Mit einem Mikroskop könntest du eventuell Bilder machen...
Aber hier mal ein Beispielbild, ist zwar Messor barbarus, aber es geht ja eh nur um die Eier und kleinen Larven, du siehst sicherlich den Unterschied:
-Eier werden zu Paketen zusammengepappt, Larven eher nicht - wobei manchmal auch Larven auf einen Eierhaufen geklebt werden.
-Eier sind eher rundlich, wogegen Larven sich eher in die Länge ziehen.
An der Farbe würde ich da nichts festmachen!
Hallo in die nette Runde,
@Markus: dies nen ich mal eine super bildliche Darstellung der einzelnen Entwicklungen.
Hab dazu noch eine kleine Frage. Bei meinen kleinen, selbe Gattung, gab es im Februar Nachwuchs.
Habe damals 15 Eier gezählt, nun nach langem warten sehe ich entlich die ersten größeren Larven.
Mir stellt sich die Frage, sollte sich der Nachwuchs nicht gleichmäßig entwickeln oder lieg ich da etwas abseits vom Weg
mit meiner Erwartung?
Und eine Frage habe ich doch noch, hattet ihr schonmal kleine schmalle weiße Würmer in der Farm bei nicht verzehrten
Nahrungsresten? Habe leider kein Mikroskop sonst hätte ich ein paar Bilder hochgeladen.
Danke für das Lob!
Die Frage bezog sich jetzt auf Messor barbarus, oder?
Nun, ich halte auch erst seit letztem Jahr drei Gründerinnen, aber ein paar Dinge kann ich jetzt schon sagen:
1. die Königinnen ziehen die Brut nicht zur gleichen Zeit auf, einige Königinnen starten schon früh durch, andere erst spät,
2. wenn eine Königin früh größere Larven und Puppen hat, bedeutet das zwar einen zeitlichen Vorteil, muss aber noch nicht bedeuten, dass Nachzüglich nicht ordentlich aufholen könnten, was Brut anbelangt,
3. es gibt gerade am Anfang, das kann man ja auf dem Bild sehen, einige größere Larven, die in etwa gleich weit entwickelt sind und rasch nacheinander zu Puppen werden, sowie mittlere und kleine Larven, und irgendwie immer Eier (wobei man bei drei Königinnen wohl noch nicht von Haltungserfahrung reden kann), für kondinuierlichen Nachwuchs zu sorgen, scheint eine ihrer Überlebensstrategien zu sein,
4. kann ich gerade bei den Nachzüglern einen enormen Polymorphismus unter den Pygmäen erkennen, das Bild sollte das verdeutlichen:
es gibt nicht nur unterschiedliche Kopfgrößen, manche kleiner und rundlich, andere größer und kantig, sondern bisweilen auch enorme Variationen in der Körperlänge (auch wenn die kleinste Puppe auch eine Notpuppe sein könnte, ist der Größenunterschied doch beachtlich), eine kleinere Larve kann also durchaus vor einer größeren zur Puppe werden &
5. last but not least: die Ausnahme scheint bei diesen Tieren die Regel zu sein! :grin:
Ach edit noch zweierlei:
die Kolonie, die die Brut auf dem Bild vor diesem hatte (etwas älterer Beitrag hier drüber) hat schon über zehn Pygmäen, die Entwicklung geht da bei 25°C recht schnell,
außerdem handelt es sich bei der Brut auf diesem Bild hier um Brut einer Königin, bei der ich schon befürchtete, sie würde nur mit einer Hand voll Arbeiterinnen starten, da sie sehr spät nur wenige Larven bildete, jetzt hat sie mächtig aufgehohlt und dürfte den zweitgrößten Bruthaufen unter den Dreien haben, Spätzünder müssen hier also noch keinen Beinbruch bedeuten und können sich sogar besser entwickeln als gedacht!
