Moin moin
Die Kolonie frisst gerade viele viele Fliegen. Gejagt haben sie aber nur 4 von den etwa 12 Fliegen. Es war sehr interessant da zu zusehen. Mittlerweile sind es breits 2 Puppen, 3 Larven in der richtigen Puppengröße und noch 4-5 etwas kleinere Larven, aber immer noch keine Eier :(. Eine der Larven wird in etwa 3-4 Tagen zu einer Arbeiterin werden.
Da die Gyne endlich Eier legen soll, habe ich sie nicht gestört, also keine Bilder gemacht.
Ende des Monats werde ich das Formicarium bestellen.
Wegen der Eier, kann mir jemand sagen, was die besten Voraussetzungen dafür sind, dass die Gyne anfängt Eier zu legen (Temperatur und so was halt) Danke.
Bis bald.
Guten Tag
Heute haben sie wieder frischen Honig bekommen. Fliegen haben sie noch. Was mir aufgefallen ist, ist, dass sie heute aggressiver sind.
Gut zu erkennen waren die Larven wie sie um Futter gebettelt haben. Die Puppen (zwei an der Zahl) entwickeln sich prächtig und man kann bereits Umrisse erkennen.
Wegen der Aggressivität habe ich heute wieder keine Bilder vorzuweisen ( Bilder hätte ich machen können, aber sie wären nicht gut geworden).
Heute ist es so weit gewesen, die Königin hat das erste Ei gelegt. :D :grin: :) :mrgreen:.
Nun wird die Planung vom Formicarium bald in die Tat umgesetzt.
Bis dann.
Hi
Es ist leider genau das passiert, was ich befürchtet habe: mir ist leider eine der Arbeiterinnen ausgebüchst :oops:. Wo sie ist weiss ich nicht.
Es sind trotzdem jetzt schon vier Puppen da, von denen eine in den nächsten Tagen definitiv schlüpfen wird. Es sind auch endlich 4 Eier da und die sagen wir mal fünf große Larven, die sich bald verpuppen dürften, und ich glaube auch drei noch etwas kleine. Das Rg haben sie bis nach oben voll mit Sandstücken voll gebaut.
Fürs erste wars das also.
LG der Wulf.
:sign_welcome:
Also es bleibt bei einer Gyne und einer Arbeiterin. Mittlerweile sind es 3 Larven, wenn ich mich nicht verzählt habe, so sind es dann 6-7 Puppen.
Alle Puppen haben sich bereits verformt und ich hoffe, dass sie bald schlüpfen. So etwa 8-10 Eier habe ich auch. Eins der Eier ist oben schwarz gefärbt. Ist das gut oder eher schlecht? Ebenfalls verfärben sich ein paar der Eier durchsichtig. Momentan leben sie wieder im Reagenzglas, da ich es mir nicht leisten kann auch noch die zweite Arbeiterin zu verlieren. Das richtige Becken (je nach Geschmack) habe ich leider noch nicht gefunden, werde mich noch etwas umsehen. Um die Kolonie nicht so stark zu stressen, habe ich nur ein Bild gemacht.
P1000239 (800x600).jpg
Das wars dann wieder bis dann also.
Guten Tag
Das Becken ist jetzt fertig eingerichtet. Ich hoffe es gefällt ihnen. Als Becken habe ich das Messor Starter Set benutzt. Eigentlich war es auch für die Messor gedacht. Da die Messor aber warscheinlich noch brauchen, und ich ein Becken/Nest für die Camponotus brauchte, habe ich kurzer hand dieses Becken genommen.
Die untere Schicht besteht aus Sand, die obere aus Erde. In der Erde sind noch sämtliche Insekten wie Tausendfüßler und auch noch andere. Auch Lasius flavus Arbeiterinnen sind darin unterwegs. Ich habe sowohl Moos als auch Steine hinein gegeben, damit sie sich wohler fühlen. Die 3 cm Schüssel ist auch schon in Position mit Honig gegangen. Die Arbeiterin hat sich bereits gütlich getan. Auch zwei Stück Rinde sind darin und ich überlege einen kleinen Zapfen noch rein zu schmeissen.
