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Necturus: (2. Aug 2006 14:24)

Hallo,

leider wurde die verbleibende Jungkönigin scheinbar wärend der Nacht getötet. Die "Teilung" ist ebenfalls rückgängig gemacht und wahrscheinlich auf Temperaturschwankungen zurückzuführen.

Gruß

Necturus

Necturus: (9. Aug 2006 15:41)

Hallo,

mal ein Update zum Zustand der Kolonie. Die Anzahl der Arbeiterinnen dürfte inzwischen bei 150-200 liegen, die Brutmenge ist unzählbar, würde aber 1-2 Filmdosen füllen. Auch sind knapp 10 Soldaten vorhanden, einige davon erreichen etwa ein Drittel der Körperlänge der Königin. Größere Larven gibt es nur vereinzelt.

Gruß

Necturus

Necturus: (25. Aug 2006 19:38)

Hallo!

Inzwischen sind auch einige größere Soldaten geschlüpft. Erstmals konnte ich bei einem Tier die Ocelle auf der Stirn erkennen (auch toll zu sehen im Album auf einem Bild von Dulgosch : http://www.antstore.net/gallery/upload/6fd4f4162fc3399faf861dcffa1a8a76.jpg )
Der "Jagdbereich" der Kolonie reicht inzwischen fast bis in alle Ecken des Beckens. Ich werde bald mit der Konzeption eines neuen Beckens beginnen, um nicht irgendwann vom Wachstum der Kleinen überrant zu werden.

bis dann,

Necturus

Necturus: (17. Sep 2006 14:07)

Hallo,

leider habe ich vor einigen wochen parasitäre Milben auf den Tieren gefunden. Um deren Entwicklung aufzuhalten, verzichte ich auf den Deckel und bewässere nur noch wenig. Der unmittelbare Nestbereich scheint mir zwar nicht betroffen, aber die Milben "gedeihen" nahe eines nicht beseitigten stück Heimchens. Die Brutentwicklung scheint normal, die Arbeiterzahl im besten Fall stagnant. Sollte noch jemand bisher nicht beschriebene Methoden zur Milbenentfernung kennen, würde ich mich über eine Nachricht im Diskussionsthread freuen.

Gruß
Necturus

Necturus: (26. Okt 2006 21:50)

Hallo,

nach dem Milben-Intermezzo ( Details ) hoffe ich nun zum "normalen Betrieb" zurückkehren kann :)

Die Brut hat den Befall komplett unbeschadet überstanden und ist inzwischen massig vorhanden, besonders große Larven. Durch mein "Aussortieren" der befallenen Arbeiter war die Kolonie zeitweise auf ca 200-250 Arbeiter geschrumpft. Einem anderen Halter waren passenderweise zeitgleich einige Arbeiter entwischt, die er mir kurzerhand zugeschickt hat, mit "eigenem" Nachschub würde ich die Koloniestärke derzeit auf knapp 500 Arbeiterinnen + 30-40 Soldatinnen schätzen. Das zweite, kleinere Becken, das ich zeitweise als neues Nestbecken konzipiert hatte, wird nun als "Arena" gestaltet und an das Nestbecken angeschlossen.

Gruß,

Necturus

Necturus: (11. Dez 2006 01:11)

Nach längerer Pause gibts mal wieder ein Update :) Die Kolonie umfasst nun neben den beiden Königinnen auch 2 Soldatinnen von selber Größe, sowie 4 Drohnen und eine unüberschaubare Menge an Arbeitern... das schätzen fällt wirklich schwer, denke es werden um die 650 sein. Leider haben sich, nachdem die parasitären Milben verschwunden sind, neue Mitbewohner eingeschlichen: längliche, weisse Tiere, die sich jedoch nicht in Nestnähe aufhalten und auch keine Ameisen befallen haben - ich hoffe das bleibt auch so und werde die Entwicklung weiter beobachten.
bis dann,

Necturus

Necturus: (21. Dez 2006 22:08)

Nabend!

