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Necturus: (19. Okt 2007 15:31)

Hallo Martin,
mein Hauptaugenmerk war die einfache Lösung der Situation. Wenn man Inseln miteinander verbindet, kommt man ja nicht an der Problematik fliegender Tiere vorbei, außer man bastelt quasi außen herum Aquarien. Da scheint mir die Haltung im Becken einfacher und mit weniger Aufwand verwirklichbar.
Das Verziehen des Plexiglases würde ich nicht unterschätzen, der Zahn der Zeit nagt kräftig an dem Material. Einen meiner Deckel ( logischerweise der Wärme des Lichtes ausgesetzt ) hätte ich nach einigen Monaten getrost als Wok benutzen können.
Dünne Glasscheiben sind übrigens auch noch bezahlbar und machen optisch etwas mehr her.

Zur intraspezifischen Homogenisierung ( Link ) : Es gibt ja nachweislich Anpassungen an den Lebensraum, die unter fremdem Erbgut leiden. Allerdings spielen Ozeane in dem Zusammenhang keine Rolle, da auch fliegende Königinnen kaum Strecken quer durch die Bundesrepublik hinter sich bringen. Sowas ist ein schleichender Prozess zwischen benachbarten Populationen mit geringen genetischen Unterschieden, und kein plötzlicher Einwurf einer komplett anderen Anpassung, die sich evtl über Generationen verbreiten kann, bevor sie irgendwelche Auswirkungen hat.
Nun bin ich kein Genetiker und möchte mich dazu nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, aber die Fakten -nicht Meinungen- implizieren Vorsicht. Außerdem - es muss ja nicht drauf drauf ankommen, wenns vermieden werden kann :)
Gruß,
Necturus

Martin S.: (19. Okt 2007 22:54)

Hallo Necturus,

damit kein Missverständnis zu meiner obigen Ausführung zum Thema intraspezifische Homogenisierung entsteht, so möchte ich nochmal deutlich machen, dass ich Deinen Ausführungen zum großen Teil schon zustimmen kann, und dass man in der Haltung selbstverständlich Verantwortung, Sorgfalt im Umgang mit den Tieren und um einen sicheren Ausbruchsschutz bemüht sein sollte und Leichtfertigkeit fehl am Platze ist. Auch sollte man selbstverständlich auf dieses Thema aufmerksam machen und aufklärend wirken, aber ich meine auch, dass ich eine übertriebene Panikmacherei, wie sie in manchen Beiträgen in den verschiedenen Foren zu lesen sind, auch teilweise als realitätsfremd empfinde und von daher auch meine, die Realität eines natürlichen und schleichenden Prozesses eines stetigen Wandels in Flora und Fauna, und den damit verbundenen Veränderungen, nicht aus den Augen zu verlieren.

Gruss
Martin


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