Die Gyne hat kräftig Eier gelegt, was mich sehr erfreut. Die Frage, die sich mir stellt ist: wann schlüpfen die Puppen? Ich denke ja so in etwa max. 2 Wochen. Sind sie dann nicht geschlüpft, mache ich mir Sorgen. Die Larven haben die Entwicklung so gut wie eingestellt. Zurückzuführen ist dies auf den Mangel an Proteinen (habe erst vor kurzem ein Heimchen gefüttert. Wurde erlegt aber nicht gefressen).
Fazit: Camponotus ligniperdus entwickeln sich nicht lange. Voraussetzung ist dafür aber , dass sehr viele Proteine sowie Wärme da ist. (ich gebe im übrigen deshalb keine Wärme noch eine Feuchtigkeitszahl an, weil ich nicht messe. Mache das bei solchen Arten nach Bauchgefühl (hat mich nie enttäucht)).
Die Arbeiterin hat auch begonnen einige Stücke Erde ins Reagenzglas zu ziehen. Ausserdem hat sie kräftig Honig gegessen (siehe Bilder). Als ich noch zwei Arbeiterinnen hatte und sie Honig bekommen haben, haben sie den Honig zur Gyne gebracht. Sie hat ihn dann im Hinterleib geschpeichert, man konnte dann sehr gut erkennen, wie sich der Hinterleib vergrößert hat. Die Arbeiterin erkundet das Gebiet sehr mutig, denn sie ist nicht zurück geschreckt.
Als ich den Stopfen entfernen wollte, hat mich fast die Arbeiterin daran gehindert. Sie hat sich in den Stopfen verbissen und wollte ihn zerkleinern. Die Arbeiterinnen dieser Art sind extrem flink, weshalb sie mich beinahe gebissen hätte.
In diesen Becken werde ich mit der Zeit immer mehr Insekten aussetzen, um es so gut es geht, naturgerecht zu machen.
Hier kommen jetzt die Bilder noch. Wer noch Fragen, Kritik oder Hinweise hat, es wäre nett wenn ihr sie mitteilt.
Danke und bis dann.
Guten Abend
Also die Vernunft siegt doch meistens über den Geiz. Langsam habe ich das Gefühl, dass die Camponotus Gyne zu groß ist für die Farm in den Becken. Ich werde wahrscheinlich doch die Messor barbarus darin halten. Sobald die zweite Arbeiterin oder dritte Arbeiterin geschlüpft ist, werde ich mir ein geeignetes Becken kaufen und auch so in die Richtung befüllen. Nun ist dieses Becken doch eher waldmässig eingerichtet, würden sich die Messor darin wohlfühlen oder sollte ich es doch lieber neu gestalten? ( http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=165&t=17214 bitte hier Antworten).
Mittlerweile ist das Reagenzglas bis fast an die Decke voll gebaut. Die Eier (schöne gelbe Färbung) sind an die Wand geheftet. Die Gyne ist ziemlich ruhig, bewegt sich aber noch. Eigentlich ist diese Art doch ganz ruhig und weniger aggressiv. Man sollte sie aber auch nicht stören oder ärgern, sonst sind sie schneller als man denkt. Wenn sie etwas angreifen, strecken sie die Gaster nach vorne. Kann es sein, dass sie Säure spritzen will? Kann man irgendwie die Säureproduktion beeinflussen?
http://www.antstore.net/viewtopic.php?f=143&t=17141
Die Larvenzahl nimmt ab, jetzt sind es nur noch etwa 2 oder 3 Stk. Interessant ist als die Königin mal ganz ruhig war, hat sich die eine Larve so heftig bewegt und dadurch die Königin angerempelt, das diese richtig aufgeschreckt ist. Als Futter gab es wieder reinen Honig (der aber etwas rechts liegen gelassen wurde) und einen nicht überkochten aufgechnittenen Mehlwurm (der links liegen gelasen wurde). Ich denke, vorerst haben sie genug und da sie momentan noch all zu wenige Larven haben, mache ich mir da wenige Sorgen.
