Soo, hallo alle mal wieder,
heute ein kleines update:
Die Kolonien haben sich nun endgültig miteinander vereint, und es laufen ständig Geschlechtstiere zwischen den beiden ursprünglichen Nestern hin und her. Ob diese neu sind, oder nur noch am Leben vom ersten Schwung, ist unmöglich festzustellen.
Was noch interessant ist:
Beide Nester müssen mittlerweile hermetisch abgeriegelt werden, und zwar so sehr, dass ich mir zwischenzeitlich über die Sauerstoffzufuhr sorgen gemacht habe.
Mittlerweile bin ich der Überzeugung, dass durch die Heizung, und die dadurch entstehende warme Luft, die entweichen will ( was sie in der Arena und an ein zwei Punkten des Schlauchsystems auch kann, genug Zirkulation entsteht, damit die Versorgung sichergestellt ist.
Den einen Teil des Nestes habe ich seit mehreren Wochen nicht mehr geöffnet, und dort lagern sie die meiste Brut.
Einfach fantastisch wie sich das alles entwickelt.
Viele Grüße
Major Spud
Hallo Leute,
heute mal wieder ein uopdate mit einigen Bildern.
Leider qualitativ nicht der hit. Aber man sieht e bissele.
Gouda mittelalt, und die Party kann losgehen.
oohh, ganz vergessen zu erwähnen: Kommentare uns Anregungen sehr willkommen!!
Und wieder gute Nachrichten.
Heute einen der alten Schläuche entfernt, nachdem ich die oben gemachten Bilder hatte.
Dabei festgestellt, dass darin noch Ameisen mit Brut sind, kurz nachgedacht, alte Rocherschachtel geholt, und den Inhalt mal rausgeholt:
- 3 Gynen ( ohne Flügel!! )
- 2 Männchen
- etliche Supermajore mit extrem prallen Gastern
- ca. 300 Abrieter
- Brut in allen Stadien ( auch männchen)
- Eier
also ich gehe davon aus, dass die Nachzucht geglückt ist. In der Hauptkolonie verbleiben somit mindestens noch 6-8 Gynen ohne Flügel, von denen ich zwei beim Eierlegen beobachten konnte, also deren Fortbestand gesichert ist.
Wenn nun die separierten anfangen Eier zu legen ( wovon ich ausgehe, da es ein kleines in sich geschlossenes Volk ist, und nicht nur eine Gyne mit Beiwerk ) habe ich die Nachzucht geschafft.
Halte euch auf jeden Fall auf dem Laufenden-
Euer
MajorSpud
Soooo, alle zusammen.
Heute mal wieder ein Update meiner Pheidologeton diversus.
Der Kolonie geht es nach wie vor prächtig. Sie hat alle Versuche mit entnommenen Gynen gut überstanden, und auch die abgezweigte Teilkolonie hat sich wunderbar entwickelt.
Hier war der Test wie empfindlich [PD] Pheidologeton diversus wirklich ist.
Setup: Plastikbox ca. 20x10cm, 15cm hoch. Soviel Erde rein, dass gerade der Boden bedecktist ( weniger wie 5mm dick ) und eine halbe Walnusschale als Nestansatz.
Flüssigkeit über Wasserflasche alle paar Tage einfach in eine Ecke gegossen, vorsichtig versteht sich.
Heizung: Schreibtischlampe in ca. 4cm Entfernung auf das ganze gerichtet, und mit einer Glasscheibe abgedeckt.
Luftfeuchtigkeit keine Ahnung, aber sehr sehr hoch und auch Temperatur bei über 32 Grad celsius, konstant.
Ergebnis: die Kolonie hat sich prächtig entwickelt und zählt nicht mehr nur 2-300Arbeiterinnen wie am Anfang, sondern das drei- oder vierfache ( innerhalb 10 Wochen )
Erkenntnisse: Kritisch ist hier die Temperatur, Feuchtigkeit nicht mal so sehr, solange es nicht vollkommen austrocknet. Bei 32 oder mehr Grad haben die ersten Arbeiter innen fast sechs Wochen durchgehalten, dann starben sie innerhalb von 4-5 Tagen, aber alle. Wenn die Temperatur so hoch ist, werden aber von der Gyne Unmengen an Eiern gelegt und auch wenige Arbeiterinnen können diese versorgen, da sie durch die hohen Temperaturen extrem agil sind - habe eine grosse Arg.Schabe getötet und reingelegt,die Kolonie hat mit 300 Arbeiter innen die Schabe zerlegt, hat paar Tage gedauert, aber habens geschafft.
