Hallo
Ich halte jetzt seit ca. 2 Wochen eine Kolonie Polyrhachis dives (Haltungsbericht folgt noch) und konnte beobachten, wie folgende Baumaterialien eingetragen und verarbeitet wurden:
Sand
Sägespähne (Kleintierstreu)
Moosfäden
Rindenstückchen
Dabei ist zu sagen, dass Sägespähne wohl der Renner sind und sie diese besonders gern verarbeiten (leicht, klein und stabil?), aber auch Moosfäden finden besonders als Verbindungen zwischen einzelnen Partikeln Verwendung.
Dazu gezählt habe ich jetzt nicht größere Objekte wie große Baumrinden oder Äste, die dann als Basis eines Nestes dienen.
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? Was wird favorisiert?
Also ich habe bis jetzt bei meinen Polyrhachis dives nur Rindemulch von Antstore und das Moos von Antstore. Die groben weisse Steine können sie ja nicht wirklich sinnvoll nutzen :grin:
Aber wie du schon gesagt hast nehmen sie gerne Moosfäden. Ich werde demnächst mal ein paar Kiefernnadeln hineinlegen und sie ev. etwas kleiner machen. Vll werden sie die auch nehmen.
Das mit der Sägespähne ist ein guter Tipp. Werde ich auch mal probieren.
Hallo,
ich bietet meinen eigentlich nur Moos an. Aber es wird generell auch anderes Material was irgendwie brauchbar scheint verwendet.
Ich konnte beobachten wie sie Klümpchen aus feuchtem Lehmboden lösten und diese auftürmten bzw. damit Lücken schlossen. Im Moment nutzen sie weißen Aquarienkies für kleinere Lücken. (Der Lehmboden wurde wegen Schimmelbildung trocken gelegt.)
Es wird auch versucht, Pflanzenteile abzulösen - keimende Pflänzchen haben bei Moos-Mangel keine Chance während Bauphasen zu überleben.
Das Moos wird auch von kleineren Moos-Inselchen abgeschnitten, falls nichts lose herumliegt.
Auch wird beim Bau von Nesterweiterungen/Zweignestern Moos aus anderen Nestbereichen gelöst wo es entbehrlich ist (also z.B. solches was die Ameisen garnicht oder kaum verwebt, sondern nur als Schicht auf ihr Nest gelegt haben).
Hier mal ein Bild von den Lehmbauten (bei der Ansiedlung im Formicarium stand das Reagenzglas mit der Kolonie schräg über den Aufgetürmten Lehmklümpchen - diese stellten also ein Art wand zwischen Boden, Reagenzglas und den angrenzenden Steinen dar):
Meine Kolonie verbaut eigentlich alles was sie kriegen können darunter:
Tannennadeln
Coco-Humus (Bodengrund)
Moos
etc
[font=Times New Roman] Nützt es eigentlich etwas planzen anzubauen?
Denn die würden ja eigentlich sonst nur gnaden los in den [highlight=red]tod[/highlight] geschmissen.
Mit Freundlichen Grüßen
Magnus
:lol: [/font]
Bei meinen Polyrhachis, wächst ein Unkraut welches ich mal aus einem Ficus-Topf genommen und dort eingepflanzt habe - also das wächst aus dem Wasser. Dieses vermehrt sich auch (wie Springkraut).
An einer Stelle habe ich noch einen kleinen KresseWald gesäht. Dieser hält aber nicht so lange, was wohl an der Kresse liegt die keine allzulange lebensdauer hat - liegt vielleicht auch an den Bedingungen im Formicarium.
Auch wenn keine anderen Baumaterialen zur Verfügung standen, habe ich nie beobachtet, dass sie lebende Pflanzen schneiden. Eher nehmen Sie Material von einem älteren Nest. Aber sie klettern gerne auf den Pflanzen rum, und das Formicarium wirkt lebendiger.