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Filenoni: Gipsnest für meine Camponotus ligniperda Kolonie (8. Mai 2010 21:01)

Hallo
Also da ich schon seit einigen Monaten eine Camponotus Kolonie habe aber sie noch immer in dem kleinen versauten Reagenzglas leben muss wollte ich ihr ein Gibsnest gießen aber ich habe jetzt wirklich so überhaupt keine Anhnung wie so ein Nest für ein 13 Abeiter starke Kolonie aussehen sollte.
Wenn es möglich ist stellt bitte ein Bild rein auf dem ihr das Nest ungefähr auf ein Stück Papier gezeichnet habt,bitte das würd mir echt helfen.




Lg Filenoni

Yope: Re: Gipsnest für meine Camponotus ligniperda Kolonie (8. Mai 2010 21:16)

Ich glaube nicht dass das eine bestimmte Form haben muss, es sollte eine Kammer haben, in der die Königin Schatten und Ruhe hat besonders groß muss es ja auch noch nicht sein für so wenige Arbeiter, ich denke der Rest kann frei nach künstlerischer Ader gemacht werden...
...aber kp, vielleicht weiß es ein Gipsnestbesitzer besser.
MfG,
Yope

Picture 117.jpg

EDIT:
Gänge mindestens so breit wie die Königinn lang ist!

Raimund: Re: Gipsnest für meine Camponotus ligniperda Kolonie (8. Mai 2010 22:53)

Hey Filenoni!

Bei Yopes Vorschlag würdest du Material verschenken und für C. ligniperda wären die Kammern auch recht klein. Du musst bedenken, das die Ameisen noch MIT Brut da rein sollen. Zudem würde dies wohl schnell zu klein werden. O quadratisch die Form der Wahl ist, ist Geschmackssache.

Erne hat HIER eine recht universelle Anleitung gepostet, vielleicht liest du dir das einfach mal durch!

MfG Raimund

Filenoni: Re: Gipsnest für meine Camponotus ligniperda Kolonie (14. Mai 2010 09:43)

Danke, aber aber ist das auf dem Bild gezeigte Nest nicht viiiiieeeeel zu groß oder gehört das so?

Erne: Re: Gipsnest für meine Camponotus ligniperda Kolonie (14. Mai 2010 14:56)

Ist eine berechtigte Frage.
Zum Glück lässt sich mit Gips und einfachen Mitteln fast jede Größe und Form gestallten und bauen.
Wie groß ein Nest sein darf oder soll, darüber wird viel diskutiert.
Gibt Argumente, die aussagen, die Größe immer der Arbeiterinnenanzahl angepasst, damit sie sich wohlfühlen und gut entwickeln.
Auch ein gepostetes Argument dafür, sie haben dann keine Möglichkeit Müll im Nest zu lagern, der eventuell noch gammelt oder andere Probleme bereitet.

Um nicht immer gleich neue Nester zur Verfügung stellen zu müssen, ist auch nachzulesen,
gleich größer zu bauen und Kammern mit Sand oder anderem Substrat aufzufüllen.
Dieser Ratschlag funktioniert in der Praxis kaum.
Ameisen graben und kramen mehr Substrat aus dem Nest, als sie an Platz brauchen, und lagern Müll ein.
Für dieses Verhalten ist die Frage zu klären, ob das für Ameisen nicht normal ist, eine natürliche Verhaltensweise?

Mein Rat, baut Anfangs ruhig ein wenig größer, nicht gleich ein Riesending.
Lasst jegliche Befüllung weg und beobachtet, was sie machen.
Eingelagerter Müll, später bei Platznotstand und gewachsener Arbeiterinnenanzahl, verfrachten sie den Müll aus dem Nest.
Was gut kommt, bei einem größeren Nest, ein paar kleinste Kammern mit einzuarbeiten, der Arbeiterinnenanzahl entsprechend.
Werden diese Kammern auch noch ein wenig feucht gehalten, ziehen sie dort ein und breiten sich später auf das ganze Nest aus.

Grüße