Markus, um nochmal auf deine Infos zu kommen bezüglich meine Camponotus Queen:
Heute, also eine Woche später, sehen die "Eier" immer noch so aus. 1, 2 Eier sehen etwas kleiner aus als die anderen, aber alle haben eine vollkommen glatte Overfläche, sind aber eher länglich.
Larven haben doch keine vollkommen glatte Oberfläche oder?
Mache mir nun doch etwas Sorgen, dass da etwas nicht stimmt.
Nun, wenn sie sehr klein sind, könnten sie schon eine - zumindest von uns so wahrgenommene - glatte Oberfläche haben, ich würde sagen: mach dir keine Sorgen!
Verschoben aus dem Haltungsbericht:
Ja ich.
Zwar nicht Camponotus ligniperdus aber dafür Camponotus nigriceps.
Es war ein Fehler das Rg zu öffnen; sie braucht ein Mikroklima!
Mein Rat: schnapp dir die Königin und die Brut und pack sie ins Rg.
Verschließe dann das Rg.
Und willkommen bei den Camponotus Haltern :sign_welcome: .
antsfriend, bitte nicht in einen Haltungsbericht schreiben! Danke!
Durch das ständige hin und her, ist das ja auch kein Wunder. Sie wird erst Eier legen wenn sie es als sicher erachtet. Denn ihr Nest wurde zerstört dann wurde sie wieder da reingesteckt, dann wieder zerstört. Im Rg hätte auch schon Brut sein können da man die Eier leicht übersieht wenn sie in der Watte liegen (soll alles kein Vorwurf sein). Am besten wartest du jetzt ab. C. ligniperdus brauchen eine Ewigkeit ohne zu übertreiben. Es ist auch normal wenn sie sich mal über Tage nicht von der Stelle zu rühren scheint. Es ist fast schon unglaublich wie das in der Natur gehen soll ohne in der Zeit gefressen zu werden oder an Sonstigem zu sterben.
*Du könntest auch mal Fragen ob jemand Puppen zum Abgeben hat (such im Forum unter Pushen), nochmal das Rg zusätzlich anbieten es vorher mit Folie abdunkeln, ihr einfach Ruhe gönnen und hoffen.
Danke Nero,
ich denke, ich werde sie einfach mal zwei Wochen komplett in Ruhe lassen und nur immeral mal etwas Wasser hinstellen. Das mit dem Reagenzglas schau ich dann nochmal - aber eigentlich kann sie doch auch ins Gipsnest gehen. Gefunden hat sie das auf jeden Fall (war nur noch nicht drin, zumindest hab´ ichs nicht bemerkt).
Gruß
Bei meiner Camponotus cruentatus Königin war das so, das ich auch das Rg geöffnet hatte und sie dann als aller erstes in den Ytong eingezogen ist den ich ihr anbot. Zwei Tage später glaube ich, rannte sie auch durch die Arena. Befand sich dann doch irgendwann dauerhaft im Ytong. Dann war sehr lange nichts zu sehen da sie die Eier wohl unter sich gestapelt hatte und sich dann nicht mehr von der Stelle gerührt hat.
*Beheizt du das Nest oder die Arena?
wenn ja, wie?
und Setze keine Anderen Ameisen oder Kolonien dazu das nimmt nur ein trauriges Ende. Die Frage hatte ich im Haltungsbericht vorher überlesen.
Hi,
ich denke, dass Problem hat sich erstmal erledigt, da die Queen heute morgen tot im Becken lag :( - was ich aus dem kurzen Intermezzo lerne: C. ligniperda ist definitiv keine Anfängerart (zumindest wenn es nur eine Königin ist).
Beheizt hab´ ich das Becken nicht, da ich hier widersprüchliche Aussagen gelesen habe und es ausserdem doch recht warm ist (auf jeden Fall waren es immer über 20°C im Becken).
Ich denke, ich werde einen weiteren Versuch wagen, mir aber ein paar zusätzliche Arbeiterinnen besorgen, die sich um die Queen kümmern.