Wird das RG warm? also wird es beschienen oder liegt es auf dem Boden und dort ist Bodenheizung?
Sorry, wenn du es im Bericht bereits geschriben hattest, bin nicht zu 100% im Bilde.
Unter dem Becken liegt eine Heizmatte und hinter der Rückwand. Das RG wird noch bestrahlt , werde es heute oder morgen rausholen und ein komplett frisches reinsetzen und mit einem ende ein wenig einbuddeln um es abzudunkeln.
Es könnte sein , dass vorher im RG eine andere Ameisenkönigin war und die vielleicht sogar geruch hinterlassen hat der die Ameisen vertreibt , daher werde ich es komplett ersetzen.
Oder ist es gar zu heiß dadrinne?
schonmal nen Fühler reingemacht und gemessen?
Wäre mal interessant zu wissen, denn Pheidole und Pheidologeton neigen bei mir immer dazu in Rgs zu hausen.
Hab keinen temp fühler der klein genug ist. Die Temperatur im Ytong läuft immer zwischen 25-30°C , die ausströmende Luft aus der auslassöffnung des Beckens hat 23°C und 75°% Luftfeuchtigkeit.
Zu heiß sollte es im RG nicht werden , die Lampe hat einen ausreichenden Abstand zum Becken und bis zum Boden des beckens sind es ca 3cm Erdschicht
Hallo Creature, freut mich ja, das du jezt scheinbar eine gut aktive arbeiterinnenpopulation hast :)
Auch fühle ich mich geschmeichelt, das meine Konstruktion dir gefällt hehe.
Was ich beobachten konnte:
- völlig egal ob der ytong bündig mit der scheibe abschließt, das besorgen die ameisen schon ganz alleine, und man hat m.M. nach den Vorteil das durch die erde eine bessere luft- bzw. feuchtigkeitszirkulation gegeben ist.
- wie willst du der milben Herr werden, wenn du den Ytong in lehm stellst?? also bei mir kommen SOFORT jede menge milben wenn der grund vor dem ytong nur etwas feucht ist.
- mit dem fouragieren konnte ich ebenfalls feststellen. die kolonie ist aussen fast ausschließlich aktiv wenn die erde feucht ist. Ein freund von k., der eine kolonie über 7 jahre (!!!!!!!!!!!!) erfolgreich hielt, sagte das er die arena immer komplett trocken gehalten hat.
- kammergröße: auch hier habe ich beobachtet, das meine kolonie sich die kammern zurechtgebuddelt hat, aber das wird bei dir dann auch der fall sein sobald du erde im ytong hast.
Das mit dem Kammern verschließen ist mir ja klar , das machen alle Ameisen. Nur meine Kammern sind SO GROß und SO UNBÜNDIG mit der Scheibe , dass die kleine Kolonie , dass bisher nicht hinbekommen hat.
Die neue Arbeiterinnen Zahl scheint grade daran zu Arbeiten. Ich konnte eine Kammer des aktuellen Beckens mit Sand/Lehm Füllen. Leider ist es die Kammer , die ich nicht richtig befeuchten kann , hauptsache es ist Erde IM Nest und nicht draußen. Das dürfte Arbeiten vereinfachen.
Ich bin gespannt wie es sich auf die Brut auswirkt. In jedem Falle hat die Kolonie nun einen kräftigen Appetit. Sie trägt altes und neues in rauen Mengen ein. Ich denke langsam sollte die Königin den Knall gehört haben.
Nehme es mir nicht übel. :oops:
Etwas passt mit der Haltung nicht und irgendwann kommt kein Nachschub mehr.
Gibt es für Dich nicht irgendeine Erkenntnis, wodurch die Probleme verursacht werden?
Diese Art ist nicht einfach zu halten, das Klima muss einfach passen, sonst wird es nichts.
Alles andere kommt mit geduldigem Abwarten.
Tausende von Minorarbeiterinnen sterben mit falschen Klimaparametern in wenigen Tagen.
Mir tuen die vielen toten Ameisen immer wieder aufs Neue einfach Leid, ist eine Art, die nicht üppig angeboten wird.
Wirklich schade.
Grüße
Natürlich nehme ich es dir ÜBEL , nicht ^^
Deine Kritik ist natürlich vollkommen berechtigt. Ich bin jetzt aber auch nicht so , dass ich sage " Schade , schon wieder tot ... egal Herr K. schickt mir bestimmt neue , ansonsten kauf ich halt welche". Ich hänge mit Leib und Seele an den Ameisen. Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen.
Natürlich passt etwas in der Haltung nicht , deshalb habe ich ja mich an Herrn K gewandt mit einem Telefonat und habe Ihm einen Überblick übers komplette Nest mit einem Video gemacht.
Wie empfindlich die Tiere sind , weiß ich leider genau. Musst schon oft genug ansehen , wie sie durch Milben und durch einen Umzug in ein anfangs " gut gelegenes " Erdnest gestorben sind. Ein Erdnest was ich nicht richtig bewässern konnte , was sie aber auch nicht verlassen wollten.
Als positive Nachricht , durch die hohe Arbeiterinnen Zahl die mir Herr K zugeschickt hat , hat die Kolonie nun auch eine ausreichende "Truppstärke" um intensive Bauarbeiten überhaupt anzufangen. Sie sind grade ERFOLGREICH dabei , die große Kammer rundherum abzudichten.
Desweiteren bauen sie eine kleinere Kammer direkt dadrüber hinter dem Gummistopfen der Glasbohrung. Hier musste ich ja eine Vertiefung einbohren , damit der Gummistopfen nicht gegen die Ytong stößt , diese Vertiefung nutzen sie nun als Brut Kammer. Schade um die Einsicht , aber sehr Positiv für die Entwicklung der Brut. Endlich eine Kammer die sie selber kontrollieren können.
das ist ja fast schon tragisch!!
wundert mich jetzt aber wirklich das dieser schlag deine Kolonie so hart getroffen hat.
bei meiner Kolonie ist die Raumtemperatur schon auf 20 grad gefallen, und teilweise auf 40 hoch, aber sie haben das wunderbar verarbeitet.
Feuchtigkeit ist bei mir auch am schwanken, und es geht ihnen trotzdem prächtig, ich weiß wirklich nicht warum das bei dir immer so drastische auswirkungen hat.
hast du vielleicht mal überlegt ob irgendwas im becken der erde oder dem ytong belastet ( also mit schadstoffen ) sein könnte??
das ist jetzt das einzige was ich mir vorstellen könnte.
Nein davon gehe ich nicht aus. Ich habe extra unbelastete Materialien gewählt. Außerdem ging es der Kolonie ja eine Zeit lang prächtig. Ich habe in der Zeit nichts an neuen möglicherweise "giftigen" Materialien hinzugefügt.
Die Kolonie hat ja wohlgemerkt nicht nur ein paar Stunden in der Erde verbracht sondern war dort über Wochen und hat anscheinend unter den Bedingungen unter der Erde gelitten. Meiner Kolonie wäre es viel besser ergangen , wenn sie in das neue Nest gezogen wären. Dort hätten sie wunderbar ihre Nestkammern modellieren können. Hier in dem Nest , war die Kammer zwar abgedichtet aber immernoch viel zu groß.