Moin Noa,
ich habe mich heute hier durchs Forum geklickt,
und dabei den Entwicklungsbericht deiner Kolo gefunden und gelesen.
Ersmal Respekt Für deine ausfürlichen Beiträge!
Ich möchte mir den im nächsten Montat auch eine Camponotus ligniperda Dame zulegen mit entsprechender Ausrüstung.
Da ich gemerkt habe, dass du ein Fachmann auf dem Gebiet bist, wollte ich dich Fragen, ob du mir den einen oder anderen Tip in Sachen Ameisenzucht mit Camponotus ligniperda geben könntest (auf längeren Zeitraum im Forum)?
Meine erste Frage wäre, ob ich die überhaupt im Keller halten könnte?
Da ich eine Kellerwohnung habe.
MFG 8)
@ Doggystyle.187:
zu deiner Frage, ob man Camponotus ligniperda auch im Keller bzw. in einer Souterain-Wohnung halten könne.
klar geht das! die meisen leben ja auch im dunkeln unter der erde. allerdings würde ich ihnen in diesem fall ein teil des Formicariums (nicht das nest, sondern ein kleinen teil der arena) bestrahlen. Am besten mit einer kleinen lampe.
Kannst jederzeit weiteres fragen
LG
Noa
Ist schade, dass einige Arbeiterinnen in der Winterzeit gestorben sind.
Kannst sie schon auswintern, mögliche Folgen, sie wollen dieses Jahr noch früher in die Winterruhe.
Mit tieferen Haltungstemperaturen, soweit das im Sommer möglich ist, kann da ein wenig gegengesteuert werden.
Gebe ihnen gleich ein wenig Zucker- oder Honigwasser.
Für mich gehören Camponotus ligniperda und herculeanus nicht zu den leicht zu haltenden Arten, gibt doch immer wieder unerwartete Ausfälle oder schlechte Entwicklungen, die nach Antworten suchen.
Drücke alle Daumen, dass Du sie durchbekommst.
Grüße
Bei mir auch. Es gab mehrere Leichen. Ich habe immer regelmäßig in Abständen von 2-3 Wochen das Gipsnest bewässert, nicht zu viel und nicht zu wenig( hab schließlich mal schlimme Erfahrungen damit gemacht), so dass sienicht vertrockneten, doch nicht unwillig schwimmen mussten. Ich habe sie vorher gut eingwintert, in regelmäßigen Temperaturen. Ich hatte fast an die 30 Arbeiterinnen(Frühling 2009, war es nur eine Köngin und eine Arbeiterin). Jetzt sind es nur noch 5. Die anderen tot(zum Glück lebt die Queen noch). Kann es mir nicht erklären. Ich hab da nur noch ein Gedanke: Sie waren zweimal strenger Temperaturen ausgesetzt(aber ab den Zeitpunkt noch nicht Tod). Jetzt liegt das Gipsnest in einem Styroporkarton.
Hi,
Feuchtigkeit ist für Camponotus ligniperda/herculeanus sehr wichtig.
Meine C. ligniperda Kolonoie ist mir leider eingegangen als ich vergessen
hatte den Ytong zu wässern den sie bewohnten.
Zur Temperatur kann ich sagen, dass mein Zimmer im Sommer öfters,
fast jeden Tag, die 30°C knackt und ihnen das meiner Meinung nach
nichts ausmachte solange das Nest immer gut feucht war. Habe die
nie sonderlich trockener als bspw. Lasius niger gehalten.
Hab die Kolo im Frühling mit ca. 10 Arbeiterinnen bekommen, war also vom
Vorjahr und im Spätsommer waren es weit mehr als 100Tiere, also ein
gutes Wachstum wie ich finde.
Hey, gibts schon was neues von deiner Königin? Hab grade deinen Bericht gelesen und frage mich ob die Gute noch lebt.