Hallo ich hab eine Camponotus herculeanus (Schwarze Rossameise)- Kolonie von etwa 20 Tieren ich wüßte gerne die optimalsten Haltebedienungen damit sie sich schnell vermehren (Boden & Terrariumart)
würde mich über Beiträge freuen !!!
bei C ampnotus ist das mit schnell sone sache=) ich hab Camponotus lig n iperdus mit vielleicht 7 arbeiterinnen und die machen nichts -.-
die haben erst auch nichts gefressen und das resultat nach fast einem jahr ist 4 kokons und vielleicht 10 larven. jetzt haben die sich auch noch verdrückt, sodass ich sie nicht mehr seh.
aber bei Camponotus herculeanus ist drauf zu achten das die ne menge holz vor der hütte haben wollen=)
Hi Camil,
wie Nycroft gesagt hat, passiert am Anfang noch nicht viel. Wichtig ist, dass immer eine Tränke vorhanden ist und du den Ants immer Honig(Wasser) anbietest. Ab und an ein wenig Proteinnahrung dazugeben, dann sollten sie relativ zufrieden sein. Schau mal im Camponotus Forum, da gibts es jede Menge Haltungsberichte und Diskussionen.
Gruß
Marklant
Optimale Bedingungen, für eine schnelle Zunahme an Arbeiterinnen, ist so eine Sache.
Viele Parameter wirken mit und nicht alle können immer beeinflusst oder kontrolliert werden.
Zudem kommt dazu, dass sich diese Art Zeit nimmt bis sie es auf eine größere Anzahl an Arbeiterinnen bringt,
da lässt sich durch optimieren nur unwesentlich verändern.
Klimatisch sind diese Ameisen anspruchslos, also ein Klima wie vor der Haustür.
Keine zusätzliche Beheizung erforderlich, falls Du sie nicht gerade im Keller halten willst, reicht Raumtemperatur.
Das Nest leicht feucht.
Gehalten werden können sie in Ytong/Gips/Erd/Holz/Korknestern.
Dabei ist es egal ob die Nester liegend oder stehend gefertigt werden.
Erdnester mit Wurzel- oder Holzstücken sind ideal für diese Art, für den Halter weniger, kaum bis keine Nesteinblicke.
Holz- oder Korknester sind heikel was Befeuchtung betriff, schimmelt und gammelt schon mal.
Gut geeignet sind Gipsnester, lassen sich prima befeuchten und vielfältig gestalten.
Als Bodenschicht in der Anlage ist eine dünne Schicht aus nicht zu feinem Sand brauchbar,
abgerundet mit Holzspänen.
Natürlich brauchen sie auch Futter.
Ist am Anfang (kleines Volk) recht wenig.
Honig- oder Zuckerwasser muss sein und ab und an eine frischtote Fliege.
Mücken, kleinere Heimchen, kleine Spinnen, natürlich alles getötet, geht auch.
Bei den Insektengaben beobachten wie fiel sie nehmen.
Zur Zeit der Larvenaufzucht, kann da auch bei einem kleinen Volk jeden Tag was nötig sein.
Sonst reicht bei einem kleinen Volk grob ein Insekt pro Woche.
Also einfach immer anbieten und beobachten, je nach Bedarf Insekten nachlegen oder nach einem Tag vertrocknete, nichtgenommene entfernen.
Grüße Wolfgang
Vielen Dank für diese tollen Antworten ihr habt mir echt geholfen !!! :grin:
Hallo Camil,
möchte dir meine Erfahrung mit Camponotus ligniperdus kurz mitteilen.
Wie du schon von den anderen erfahren hast, brauchst bei Camponotus ein wenig Geduld.
Habe aber auch die Erfahrung machen dürfen, dass es doch Möglichkeiten gibt die Entwicklung zu optimieren.
Bei mir haben sich die kleinen in dem Versorgungsschlauch kurz vor der Farm eingenistet. Bei normaler Raumtemperatur von ca. 22 °C hatte da die Entwicklung 16 - 18 Wochen gedauert. Zwischenzeitlich hatte ich meine Lichtquelle von der Arena direkt über dem Versorgungsschlauch positioniert. Dies scheint der Entwicklung sehr gut getan zu haben, die Arbeiterinnen haben sobald das Licht an war die Eier, Larven und Puppen direkt unter die Licht- bzw Wärmequelle gelegt und ich konnte feststellen, dass die Entwicklungsstadien von Larve und Puppe sich zusammen um 2 - 3 Wochen verkürzten. Im Bezug auf das Futter gibt es bei mir nichts besseres als Fliegenmaden für die Larven-Aufzucht, dies ist auch ein möglicher Faktor für die Verkürzung der Entwicklung.
Gruß Fabian