21.02.2011
Sooo, heute gibt es mal wieder einige Bilder!!
Ich habe eine der Milben fotograqfiert, und die Brutmenge nur um mal ein Feedback zu bekommen.
Die Milben scheinen kein Problem zu sein, ab und an habe ich eine Arbeiterin mit Milben gesehen, aber diese waren noch mehr als fit. Auch die Brut ist nicht weniger geworden.
Sobald die Milben jedoch ein Beutetier "besetzt" haben, tragen die Arbeiterinnen es nicht mehr ein.
Es wird sehr gut Futter angenommen, heute wieder Heimchen, drosophila konnte sie heute nicht begeistern.
Ausserdem haben sie sehr viel gehackte mandelstückchen eingetragen, zusammen denke ich fast eine ganze mandel.
Die Kolonie habe ich jetzt exakt einen Monat.
Bei der Brut habe ich bemerkt das die Puppen eher trocken gelagert werden, und die larven so feucht wie möglich, sieht man evtl.
Bild 1 und 3 zeigen dasselbe, ganz so viel brut haben sie doch nicht....
Freue mich wie imer auf feedback :)
23.01.2011
nachdem ich gestern und heute die luftfeuchtigkeit wieder hochgefahren habe sind zwei dinge passiert:
1. die futtermilben sind fast komplett verschwunden
2. die Kolonie hat die teile des abfallhaufens, der mit milben verseucht war, komplett zugeschüttet
Zudem hat die Brutmenge innerhalb 48std um ca. 30% zugenommen - sie haben auch in der zeit ein großes heimchen komplett zerlegt.
Die Anzeige hat gesagt, das die LF bei 75% liegt, und das scheint den tieren in kombination mit ca. 30-31 grad celsius extrem gut zu bekommen.
Ich habe dann nochmal die reste des Heimchens entfernt, und die restlichen milben verbrannt, sowie zwei arbeiterinnen die mit milben besetzt waren ( betone, aber trotzdem normal aktiv )
Duch Zufall habe ich den Behälter wiederentdeckt wo die Pinkymaden drin waren, nun ja maden nicht mehr, eher fliegen :)
Die Kolonie hat, ungelogen, 43 Stummelfügelfliegen eingetragen, und das mit einem elan.... sogar medium-soldaten sind ausgerückt um zu helfen.
Ein anderes schauspiel, das ich beobachten konnte, war, das anscheinend die ameisen die milben nun als feinde erkennen - ich konnte beobachten wie eine arbeiterin it milbenvon bestimmt 30 ihrer kolleginnen intensiv geputzt wurde, und zwar solange bis die milben verschwunden waren, was genau mit denen passiert ist weiß ich nicht, aber sie waren auf jeden fall verschwunden - hat jemand schonmal so etwas erlebt???
Ist ja eigenlich nur logisch, da in der natur auch milben vorkommen, und die tiere irgendwie damit klarkommen müssen.
24.01.2011
Nachdem ich Creature's Post mit den Drosophila gelesen habe, habe ich sie heute auch einmal lebendig und etwas unterkühlt ins Becken gegeben.
War sehr interessant, ich glaube alle Soldaten außer dem Supermajor waren bei der Jagd beteiligt!!! Und das waren Stand heute 12 Soldaten in verschiedenen Größen!!
Ein Heimchen wurde ebenfalls sehr rasch eingetragen, ebenso wie eine Wüstenheuschrecke!! (zum ersten Mal ) Diese wurde aber fachmännisch zerlegt bevor sie eingetragen wurde.
Milben sind wie schon gesagt lange nicht mehr so viele vorhanden, und auch nur an sehr wenigen Arbeiterinnen sitzt noch eine Milbe. Ich habe heute wieder zwei Arbeiterinnen entnommen, an denen welche saßen.
Der Müllplatz im Ytong ist ständig mit Erde überlagert, was die Kolonie wohl tut um die Milbenvermehrung im Ytong zu unterbinden.
Ich habe ebenfalls gegenüber dem Ytong einen Erdhügel aufgeschüttet, um den Tieren die Möglichkeit zu geben, bei Bedarf komplett aus dem Stein auszuziehen.
Hierbei konnte ich beobachten, das nachdem der Hügel da war und somit die "Erdfläche" in der Arena ca. 6x so groß war, die Kolonie massiv fouragiert hat - hier scheint ein direkter Zusammenhang zu bestehen, auf den Kies gehen sie nach wie vor nicht, ob er nun feucht oder trocken ist.