Somit bin ich mittlerwile überzeugt, dass eine hohe Grundtemperatur gerade für junge Kolonien essentiell überlebenswichtig ist.
Der zweite Knackpunkt:
erde / Sand
Egal wie wenig verfügbar ist, die Kolonie nutzt jedes Körnchen um die klimatischen Bedingungen im Nestbereich zu ihren Gunsten anzupassen. Je mehr Erdreich sie haben, desto mehr können sie kompensieren - aber ob hier wichtiger ist zu kühlen oder Wärme zu halten, hängt wohl von den äusseren Faktoren ab.
Der zweite Test wird nur in einer Plastikbox mit einem ordinären Putzschwamm zur Feuchtigkeitsspeicherung erfolgen, völlig ohne Erde oder Rückzugsmöglichkeiten. Bin gespannt wie und ob sich eine Jungkolonie hier entwickeln kann.
Hauptkolonie:
Hier alles beim Alten. Es sind permanent Geschlechtstiere, sowohl Männchen wie Weibchen vorhanden, die aber auch teilweise beim Beutezerlegen eingesetzt werden.
Ich mußte nur die Futterzufuhr langsam reudzieren, da die Kolonie sonst alle Rahmen gesprengt hätte.
Schätzen der Zahl mittlerweile völlig unmöglich,aber es sind etliche zehntausend Tiere, bestimmt.
Ich bereite gerade eine neue Nestform vor, bei der ich die Größe auch in Bildern festhalten kann, und vor allem auch besser im Nestbereich besser beobachten kann. Vor allem das Zerlegen der Beute ist im bisherigen Erdnest extrem schwierig.
Soo, jetzt gehe ich mal ein paar Bilder machen, die ich die Tage dann hoffentlich auch ins Netz stellen kann.
Oohh: Grund für die lange Stille: Ich bin seit kurzem wieder stolzer Papa ;) ;) die Zeit davor war sehr anstrengend, und es wird jetzt vermutlich auch nicht viel ruhiger :) :)
Ich hoffe euch interessiert mein Bericht nach wie vor, gibt ja kaum etwas aufregendes wie Skandale oder Katastrophen ;) ;)
Grüße
Major Spud
soo, hallo mal wieder zusammen.
Nach einigen mehr als turbulenten Monaten endlich einmal wieder ein Update hier.
also, ich habe mittlerweile beide Kolonien wieder zusammengeführt, sonst ist die Futterversrgung einfach zu aufwendig.
Ich habe drei Becken für die Kolonie:
100cm x 60cm x 40cm ( komplett Nest, mit Erde )
60cm x 30cm x 40cm (ebenfalls komplett Nest am rand mit Ytong und grosser Arena )
ein weiteres Nest soll aus vier Ytongblöcken, 60x20x5 herhalten, gebaut als turm, jeder Block eine Seite, und hochkant stehend. Sie foruagieren dort zwar schon, aber ein Umzug ist noch nicht erfolgt, oder eine selbst eingeleitete Abspaltung einer Teilkolonie.
Geschlechtstiere sind auch immer wieder zu sehen, wieviele begattete Königinnen es mittlerweile sind ist schlicht nicht abzuschätzen.
Futterversorgung ist mittlerweile der Knackpunkt.
Ich füttere einmal die Woche ca. 200gr Hackfleisch, regelmäßig Käse ( den Lieben Sie ) und verschiedene Nüsse.
Eine Große Schabe z.B. ist innerhalb von 4 Stunden komplett verschwunden, und das durch Zerlegen vor Ort, nicht unter das Nest bringen.
Auch ist die Kolonie soetwas von robust geworden, kaum zu glauben.
Ich war mehrmals 10-12 Tage weg, und habe einfach am Tag der Abreise Hackfleisch rein, ca. 100gramm Körner und eine Walnuss ohne Schale.
Bei der Rückkehr war der Hunger zwar groß, aber keinerlei Ausfallerscheinungen oder verminderte Aktivität.
Zum Thema Milben etc.:
Ich verfüttere so ziemlich alles was ich irgendwie im Garten finde oder im Haus fange ( im Haus natürlich sehr beschränkte Auswahl... gott sei dank ;) )
Mehrmals habe ich schon Milben , Zecken oder andere Parasiten gesehen.
Aber bei der Koloniegröße, die sie mittlerweile erreicht haben, ist Ihnen das schlicht egal. bzw. sie werden spielend damit fertig.
Grüße wie Immer
Spuddie