Nachdem die Kolonie weiter wächst, wollte ich mal einige Beobachtungen festhalten. Natürlich kommen bei Angebot von Nahrung nun mehr Tiere aus dem Nest. Statt Straßen bilden sie nun ganze Netze, sobald sie auf Nahrung stoßen. Auch größere Soldaten trauen sich inzwischen aus dem Nest und schreiten eindrucksvoll über die Straßen der Kleineren. Kleinere Arbeiterinnen haben etwa gleich große Gaster und Köpfe. Mit steigender Größe streckt der Kopf sich in die Breite, der Hinterkopf zeigt eine deutliche Kielung, und die Stirnaugen werden ausgebildet.
Geschlechtstiere verlassen nur in einer riesigen Traube von Arbeitern das Nest, wobei sie meist nach einem kurzen Ausflug wieder zurückkehren. Ob das an der Beleuchtung liegt, kann ich nicht sagen, da ich in völliger Dunkelheit noch keine Beobachtungen angestellt habe ;) Während die Jungköniginnen jedoch recht schnell getötet wurden, tummeln sich inzwischen 5 Drohnen im Nest. Bei viel angebotener Nahrung konnte ich bereits auch Drohnen dabei beobachten, wie sie der Masse der Arbeiterinnen bis vor das Nest folgte.
Gruß

Necturus

Necturus: (26. Jan 2007 16:01)

Hallo,

vor einigen Tagen habe ich erneut versucht, der Kolonie eine Königin zur Adoption anzubieten. Da diese aber diesmal angegriffen wurde, habe ich den Versuch schnell unterbrochen und die Königin wieder entfernt. Äußerlich unversehrt befindet sie sich nun in einem eigenen, kleinen Becken. Herr Kalytta empfahl, der Königin nach und nach Arbeiter aus der Kolonie zuzusetzen, und zu einem späteren Zeitpunkt erneut eine Adoption zu versuchen; ähnliche Versuche scheinen bereits geklappt zu haben. Die Königin selbst hat einige Eier und eine etwas größere Larve mitgebracht, und wird von etwa 10 Arbeiterinnen gepflegt. Da ich ihr vorerst nur das Reagenzglas als "Nest" anbieten kann, halte ich die Temperatur bei 24-25°C, um die Königin nicht zu sehr zu belasten, auch das Becken habe ich größtenteils abgedeckt. Als Nahrung biete ich "Heimchengeschnetzeltes" (zum leichteren Verzehr), geriebene Haselnüsse und aufgebrochene Hirsekörner an, von allem wurde bereits ein wenig genascht.

Der Kolonie selbst geht es unverändert, nach dem Schlupf der Drohnen waren erstmal keine größeren Larven zu sehen, inzwischen sind wieder mehrere aufgetaucht. Ob sich daraus jedoch weitere "Supermajore" oder Geschlechtstiere entwickeln, kann ich schlecht abschätzen.
Soviel für den Moment,
Gruß

Necturus

Necturus: (16. Feb 2007 20:54)

Bei einem Blick ins Nest habe ich heute erneut eine Königinnen-Puppe gesehen. Ich würde gerne nochmal eine Verpaarung versuchen, sollten andere Halter zufällig derzeit Drohnen in ihrer Kolonie haben, würde ich mich über eine Nachricht hier freuen.

Gruß

Necturus

Necturus: (19. Feb 2007 19:30)

In verschiedenen Haltungsberichten steht, dass die Temperatur bei der Haltung von Pheidologeton diversus nicht so wichtig sei und sie sich auch bei niedrigeren Temperaturen halten lassen. Nachdem ich gedacht hatte, 28°C seien auf Dauer eventuell zu warm für die kleinen Arbeiterinnen, habe ich die Temperatur etwas gesenkt. Bei ~24°C ist im Verlaufe mehrerer Wochen die Zahl der Arbeiterinnen etwas zurückgegangen. Da mir die Entwicklung bedenklich erschien, habe ich zu dem Zeitpunkt die Drohnen und einige mittelgroße Soldaten entfernt. Seitdem habe ich die Temperatur wieder auf ~27°C erhöht, und innerhalb kurzer Zeit sind hunderte neue Arbeiterinnen geschlüpft. Nun bin ich mir nicht sicher, ob die Zahl der Arbeiterinnen zurückgegangen ist, weil die Temperatur gesunken ist, oder nur weil die Entwicklungszeit höher war und der ausbleibende "Nachschub" gefehlt hat. Brut war zu allen Zeiten jedenfalls mehr da als je zuvor. Nachdem bei anderen Haltern auch mit kälter werdenden Temperaturen die Zahl der Arbeiterinnen zurück ging, und meine Kolonie auch bei 27°C und Beleuchtung direkt auf den Ytong immer die wärmsten Kammern bewohnt, dachte ich berichte ich das mal so ausführlich. Eine Haltung bei über 26°C scheint mir sinnvoll.

Necturus


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