26.01.2011
Kaum zu glauben aber wahr:
Heute habe ich die erste Puppe von Geschlechtstieren gesehen!!!!! Unglaublich...
Definitiv Geschlechtstier da sich bereits Flügel und Flugmuskulatur am Thorax deutlich erkennen lassen.
Ansonsten hat sich die Brutmenge über die letzten Tage fast verdoppelt. Sobald die Kamera wieder verfügbar ist, kommen die Bilder dazu!!!
27.01.2011
Soo, heute hatte die Kolonie sehr wenig Hunger, aber über Nacht haben die Puppen stark zugenommen, und die in der Arena befindlichen Drosophila werden nach wie vor gejagt.
Mandelgehacktes wurde ebenfalls wieder angenommen.
Geschlechtstiere habe ich bisher ein Männliches und ein weibliches entdeckt -als Puppen versteht sich. Aber auf den Bildernist es gut erkennbar.
ebenso habe ich eine der Ameisen mit Milben fotografiert, es scheint wirklich so als ob die Arbeiterin befallen ist, aber auch die auf dem Bild war ganz natürlich am Fouragieren / Drosophila jagen bevor ich Sie fing.
01.02.2011
Heute haben die freundlichen kleinen die schon weit entwickelte Gynenpuppe an die Scheibe gelegt. Natürlich habe ich sofort ein Bild gemacht ;)
Der Hunger der Kolonie ist in den letzten 48 std merklich zurückgegangen, aber da ich am Samstag Abend eine adulte Argent.schabe als Futter gegeben habe, haben Sie warscheinlich ein Fest gefeiert.
Zudem hatten sie davor etliche Mehlwurmteile eingelagert und auch heimchen eingetragen.
Die Schabe haben Sie nicht ganz verwertet, hätte mich auch gewundert ;) Sind schon ordentliche Brocken die Schaben.
Auf Anraten verschiedener Leute habe ich beschlossen die Argent.schaben als Futtertiere zu züchten, da sie nicht kannibalistisch veranlagt sind und ich sie alle zusammen in einem einzigen behälter aufziehen kann.
04.02.2011
die kolonie ist immernoch sehr sehr ruhig, aber das hatte sie schon einmal, kurz nachdem ich sie erhalten habe.
es werden nur sehr wenige proteine eingetragen, aber auf mandeln stehen sie nach wie vor - ich bin wieder zu den mandeln gewechselt, weil sie bisher exotenfutter d.h. geschlossene körner, mögen sie auch noch so klein sein, definitiv nicht eintragen wollen.
ich werde mit den ratschlag von creature bzw. k. zu herzen nehmen und den ytong einmal in lehm hüllen, bzw, die aussenhaut damit einstreichen um die oberfläche und so die verdunstung zu reduzieren.
auch die arena werde ich wieder so einrichten, wie ganz zu anfang, und zwar mit einer sehr dünnen schicht kies und darüber ganz feinen lehm, um eine stabile erdkruste zu bekommen, auf der die kolonie dann hoffentlich lieber fouragiert.
das mit den asseln, was creature gechrieben hat, geht bei mir derzeit nicht, da die arena zu trocken ist und die tiere wohl eingehen würden.
Creatures berichts-update hat mir sehr viel zu denken gegeben, und ich werde einige dinge ebenfalls ausprobieren, um die haltung so weiter zu optimieren.
das größte manko derzeit ist die bewässerung, das muß ich derzeit täglich tun, da durch die beheizung von unten die verdunstung sehr viel ist.
bald wieder mehr infos.
06.02.2011
Sie haben wieder Hunger!!!!!
Nach einem eingelegten Diättag hat die Kolonie wieder Hunger entwickelt. Angebotene Minischaben, eine Motte sowie einen ganzen Mehlwurm haben die Kleinen äußerst emsig sofort ins Nest getragen.
Sie sind auch wieder umgezogen, und sitzen jetzt wieder direkt hinter dem Eingang zum Ytong.
Die Puppen der Geschlechtstiere habe ich jetzt schon vier Tage nicht mehr gesehen, entweder sind Sie geschlüpft oder von der Kolonie zerlegt - ich weiß es nicht.
Die Menge der Brut nimmt langsam enorme Ausmasse an. Wenn die Brut an einer Stelle massiert ist, nimmt sie eine der großen Kammern im Ytong komplett in Beschlag.
Wieviele Tiere es derzeit sind kann ich wirklich nur schätzen, aber mehr geworden sind es definitiv.