Edit Uta
HI
Heute mal ein kleines Update.
Die Kolonie musste leider aus dem Becken raus, da es geschimmelt hat. Muss mal sehen, wie ich das mache. (War nicht das erste Mal).
Das war vor zwei Tagen. Gleich danach haben sie einen Mehlwurm bekommen und auch Honig. Beides wurde mit Begeisterung gefressen.
Die zweite Arbeiterin ist leider jetzt auch noch gestorben. Dafür ist aber eine frisch Geschlüpfte dazu gekommen. Sie ist bisher noch bei der Gyne und wird umsorgt, sieht aber niedlich aus.
Ich werde sehen, wan n ich das Formicarium bestelle. Wa h rscheinlich aber erst wen n die Kolonie etwa 6 Arbeiterinnen hat.
Edit Uta
Update
(Bilder kommen heute abend oder morgen früh)
In der Kolonie ist etwas passiert. Aber vorher. Das Becken für sie ist angekommen und es ist größer als erwartet. Es gab eine Biene und einen Mehlwurm und Honig. Den Honig haben sie jetzt schon gefressen. Ansonsten sind sie noch etwas ängstlich. Insgesamt sind es 5 Arbeiterinnen. Eine, die seit etwa 2 Wochen auf der Welt ist. Die anderen 4 sind vor 4 Tagen geschlüpft.
Eier und Larven sind auch vorhanden und noch 5 Puppen. Die Gyne sieht sehr kräftig aus und betreibt neben dem Eierlegen auch die Brutpflege sehr intensiv. Vor knapp 5 min. ist eine Arbeiterin durch das Becken gelaufen und war dabei recht flink. Meiner Meinung nach sehen die Arbeiterinnen etwas größer aus, als die ersten zwei; aber genau sagen kann ich das nicht.
Das Becken ist mit diversem Sand gefüllt und mit dem Sand/Lehm von Antstore.
Mit etwas Glück leben sie beim nächsten Update schon im Boden.
Edit Uta
Bis dann.
Tag
Die Kolonie ist nicht mehr so aktiv nach dem Umzug, aber moment ich greife vor.
Vor vier Tagen habe ich eine kleine Nest-startmöglichkeit ihnen gegeben. Den Sand eingedrückt und dann eine Futterschale darüber getan. Dann noch getestet, ob es hält und drei Tage später sind sie dann auch umgezogen. Vor dem Umzug haben sie noch eine Kleinigkeit gefressen. Wie sollte es anders sein Honig und Mehlwurm. Vom Honig relativ viel vom Mehlwurm recht wenig. Nun sind sie leider nicht mehr so aktiv, was mich aber nicht stört.
Neben der Gyne sind es 7 Arbeiterinnen und eine Puppe, die bald schlüpft. Klitzekleine Larven sind neben den Eiern auch wieder da.
Selbst zu graben scheint ihnen auch nicht in den Sinn zu kommen.
Da es leider recht feucht ist, gibt es eine Menge Schimmel, der aber recht weit vom Nest weg ist. Da der Sand aus der Natur geholt wurde, sind auch ne Menge Pflanzen Samen enthalten, weshalb es gerade auch grün im Becken aussieht. Stören tut mich das keineswegs, ich finde es sogar besser.
Wie sollte es anders sein, gibt es auch wieder ein paar Bilder.
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Ich hoffe es gefällt euch. Bis dann.
Hallo
Weil es mir gerade so auffällt. Dieser Bericht ist erst mal zu Ende und wird von dem Bericht mit den Camponotus herculeanus abgelöst. Die Ameisen leben wie meine Lasius niger jetzt in einer Pflanze auf dem Balkon.
Sie leben also auch noch. Mal sehen, vielleicht wird in der Natur mehr aus ihnen.