaross auch in der Arena "tote Hose" ^^
Ameisen haben kein so gutes Gedächtnis und ich nehme auch kaum an, dass sie bei sehr monotoner Ernährung die Abwesenheit von einzelnen Aminosäuren oder Kohlehydraten bemerken werden und diese dann gezielt suchen würden.
Eine gut genährte Kolonie von Pheidologeton affinis, welche etwa 10000 Arbeiterinnen und sicher auch viele "Supermajore" hat, verfügt allerdings wahrscheinlich über beträchtliche Reserven. So weit ich mich erinnern kann dienen die Supermajore auch als Repleten, speichern also viele Nährstoffe. Es kann also sein, dass deine Fütterung so umfangreich war, dass die Ameisen nicht mit der Reproduktion hinterhergekommen sind und die Kolonie jetzt sozusagen satt ist, was ich mir bei Pheidologeton spp. kaum vorstellen kann.
Fressen sie denn immer noch nichts?
Dass es an der Abwechslung der Nahrung liegt, glaub ich kaum. Ich verfütterte auch alle 2 Wochen mal eine kleine Maus oder einige Schaben oder Schrecken..
Wie schon angedeutet, ist die Kolonie recht gross und macht vor fast nix halt selbst gekochter Reis mt Currygeschmack wird gefressen.
Leider wurde immer noch nix angenommen. Sieh gehen durch den Schlauch genau bis zur Arena und fertig sie haben auch kein Interesse an Zucker oder dergleichen.
@Baumarkthammer es sind sehr viele Majore und Supermajore vorhanden . Die Gaster sind sehr Prall gefüllt jedoch im Vegleich zu der Menge an Brut, wäre die Masse aller Majore zusammen ein Klacks..
Das die Kolonie satt ist, denke ich auch nicht. Ich fütterte immer schon sehr viel und es ist in den letzten Monaten nie zu so einem Stopp gekommen.
Ich hoffe sie fressen bald wieder ansonsten muss ich bestimmt mit Brut Verlust rechnen
Naja es ist ja nicht so, als wenn die Reserven der Kolonie nur 1 zu 1 in Larvenwachstum umgesetzt werden würden. Dann müssten Ameisen gigantische Mengen an Nahrung zu sich nehmen.
Das trockengewicht von Ameisen ist auch sehr gering. Etwa 80% des Gewichtes einer Ameise macht Wasser aus.
Ich weiß nicht wie nahrhaft die Reserven der Ameisen sind, aber ich denke die sollten einige Zeit ausreichen um die Kolonie über die Runden zu bringen.
ich kann zwar nur von diversus reden, aber die kolonien suchen manchmal gezielt abwechslung im nahrungsangebot.
probier mal ein kleines stück gouda oder eine schabe.
wenn die auch liegenbleiben, dann ist die kolonie satt - kommt bei mir nicht mehr vor, aber gerade am anfang doch regelmäßig.
grüsse
Major Spud
Meine Kolonie steht eigentlich mit 10 000 Tieren oder mehr nicht mehr am Anfang und ich konnte auch bei affinis nie sehen, dass die Kolonie satt ist, ausser, wie du schon sagst, am Anfang .
Abwechslung bekommen sie ab und an auch doch auch, da wird nix mehr angenommen.
Ich hatte nie eine Heizung bei dieser Art, hab jetzt jedoch im Winter eine kleine Heizmatte ans Nest geklebt, damit sie einen Zufluchtspunkt haben... evt machen es wirklich die 2-3 Grad aus, die es jetzt kühler ist. Die Kolonie hat sehr viel Brut. Ich denke auch, dass die Kolonie locker so einige Wochen bis Monate überleben kann. Bis jetzt konnte ich keine toten Ameisen entdecken.
Eine Art Winterruhe/Pause schadet evt gar nicht und die Gyne bekommt etwas Ruhe. Ich werde das Ganze weiter beobachten.