Die Arbeiterinnen, die jetzt aus dem Nest strömen, haben auch keine Milben mehr und eine fast schwarze Färbung die sehr schön glänzt.
Auch ihren Biss beim eintragen der Beute haben die Kleinen zurück, phew Gott sei Dank ;)
Das einzige was noch eher Verhalten angegangen wird sind große Schaben, ob lebend oder tot, ganz oder zerteilt. Sie werden kurz abgescheckt, einfach zu nehmendes Protein rausgebrochen und dann wars das auch schon. Wahrscheinlich hängt es mit der Koloniegröße zusammen, bisher denke ich nicht das die Kolonie eine ausgewachsene Schabe zur Strecke bringen könnte, sind vermutlich noch einfach zu wenige.
Und so ne große Schabe ist ja auch ein ganz schöner Brocken.
12.02.2011
so, nachdem ich in der letzten woche mit einer schweren grippe flachlag, mal wieder ein paar neuigkeiten.
also, es sind nun die ersten geschlechtstiere geschlüpft, mindestens zwei männchen, ein weibchen habe ich noch nicht entdeckt, nur wie vorher gesagt die puppe.
die kolonie trägt regelmäßig futter ein ( meine frau hatte sich breitschlagen lassen.... hauptsächlich von den Kindern, die die ameisen sehen wollten :) )
der bruthaufen ist gleichgroß geblieben, hat aber nun deutlich mehr einzelne larven puppen etc. da die geschlechtstiere sehr viel platz wegnahmen.
habe heute auch die erste puppe eines supermajoren gesehen, sieht auch da schon imposant aus.
entgegen zu creatures berichten, weigert sich meine kolonie jedoch futter, welches nicht in den nesteingang passt, auszuhöhlen - entweder ist die kol. noch zu klein oder sie haben einfach den bedarf andersweitig bereits gedeckt.
die Milben sind auch nach wie vor verschwunden, habe auch nach einer woche abwesenheit keine befallenen tiere entdecken können.
Körner werden ebenfalls nur als "notration" eingetragen und mandeln füttere ich wegen der milbengefahr keine mehr.
alles in allem entwicklet sich die kolonie doch serh schön, und wenn alles gutgeht versuche ich am WE noch die geschlechtstiere zu entnehmen.
Hier die Frage: Welche Bedingungen benötigt man um sie zum schwärmen zu bewegen??
Bilder folgen auch, sobald ich wieder völlig fit bin
Freue mich über jegliches feedback unter http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=147&t=15342
Grüße
MajorSpud
16.02.2011
Soo, die Kolonie hat einen riesen sprung gemacht, als in wenigen Tagen mindestens 250 neue arbeiterinnen geschlüpft sind.
Angepinnte Futtertiere werden inzwischen einfach so zerlegt, das sie sie von der nadel ziehen und ins nest tragen können.
aggressivität nimmt auch ständig zu, inzwischen ist es fast schon riskant mit ner pipette lebende tiere in die arena zu halten.
Inzwischen sind es schätzungsweise irgendwo zwischen 800 und 1000 tiere.
Einem der Männchen haben sie die flügel gestutzt, es sind nur noch stummel vorhanden. Das andere hat noch seine flügel....
Die eine königin, die ich als puppe gesehen habe ist noch nicht geschlüpft.....
mini-schaben sind nach wie or hochbegehrt und werden regelrecht unter leibern begraben sobald sie in die arena kommen. Gestern hat die kolonie auch einen kompletten mehlwurm eingetragen, der heute morgen bereits komplett leer vor dem eingang auf dem müll lag.
auch das fouragieren hat sich völlig verändert, waren sie bis dato noch eher vorsichtig weiter weg vom nest zu suchen, sind sie es nun nicht mehr.
Ich nehme an die kolonie hat nun irgend eine art "kritische größe" erreicht und legt richtig los. Dementsprechend sieht man nun auch größere eipakete und batterienweise kleine larven die herangezogen werden. wenn das so weitergeht, rechne ich mit einer erneuten verdopplung der koloniegröße in den nächsten 6-8 wochen.
Ich spiele auch mit dem Gedanken ein neues Formicarium zu bauen, um Nest und Arena getrennt zu haben, da dies einiges erleichtern würde.
Auch könnte ich dann einiges an Schläuchen etc. verwenden und die gesamte Anlage etwas schöner Gestalten als bisher.
Was derzeit noch auffällt, ist das lediglich grillen ( größere ) als beute nicht gemocht werden.
Kennt wer das mit dem flügel-stutzen bei geschlechtstieren, das verwundert mich doch etwas?!