Hallo zusammen,
nachdem ich festgestellt habe, das Pheidologeton stark schwankenden Nahrungsbedarf haben, und auch mal bis zu 5 Tage gar kein Futter ( Proteine ) eintragen, trotz massig Brut, würde es mich interessieren ob schon einmal jemand die verschiedenen Brutstadien und den dementsprechenden Nahrungsbedarf näher untersucht hat.
Bin mal gespant ob wir hier viel Informationen bekommen können.
Grüße
Major Spud
Puppen und Eier können nichts fressen.
Bei Pheidologeton ist es aber eigentlich von zentraler Bedeutung, dass immer Brut in allen Stadien vorhanden ist.
Sind denn Larven da?
Was meinst du mit deiner Frage genau?
Die Supermajore werden so weit ich weiß bei der Art oft als Nahrungsspeicher benutzt, aber bei der Art kann ich es mir kaum vorstellen, dass sie mal satt ist. Das würde sehr viele physogastrische Supermajore erfordern um die Brut, die für deine Kolonie sicher schon nötig ist zu ernähren.
also, ich habe bisher 12 richtig große majore, die eigentlich alle stark physogastrisch sind, ebenso wie alle anderen majore.
Hunger haben sie trotzdem derzeit, aber ich hatte es schon zwei mal das sie mehrere tage garkeine nahrung mehr eingetragen haben.
da ich die kolonie ABSOLUT nicht größenmäßig einschätzen kann, wundert mich das schon.
derzeit habe ich geschätzt ca. 1000 "brut" in den verschiedensten stadien.
arbeiterinnen sind es vielleicht 600 vielleicht aber auch 1000, ich kann es wirklich nicht sagen...
die frage war mehr darauf gerichtet, wleche stadien am meisten futter benötigen bzw. in welcher phase der entwicklung.
@baumarkthammer , das von MajorSpud beschrieben Verhalten habe ich auch schon bei Herrn Kalytta gehört. Ein guter Bekannter von ihm hat aktuell wohl eine massive Kolonie. Diese Frisst wohl auch nur in Schüben. Und sie zieht die Brut auch nur in Schüben auf.
Was man jetzt anmerken muss ist , dass wenn sie etwas zu fressen in der Nestnähe finden , greifen sie normalerweise immer zu. Es gibt selbst im "gesättigten Zustand" immernoch fouragierende Arbeiterinnen die was aufspüren können.
Ich konnte bei meiner Kolonie auch ein derartiges Verhalten beobachten. Ich hatte immer ein paar Arbeiterinnen die sofort Alarmgeschlagen haben , wenn es Futter gab. Hatte man das Futter aber etwas weiter vom Nest gelegt , wurde es nicht gefunden und auch nicht wirklich gesucht.
Zwei Tage später beim Bewässern kam dann wieder das " es hat grade geregnet feeling " auf und ein Schwarm strömte aus und nahm alles mit was er kriegen konnte.
Sehr schön anzuschauen
In einem gesunden Volk dieser Art sind Larven in allen Altersstadien vorhanden.
Wird nicht machbar sein festzustellen, welche Larven genau wann was futtern.
Bei kleineren Völkern normal das sie unterschiedlich Nahrung eintragen.
Ein ständiges Angebot sorgt dafür, dass alle Speichermöglichkeiten gefüllt sind und alle satt.
Anders würde es aussehen mit gerader ausreichender Fütterung, sie wären dann ständig um Futter bemüht.
1000 Ameisen dieser Art, sind auch in der Haltung nur ein kleines Volk.
Weitaus mehr als Zehntausend ist durchaus drin.
Bei Völkern solcher Größe gibt es keine Futterpausen mehr, die sind immer für Futter zu begeistern.
Jedenfalls mit der Voraussetzung das Futter nicht gleich Schachtelweise rein gekippt wird.
Was auch nicht zu empfehlen ist, die Becken quellen sonst bald über mit herumlungernden Ameisen.
Grüße
@erne / Creature
danke für die Informationen von euch.
Die Kolonie ist noch klein, ich weiß, aber mich würde die Ursache für diese Schübe interessieren.
Die logischste erklärung wäre eine erholungspause der Gyne nach einem gelegten Schub Eier.....
Andere Erklärung wäre , dass es sich vielleicht um ein natürliches Verhalten handelt. In der freien Natur sind die ja auch nicht ständig auf der Jagd sondern starten diese Raubzüge bei Bedarf.